Efficient Consumer Response – Digital Edition

Im April dieses Jahres trat ECR Austria mit einem ganz besonderen Vorhaben an uns SPiNNer heran. Die Neuauflage des Buches „ECR Efficient Consumer Response – Standards, Prozesse und Umsetzungen“ von Herbert Kotzab und Arnold Christian Steinbrecher mit über 280 Seiten soll in digitaler Form umgesetzt werden. Für uns ein neuartiges und spannendes Projekt.

Die Anforderungen an die ECR Digital Edition waren ganz klar:

  • Optimale Struktur und eine ansprechende Aufbereitung der Inhalte.
  • Schwarz auf Weiß Gedrucktes muss künftig Farbe zeigen.
  • Bereits in der Print-Ausgabe in umfangreicher Form abgebildete Grafiken sollen überarbeitet und in einem einheitlichen Stil in die ECR Digital Edition übernommen werden.
  • Inhalte sollen jederzeit rasch auf den aktuellsten Stand gebracht werden können und die Produktion von Neuauflagen der Print-Ausgabe somit der Vergangenheit angehören.

Das neue Produkt muss allerdings mehr können als „nur“ ein herkömmliches Buch sein. Die Vorteile des Webs sollen genutzt und somit auch informative Videos und Downloadmöglichkeiten für den Leser bereitgestellt werden.

Nun, wie herangehen an dieses Projekt? mehr lesen

Food Photography

Nicht nur auf Food Blogs wird viel Wert auf die ansprechende Darstellung von Essen gelegt. Auch im Agentur-Alltag wird dieses Thema immer relevanter. Sei es bei Shootings für Kunden oder beim Fotografieren des Office-Lunches für unsere Instagram-Accounts. Es muss nicht nur gut schmecken, sondern auch großartig aussehen. Deshalb hab‘ ich mir mal so meine Gedanken über die hohe Kunst der Food Photography gemacht (mit höchst wissenschaftlicher Herangehensweise natürlich) und verrate euch meine Tipps und Tricks um das Beste aus euren Fotos herauszuholen:

Es werde Licht (aka künstliches Licht ist Pfui)!

Die wirklich wichtigen Dinge zuerst: Das richtige Licht ist bei Food Photography so ziemlich das Wichtigste. (Ich gehe jetzt mal davon aus, dass allen klar ist, dass die unangefochtene Nr. 1 auf der Wichtigkeits-Skala schönes Essen ist. Sonst würde man es ja auch nicht fotografieren wollen.) Was bedeutet richtiges Licht eigentlich? Ich könnte euch jetzt einen einstündigen Exkurs über die Vorteile einer nach Norden ausgerichteten, diffusen Lichtquelle geben. Könnte ich, tu ich aber nicht. Denn die wirklich wichtigen Dinge sind schnell zusammengefasst:
Für Food Photography sind künstliche Lichtquellen nicht geeignet, soll heißen: weder die Halogen-Strahler über dem Herd (zu kühles Licht), noch die Hängeleuchte über dem Esstisch (zu warmes Licht) lässt Essen gut aussehen. Natürliches Licht ist euer bester Freund! Ganz besonders gut funktioniert diffuses natürliches Licht. Soll heißen: Am Besten fotografiert ihr eure essbaren Kunstwerke vor einem Fenster. Bei direkter Sonneneinstrahlung empfiehlt es sich, das Fenster mit einem weißen Leintuch o.Ä. zu verhängen um harte Schatten zu vermeiden.
Hierzu eine Info von mir für euch: Jedes Mal wenn ihr euer Essen mit direktem Blitz fotografiert, stirbt ein Babykätzchen. Wollt ihr das wirklich verantworten?

 

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Requisiten sind dein Freund (übertreib es nur nicht)! 

Hier gilt das Motto weniger ist mehr! Requisiten wie Besteck, Servierplatten, Blumen oder Servietten machen ein Foto erst so richtig stimmig. Wichtig ist hier aber, dass die verwendeten Utensilien auch einen Bezug zum abgelichteten Gericht haben. Deshalb bestehen meine Props in den meisten Fällen aus Zutaten, die im Gericht verwendet wurden, verschiedenen Stoffservietten oder Tüchern, schönen Holzbrettern und natürlich dem passenden Geschirr und Besteck. Ich persönlich finde es immer besonders ansprechend, wenn die verwendeten Requisiten so aussehen, als hätten sie eine Geschichte. Deshalb kaufe ich meine Foto-Utensilien meistens in Second Hand- Geschäften oder auf Flohmärkten.
Ich versuche immer verschiedene Materialien und Oberflächenstrukturen in mein Bild einzubauen: Holz, Leinen, weißes Porzellan und gebrauchtes Besteck ist meine derzeitige Lieblingskombo. Scheut euch auch nicht davor ein bisschen „Unordnung“ zu schaffen. Ein paar Brösel hier und da wirken oft Wunder, denn sie geben dem Bild Charakter!

