Augmented Reality: Werbung der Zukunft

Die Technologie fand ihren Ursprung bereits in den 1950er Jahren. Aufgrund dieser Tatsache glauben manche Experten, dass Augmented Reality seinen Durchbruch niemals schaffen wird. Doch ich glaube einfach nur, dass bis jetzt noch nicht die notwendigen technologischen Voraussetzungen vorhanden waren. Zusätzlich ist die Akzeptanz der Menschen gegenüber technologischen Neuheiten ausschlaggebend für den Erfolg der visionären Entwicklung.

Apples CEO Tim Cook ist überzeugt, dass Augmented Reality eine Core Technology ist, die eine Basis für neue Erfindungen bilden wird. Bei einem Interview mit „The Independent“ verglich er AR mit dem Smartphone. „I regard it as a big idea, like the smartphone. The smartphone is for everyone, we don’t have to think the iPhone is about a certain demographic, or country or vertical market: it’s for everyone. I think AR is that big, it’s huge. I get excited because of the things that could be done that could improve a lot of lives. And be entertaining.“ Kein Wunder, dass das zukünftige iPhone 8 Augmented Reality als Schwerpunkt haben soll.

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Hallo Mr. Chatbot!

Chatbots sind im Moment in aller Munde und viele Unternehmen arbeiten bereits mit Hochdruck daran, sich als „First Mover“ profilieren zu können. Ich habe mir ganz genau angesehen, was sie bereits können, wie man mit ihnen interagieren kann und welchen Mehrwert sie uns eigentlich bieten können.

First Things First: Was ist überhaupt ein Chatbot?

Chatbots sind komplexe Programme, die einen menschlichen Ansprechpartner simulieren sollen. Sie bestehen aus einer Text Ein- und Ausgabemaske, über die sich in natürlicher Sprache mit dem dahinterstehenden System kommunizieren lässt. Das heißt vereinfacht gesagt, dass Chatbots unter anderem eine Art persönliche Suchmaschine sind, die dem Konsumenten, aber auch dem Unternehmen eine Vereinfachung, zum Beispiel, des Kaufprozesses bieten können. Es gibt aber auch Anwendungen, wo man sich einfach, fast wie mit einem Freund, mit dem Bot Unterhalten kann, oder Chatbots, die kleine Arbeiten erledigen können, wie z. B. Filter über Bilder zu legen und Ähnliches.

Anhand unterschiedlicher Industrien und deren Best-Practice Beispielen lässt sich herausfinden, was denn im Moment State of the Art in diesem Bereich ist.


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Zauber aus der Hosentasche

Im Kosmos der Apps und Gerätefunktionen unserer Mobiltelefone finden sich immer neue, überraschende Möglichkeiten für Foto- und Videoeffekte. Das liegt zum einen an den Smartphones, die immer mehr Rechenleistung und bessere Kameras haben und zum anderen daran, dass Bewegtbildformate in den sozialen Medien besonders gut funktionieren.

Hier zeigen wir Euch eine kleine Auswahl die wir getestet haben. mehr lesen

Facebook Reactions: Liebe auf den ersten Klick!

Kommen wir heute zu einem Thema, das nicht nur die Facebook-User auf der ganzen Welt in helle Aufregung versetzt hat, sondern zudem auch noch genau in die Kerbe der SPiNNWERK-Philosophie zu schlagen vermochte: Die Liebe!

…und andere Emotionen, versteht sich. Wir reden natürlich von der ersten tatsächlich großen Neuerung, die sich beinahe unerwartet zwischen einer wiederholten Änderung der Facebook-Cover Imagesize und der Optimierung des „Kennst du auch…“ Algorithmus ereignet hat: Der Einführung von Reactions als Erweiterung des beliebten aber auch langweilig gewordenen „Like“.

Ende Februar wurden die Reactions auf Facebook weltweit ausgerollt und den Nutzern die Möglichkeit, auf Inhalte nicht nur mit einem “Like”, sondern auch individuell mit einem “Love”, “Haha”, “Wow”, “Sad – Traurig” oder “Angry – Wütend” zu reagieren gegeben.
Bisher verlautbarte Facebook, dass diese Reactions in der ersten Phase KEINEN Einfluss auf die Reichweite haben werden. Ganz egal ob „Wow“, „Like“ oder „Love“ – für die erste Phase der Reactions ist es irrelevant, welche Interaktion der Fan durchführt.