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Ein bisserl Nachhelfen gehört dazu!

Wenn wir schon beim Thema Brösel sind: ich gestehe, meine Brösel werden nicht durch Zufall verteilt. Das erledige ich mit einer Pinzette. Bevor man mich jetzt für verrückt hält, erkläre ich euch wieso: Nicht jedes Gericht sieht von alleine so aus, wie auf Food Photos. Sehr oft steckt Einiges an Arbeit dahinter um ein Motiv perfekt aussehen zu lassen. Da kann es schon mal passieren, dass während des Fotografierens der Salat beginnt trocken auszusehen oder die Entenbrust nicht mehr ganz so glänzt wie frisch aus der Pfanne. Deshalb habe ich immer ein paar kleine Helferlein parat um mein Essen auch nach stundenlangem Shooten noch frisch aussehen zu lassen:

  • neutrales Pflanzenöl (z.B. bei Fleisch und Fisch)
  • Wasser (z.B. bei Salaten)
  • Honig/ Ahornsirup (z.B. bei Süßspeisen)
  • Pinzette
  • Pinsel
  • Sprühflasche
  • Wattestäbchen/ Wattepads

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Auch Essen hat seine Schokoladenseite! 

Ich fotografiere meine Gerichte immer aus den verschiedensten Winkeln und Entfernungen. Als ich mit der Food Photography begann, habe ich teilweise 200-250 Fotos zu einem Motiv geschossen. Inzwischen reichen mir 40-50 Fotos um sicherzugehen, dass ich das Gericht aus jedem Winkel bestmöglich abgelichtet habe. Hierbei habe ich festgestellt, dass auch Essen seine Schokoladenseite hat. Was ich damit meine? Nicht jedes Gericht funktioniert aus jedem Winkel. Manchmal sieht ein Top Shot einfach nur zum Niederknien aus, manchmal lässt es das Motiv aber auch flach und uninteressant wirken. Wichtig ist, bei jedem Gericht verschiedenste Positionen auszuprobieren um während des Fotografierens festzustellen, was funktioniert und was eben nicht. Ich persönlich fotografiere gerne einen Top Shot – einen Shot aus einem 45°-Winkel und einen Frontalen. Nicht zu vergessen sind Detailaufnahmen des Motivs, denn die zeigen nicht die Textur des Gerichts, sondern machen auch Lust direkt einen Bissen zu essen. Ich präsentiere Beweisstück A:

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 Nachbearbeitung 

Die brutale Wahrheit ist: Nachbearbeitung holt das Beste aus euren Fotos raus. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die einen riesigen Unterschied machen. Ein bisschen Helligkeit hier, ein bisschen Sättigung da – et voila: eure Fotos strahlen! Es gibt unzählige Bildbearbeitungsprogramme, aber für Food Photography eignen sich Lightroom und Photoshop wohl am Besten. (Wobei ich mich ja zu Team Lightroom zähle – das simple Handling ist einfach unschlagbar!) Darüber hinaus gibt es natürlich auch Gratis-Programme wie z.B. Picmonkey.com. Wenn ihr eure Food Photos auf eurem Smartphone bearbeiten möchtet um sie insta-worthy zu machen, dann ist die VSCO-Cam der heilige Gral der mobilen Bildbearbeitung.
Hier seht ihr, was so ein bisschen Nachbearbeitung aus euren Fotos rausholen kann:

FoodPhotography_Bildbearbeitung

Last but not least, habe ich einen besonders wertvollen Tipp für euch: Lasst euch inspirieren! Wie wäre es zum Beispiel mit einer Pinterest-Pinnwand um alle die schönen Bilder zu sammeln? Hier geht’s übrigens zu meiner „Food Photography“- Pinnwand. Ihr seht – Inspiration ist alles! Happy Shooting!