Fanpagekarma hat nun die erste Analyse zu diesen Reactions veröffentlicht, bei der 1,2 Millionen Posts mit Daten von über 40.000 Facebook Pages weltweit ausgewertet wurden:

Reaktionen werden deutlich weniger genutzt als ein gutes altes Like – Daumen hoch gibt es immerhin noch 20 Mal häufiger im Vergleich zu den neuen Reactions.

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Mit einem Anteil von 45% ist „Love“ die beliebteste Reaction der Facebook-Nutzer. „Haha“, der laut lachende Smiley, kommt mit Respektabstand auf 23%, gefolgt von „Wow“ mit 13% Anteil. Die beiden „Traurig“ und „Wütend“ Reactions bilden das Schlusslicht mit jeweils 10%.

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Emotionen, die von Facebook-Seiten hervorgerufen werden, scheinen vor allem zwischen den zwei Extremen Liebe (28% der Posts) und Wut (27%) zu schwanken. Ungefähr 17% der Posts entlocken der Fanbasis ein „Haha“, werden also als lustig wahrgenommen. Bei 15% der Beiträge ist sich die Mehrheit über „Sad“ als angemessene Reaction einig, während es gerade einmal 12% des Content schaffen, die User zu überraschen und ein „Wow“ zu generieren.

Das Ergebnis dieser Analyse ist äußerst spannend, denn emotionale Posts erhalten eine 2-3 mal höhere Reichweite als Posts die fast nur Likes erhalten!

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Die höchste Reichweite haben Posts, die vor allem Love- und Haha-Reactions hervorrufen. Die Reichweite ist 3,2-mal so hoch wie bei Posts, die fast nur Likes einsammeln. Ähnlich erfolgreich sind Posts, zu denen viele User „Wow“ sagen. Vor allem Videos, die viele „Wow“s erhalten, werden wesentlich häufiger angesehen. Die meisten Klicks auf Links können „Sorry“ bzw. „Traurig“-Posts verzeichnen (im Durchnitt 4 Mal so häufig wie bei unemotionalen Posts) während die „Angry“ bzw. „Wütend“-Posts bei den Kommentaren klar vorne liegen: sie erhalten um 50% mehr Kommentare als Posts, die fast nur geliked werden!
Interessanter Fakt am Rande: Das Ergebnis der Analyse in Bezug auf die Beliebtheitswerte spiegelt genau die Reihenfolge wider, in der auch die Reactions auf der Facebook-Oberfläche angeordnet sind.

Diese Analyse zeigt klar und deutlich: Love wins!

Content auf Facebook sollte im Idealfall emotional sein.
…und dann am besten auch noch vorwiegend Love-Reaktionen hervorrufen, da derartige Posts 5,5 Mal häufiger geteilt werden als solche, die nur den guten alten „Daumen hoch“ erhalten. Umso mehr zeigt sich dadurch, dass all jene, die ihre Community hegen und pflegen und in der Content-Küche mit einer gehörigen Portion #Fanlove kochen, im Gegenzug auch mit der Liebe der Fans belohnt werden. Oder anders ausgedrückt: Wer ein bewusstes Maß an Emotionalität in seinem Newsfeed sät, der kann reichlich Aktivität seiner Fans ernten.

Unsere #Fanlover-Conclusio dieser Analyse lautet daher: make love not likes.

Jedem Place seine Page

Wie wir wissen ist der wichtigste Faktor für den Erfolg im Facebook Marketing relevante Inhalte für die relevante Zielgruppe zum relevanten Zeitpunkt zu posten. Genau diesen Faktor können sich Unternehmen mit lokalen Standorten und einer fixen geographischen Adresse mittels Facebook Locations (früher Parent-Child genannt) jetzt zunutze machen: mit einzelnen Standortseiten können die greifbaren und potentiellen Fans im unmittelbaren Umkreis sehr effizient erreicht, angesprochen und aufmerksam gemacht werden.
Lokal agierende Unternehmen, Unternehmen mit mehreren Standorten und/oder Filialstrukturen können von den dabei entstehenden Chancen profitieren und die lokale Zielgruppe mit dem für sie relevanten Content einfangen: Bewerbungen regionaler Veranstaltungen, Aktionen, Events, individuelle Rabatte etc.

Beim Einsatz von Facebook Locations wird mit einer hierarchisch angelegten Struktur, die das Unternehmen repräsentiert, gearbeitet und für jeden Standort oder jede Filiale ein eigener Ort auf Facebook erstellt. Dieses Konstrukt aus Hauptseite (Parent) und Standortseiten (Childs) wird mit Facebook Locations unter einer Struktur zusammengeführt.
Unsere Kunden Media Markt Austria und Saturn Austria nutzen dieses, von uns aufgesetzte Feature als eine der ersten großen Brands in Österreich. Wir zeigen euch am Beispiel von Media Markt Austria, was genau dahintersteckt.

parentchild

Auf der Hauptseite (Parent) wird eine Karte integriert, welche die einzelnen, der Hauptseite zugeordneten Standorte (Child Seiten) in einer Karte darstellt.