Falls mein kleiner Einblick in die hohe Kunst der Food Photography gefallen hat, dann schaut doch gerne auf meinen Blog, auf Instagram oder Facebook vorbei.

Unterwegs auf kleinem Fuß ;-)

Gemeinsam mit unseren Freunden von Futura haben wir die Service-Website www.kinderschuhatlas.at entwickelt und am 22.9. live geschaltet – diese wurde in Kooperation mit der Werbegemeinschaft der österreichischen Schuhwirtschaft entwickelt.

Die Zeit wird immer schnelllebiger und digitaler und da will man einfach schnell finden und nicht lange suchen müssen.

Der digitale Kinderschuhatlas hilft Eltern und Großeltern passende Schuhe für ihre Kinder und Enkelkinder in ganz Österreich zu finden.

Das deklarierte Ziel dieses Projektes ist: Gesunde Kinderfüße dank guter Fachberatung durch erfahrene Schuhhändler.

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Wie funktioniert der Kinderschuhatlas?

Der User kann nach unterschiedlichen Kriterien (wie Alter des Kindes und Art des Schuhs) selektieren und mittels Eingabe von Adresse, Ort oder Postleitzahl den geeigneten Kinderschuhhändler in der Nähe finden. Geotargeting und Google Maps Integration sind nur ein paar technische Features, die den Kinderschuhatlas zu einer coolen User Experience machen.

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User Experience

Bei jedem Webprojekt – und bei diesem besonders – ist es wichtig dem User auf möglichst einfache und selbsterklärende Art und Weise zu zeigen, wie er die Seite bedienen kann und was ihn dort erwartet. All das fällt in den immer wichtiger werdenden Bereich User Experience – Seiten, die UX-technisch suboptimal konzipiert sind, werden vom User nicht öfter als 1x besucht werden und sicherlich nicht weiterempfohlen.

Der designtechnisch äußerst puristische Approach dieser Seite kommt genau diesem Gedanken entgegen.

 

Facts & Figures

Bereits 600 Besucherinnen und Besucher haben innerhalb der ersten 2 Wochen auf www.kinderschuhatlas.at nach 920 Shops gesucht. 25% der User nutzen das Angebot mobil.

Vorerst bis Ende des Jahres laufen unterstützend Google Adwords Anzeigen, die den Kinderschuhatlas bekannt machen sollen.

„Wir setzen auf Vorbildwirkung.“, so Obmann Friedrich Ammaschell. „Wir konnten aktuell vier namhafte Hersteller für das Projekt gewinnen und arbeiten aktuell deren Daten in die Website ein. Das ist ein sehr guter Start! Wir hoffen, dass unsere Plattform schnell weiter wächst.“ „Mit diesem Service geben wir den Kinderschuhgeschäften eine, der heute so wichtigen, zusätzlichen Onlinepräsenzen. Der Serviceaspekt für Eltern ist ganz klar: Wir unterstützen mit dem Kinderschuhatlas die Suche nach qualitativ hochwertigen Kinderschuhen.“ [Quelle: PA 10.09.2014; Magazinmedien]

Besser ein kleines Zeichen setzen, als kein Zeichen setzen!

Als ich am Samstag einen Stadtspaziergang machte, passierte einer dieser Momente. Momente die einen betroffen machen, ganz tief drinnen. Dabei müsste es diese Momente im Stakkato geben. Unsere Newsfeeds in den Sozialen Netzwerken, die Nachrichten in Radio und TV, oder die Zeitungen sind voll damit:

Horrormeldungen über Krieg, Leid, Flüchtlingsströme, Finanzkrisen, Bankenpleiten usw… Irgendwie ist das aber alles weit weg von einem selbst, oder man schiebt es einfach von sich weil es Wichtigeres gibt.

 

Es gibt Wichtigeres

DAS Totschlagargument schlechthin. Damit lässt sich alles ganz bequem relativieren, was einem grad einfach irgendwie zu mühsam ist. Und so passiert es, dass so viel passiert, bei dem wir uns fragen „Warum tut da keiner was dagegen?“

Diesen Samstag ist etwas passiert, wogegen ich als Person und wir als SPiNNWERK aber etwas unternehmen wollen. Es passierte praktisch vor unserer Haustür: Die Fassade der Rosa Lila Villa wurde mit Morddrohungen besprüht. „Töte Schwule“ stand da auf Deutsch und Serbisch.