Ist die Struktur einmal angelegt, wird ein neuer Tab „Standorte“ auf der Hauptseite angezeigt. Der User wird auf eine Map-App weitergeleitet, in welcher alle Filialen des Unternehmens aufgezeigt werden.

Standortkarte MM

Auf den einzelnen Standortseiten (Childs) ist die Zugehörigkeit erkennbar, unterhalb des Namens wird ein mit der Hauptseite verlinkter Zusatz, in unserem Fall “Media Markt Austria Ort”, sichtbar.

MM Standortseite

Außerdem sind auf der Standortseite (Parent-Seite) weitere Standorte in der unmittelbaren Nähe sichtbar.

MM Standorte in der Nähe

Standortseiten auf Facebook

Auf diesen Orts-Seiten auf Facebook können sich Fans „einchecken“ und ein Erlebnis mit ihren Freunden teilen. Für Unternehmen wird das besonders interessant, wenn zum Beispiel Kunden den Check-In dazu nutzen, um ihren Freunden mitzuteilen, dass sie sich gerade im Unternehmen befinden und beispielsweise ein Produkt des Unternehmens erwerben. Durch solche Check-Ins wird der Link zur Fanpage – somit vom Kunden selbst – über den Newsfeed von Facebook an sein Umfeld kommuniziert. Damit wird der Kunde zum Markenbotschafter und spricht eine persönliche Empfehlung aus, die bekanntermaßen weit größere Wirkung hat, als eine Werbebotschaft, die von einem Unternehmen ausgeht. Nicht nur die direkte Empfehlung ist ein Vorteil des Check-Ins, sondern auch ein Bewertungskriterium beim zukünftigen Fanpage Ranking.
Jeder Login am Ort des Unternehmens ist also auch eine Empfehlung der Person an ihren Freundeskreis und bringt dadurch die Mundpropaganda ins Netz.

 

Welchen Nutzen kann man also von dieser Struktur und den Orts-Seiten ziehen?

  • Gemeinsame Community mit kumulierten Check-Ins:
    Fans, die auf einer Child Seite bzw. einem Child Ort einchecken, werden automatisch auf der Parent Seite addiert. Allerdings werden die Fans von Child Orten nicht zur Parent Seite hinzugefügt!
  • Lokalisierung und Individualisierung:
    (= eigener Seitenname, eigene Kurz-URL, individuelles Titel- und Profilbild, eigene Chronik, Applikationen, kein Geo-Targeting für Beiträge notwendig, aber möglich) Mit einer breit gefächerten Hauptseite kann man sich auf überregionale Inhalte fokussieren, während die Ort- oder Child-Seite mit regionalem Bezug der Beiträge hervorgehoben und die Inhalte konkret auf die jeweiligen Nutzer ausgerichtet werden können. Jede einzelne Orts-Seite kann individuell auf die gegebenen Bedingungen angepasst und individualisiert werden, was ein noch besseres agieren auf die jeweilige Zielgruppe ermöglicht.
  • Einheitliches Branding und zentrale Verwaltung:
    Die Unterseiten lassen sich durch eine vereinfachte, zentrale Verwaltung besser kontrollieren und die Umsetzung eines einheitliches Branding wesentlich erleichtern.
  • Regionale Insights erhalten:
    Mit den sich momentan im Roll-Out befindlichen Local Insights hat Facebook auch den Statistik-Bereich erweitert und bietet einen neuen Reiter an, der nützliche Informationen, die für die Vermarktung von lokalen Facebook Seiten wertvoll sind, zu Tage bringt.
    Bildschirmfoto 2016-02-22 um 14.18.03So wird zum Beispiel gezeigt, an welchen Tagen und Uhrzeiten der Ort am meisten besucht wird sowie demographische Daten wie Alter und Geschlecht.
    Damit diese Daten sinnvoll genutzt werden können, zeigt Facebook in den Local Insights außerdem an, wie hoch der Anteil an Personen in der unmittelbaren Umgebung eines Standorts ist, die die Werbeanzeigen überhaupt sehen können.Zusätzlich kann der Trend der Personen auf Facebook in einem Umkreis von 150 m des Unternehmens im letzten Monat sowie die  Anzahl der Personen, die das Unternehmen innerhalb des letzten Monats besucht haben, verfolgt werden.
    Bildschirmfoto 2016-02-24 um 13.21.26Dabei stammen alle Daten nur von Facebook Usern, die Facebook via Smartphone aktiv erlaubt haben, den eigenen Standort zu ermitteln. Bei sämtlichen Daten können keine Rückschlüsse auf einzelne Personen gemacht werden! Mehr zu diesem Thema kann man bei Thomas Hutter nachlesen.
  • Local Awareness Ads 
    Mit den Local Awareness Ads von Facebook können neue Kunden, die sich in unmittelbarer Nähe zum Unternehmen befinden, gefunden werden. Die auf den geographischen Standort basierenden ausgelieferten Werbeanzeigen bieten somit für lokale Unternehmen und lokale Veranstaltungen ein extrem hohes Potential. Durch die Einbindung von Texten, Links und Call-To-Action-Buttons lassen sich diese Anzeigen auf lokale Faktoren abstimmen und funktionieren deutlich besser. Für einen Werbetreibenden ist jedoch nicht ersichtlich, welche User sich innerhalb des Radius befinden. Außerdem werden wie bei den Local Insights die Local Awareness Ads nur an jene Nutzer ausgespielt, die auch die Ortungsdienste am Smartphone aktiviert haben.
    Wie genau die Local Awareness Ads funktionieren, könnt ihr auch bei Thomas Hutter nachlesen.

 

Bisher war die Parent-/Child-Lösung von Facebook ein reines Administrationstool für die Verwaltung der zugeordneten Orte, da es keine Publishingmöglichkeit von der Parent-Seite auf die Child-Seiten gab. Wie Thomas Hutter aber kürzlich publizierte, befindet sich diese Möglichkeit, Beiträge automatisiert auf den Standortseiten auszugegeben derzeit im Roll-Out.

Grundsätzlich sollte man bedenken, dass jeder Facebook-Nutzer durch Check-Ins Orte erstellen kann. Wenn man nun als Unternehmen oder Marke eine offizielle Location erstellen will, sollte man deshalb vorab die Existenz bereits bestehender, inoffizieller Locations prüfen. Für derartige Fälle hat Facebook vorgesorgt: mittels Anspruchsnachweis (etwa in Form eines offiziellen Dokuments) hat man die Möglichkeit, entsprechende Orte für sich zu beanspruchen und dadurch zu kontrollieren, was im Namen des Unternehmens an einer Location veröffentlicht wird. Weil jedoch nicht ausgeschlossen werden kann, dass durch unterschiedliche Schreibweisen nachträglich neuerlich Duplikate von Orten angelegt werden können, sollte im eigenen Interesse nicht auf eine regelmäßige Überprüfung vergessen werden.

Neben der rein technischen Lösung von Facebook Locations braucht es vor allem eine ausgeklügelte Strategie um Erfolge verbuchen zu können. Dazu gehören auch ein stimmiges Ads- und Content-Konzept sowie effiziente Tools für Content- und Community Management, Kundendienst und Support und für das Monitoring.

Wir sagen Auf Wiedersehen zum Facebook-Suchverlauf

Facebook speichert jeden einzelnen Suchbegriff, der im Suchfeld eingegeben wird. Neuigkeit oder Überraschung ist das keine, doch manchmal würden wir den Verlauf doch lieber verschwinden lassen.

Hand aufs Herz, ich bin sicher nicht die einzige, die ihrer Neugier hilflos ausgesetzt ist und des Öfteren nach Fotos vom gutaussehenden Date sucht oder wissen will, was aus besonders ehrgeizigen Ex-Schulkollegen geworden ist. Natürlich verwende ich die Suche auch für nützliche und praktische Dinge, aber hier und da gibt es Begriffe und Namen im Suchverlauf, die man möglichst schnell wieder unter den Teppich kehren möchte. Glücklicherweise ist die Privatsphäre von vornherein auf „Nur ich“ eingestellt, aber es gibt Situationen, in denen man jemandem etwas auf Facebook zeigen will und der Suchverlauf plötzlich nicht mehr ganz so privat ist, wie man es sich manchmal wünschen würde.

Um peinlichen Situationen vorzubeugen, kann man ihn mit wenigen Schritten löschen. Deshalb haben wir heute eine kurze Anleitung für euch erstellt. Praktisch, oder?