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DerStandard.at, Wien Heute oder die Community News Seite GGG.at berichteten und Hunderte fanden sich Sonntag nachmittag zu einer Solidaritätskundgebung ein.

 

Während andere es als Schmierereien von irgendwelchen dummen Buben (Mädels würde man wohl nicht verdächtigen) abtun und sich Wichtigerem zuwenden. Soll sich die Polizei drum kümmern oder die Politik, Hauptsache irgendwer anderes. Und ich verstehe diese Reaktion sogar ein bisschen.

Aber es geht auch anders. Man kann zur Demo gehen und man kann auch einfach ein bisschen überlegen was man sonst noch tun könnte. Und am besten tut man das, was man selbst am besten dagegen tun kann.

 

#DedicateYourWall

Also haben wir SPiNNWERKenden kurzerhand beschlossen eine Kampagne zu starten, eine Bewegung in den Sozialen Netzwerken.

Dahinter steht eine ganz einfache Idee, auf die ich in diesem einen Moment gekommen bin. Ich musste daran denken wie ich mich gefühlt habe als ich am 10. Mai in Kopenhagen vor einer Bühne stand, auf der Conchita Wurst ihre Siegesrede hielt. Und da fiel es mir wieder ein, ich wollte doch versuchen zumindest ein bisschen #unstoppable zu sein.

Mit DedicateYourWall rufen wir deshalb dazu auf zumindest seine Pinnwand einer positiven Botschaft zu widmen und ihr einen rosa Anstrich zu verpassen:

Bildschirmfoto 2014-09-29 um 00.29.59

 

Damit kann JedeR zumindest ein kleines Zeichen setzten. Ein Zeichen dafür, dass uns Hassparolen, Hetze und Gewalt – egal gegen wen sie sich richten – nicht wurscht sind, nicht wurscht sein dürfen und dass es dafür keinen Platz gibt, nicht auf den Wänden und Fassaden unserer Stadt und schon gar nicht in unser Gesellschaft. Wir wissen nämlich wohin das führt…

So schmeckt die neue Schirnhofer Website

Und warum wir #SPiNNfoodies so eine große Freude daran haben

Kann eine Website gut schmecken? Ich finde JA! Jedenfalls im Falle unseres neuesten SPiNNWERKes: dem frischen und brandneuen Webauftritt von Schirnhofer. Nachdem wir letzten Sommer den Social Media Etat der steirischen Feinkostmarke gewonnen haben und sich unsere #FanLovers seither liebevoll um die Facebook Seite der Feinkostmarke kümmern, konnten wir uns auch im Pitch um die neue Website als auch das E-Mail-Marketing durchsetzen.

Gestern war es dann endlich soweit und unser neuestes SPiNNWERK feierte seinen Go Live 🙂

Mit dem neuen Design haben wir versucht, die bodenständige und auf Nachhaltigkeit und lokale Produktion bedachte Philosophie von Schirnhofer widerzuspiegeln. Ehrlich, gemütlich und „steirisch“ soll es wirken und natürlich an die Schirnhofer-Genusswelten erinnern. Dass die Seite responsive sein muss – also auf allen mobilen Devices eine gute Figur machen muss – war klar.

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Das stellte uns vor neue Herausforderung in Konzeption, Design und Umsetzung. Starres Denken in Projektphasen war gestern, maximal flexible Abläufe wie z.B. Kundenabstimmungen on the flow müssen erst mal gelebt werden.

Mit Responsive Design legen wir uns nämlich nicht mehr nur auf eine fixe Bildgröße fest, sondern bieten unseren Kunden eine Lösung, die sich an alle Endgeräte vom Desktop, übers Tablet bis zum Smartphone anpasst. Der Einsatz von Responsive Webdesign bietet aber nicht nur mobilen Usern Vorteile, sondern freut auch unseren Freund Google. Die Suchmaschine rankt mobil optimierte Webauftritte nämlich höher.

Immer wenn wir einen Blick zurück auf den alten Auftritt werfen…

FireShot Screen Capture #1066 - Schirnhofer-Feinkost im Zielpunktmarkt' - www_schirnhofer-gmbh_at_cms_ind

… werden wir uns an dieses spannende Projekt zurückerinnern und uns noch mehr freuen jetzt das gesamte Digital Ecosystem von Schirnhofer betreuen zu dürfen!