  1. Geht auf euer Profil und klickt auf das Aktivitätenprotokoll

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  1. Klickt auf „Mehr“ in der linken Sidebar

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  1. Klickt auf „Suche“

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  1. Suchverlauf

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Ihr seht nun euren gesamten Suchverlauf. Wenn ihr ihn löschen wollt, müsst ihr einfach rechts oben auf „Suchen löschen“ klicken. Natürlich kann man auch einzelne Suchbegriffe löschen, dafür einfach rechts auf „Bearbeiten“ neben dem Schloss-Symbol klicken.

  1. Suchverlauf löschen

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Seid ihr euch wirklich sicher? Facebook fragt noch einmal nach.

  1. Das Ergebnis: Ein leerer Suchverlauf

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Sieht so aus, als hättet ihr die Suche nie verwendet.

Fandet ihr die Anleitung hilfreich oder gehört ihr tatsächlich zu den wenigen Menschen, die nie stalken? 

Frontend / Backend / Fullstack Developer gesucht!

SPiNNWERK_DEVgesuchtWir sind ein Team von 17 SPiNNerInnen in einer stetig wachsenden Agentur im 4. Bezirk. Als SPiNNwerkerIn erwarten dich viele aufregende sowie abwechslungsreiche Aufgaben(-bereiche), spannende und internationale Kunden. Unser Team arbeitet laufend daran, dem schnelllebigen Geist des WWW die Stirn zu bieten. Das heißt für uns die Verwendung von modernen Technologien und eine laufende Weiterbildung im Tätigkeitsbereich und darüber hinaus.

Was du als Developer mitbringen solltest:

  • Ein hohes Maß an Eigenverantwortung
  • Lösungsorientiertes Denken und ein Auge für’s Detail
  • Sehr gute Fähigkeiten in HTML5/CSS3/JavaScript
  • Gute Kenntnisse in gängigen Responsive-Technologien und Umsetzung
  • Verständnis für die Herausforderungen rund um Browser-Kompatibilität
  • Gute Kenntnisse in PHP und relationalen Datenbanken
  • CMS sollte kein Fremdwort sein und du hattest schon mal Kontakt mit einem der gängigen Systeme wie WordPress, Typo3, Drupal, etc.
  • Grundkenntnisse in den wichtigsten Frontend Frameworks, Plattformen und Tools wie jQuery, Sass, Gulp etc.
  • Kenntnisse im Versionierungssystem GIT

SPiNNWERK bietet dir:

  • Mitwirken bei der Entwicklung und Konzeption von Webprojekten, Microsites und Apps
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 Wir freuen uns schon auf deine Bewerbung an jobs@spinnwerk.at und dich persönlich kennen zu lernen.

Onlinevideo kills them all 

Online VideoAm 1. August 1981 um 0:01 Uhr gelangte ein Lied von den Buggles zu größerer Berühmtheit: „Video Killed the Radio Star“. Es war das erste Musikvideo, welches zu Sendebeginn von MTV ausgestrahlt wurde. Dieser Song markiert einen großen Wandel in der Medienlandschaft, den Moment als das Fernsehen das Radio als einflussreichstes Medium abgelöst hat.

Mittlerweile sind 34 Jahre vergangen und dieser Titel wurde viele Male zitiert. Jetzt geht es darum, welches Medium das Video ablöst und damit die nächste große Veränderung einläutet. Einmal war es das Internet, das den Videostar gekilled hat (The Limousines), dann die Reality (Robbie Williams). Immer wieder gab es ein neues Medium, das dem Video den Garaus machen sollte. Die Gegenwart belehrt uns aber eines Besseren. Das Format Video ist – nicht zuletzt dank seines schwammigen Namens – bis heute der Sieger in der Medienlandschaft.

Damals war es das lineare Fernsehen, heute das Onlinevideo das zur Disposition stand. Doch was meinen wir eigentlich, wenn wir von Onlinevideos sprechen? Bewegtbildformate im Internet, soviel ist sicher. Aber denken wir dabei auch an interaktive Panorama-Videos? An Livestreamings von Jedermann für Jedermann? An virtuelle Realitäten, in die man sich mit Videobrillen begibt? Oder an Formate, die das miteinander verknüpfen? Denken wir an einen stationären Computer in der Wohnung oder an das Mobiltelefon im Bus? Denken wir an Mediatheken oder an Postings in Feeds, die mit sozialen Funktionen verbunden sind?

Es gibt darauf sehr viele mögliche Antworten. Letztlich werden wir Konsumenten mit unserem Nutzungsverhalten darüber entscheiden, welche Formate, Technologien und Plattformen sich durchsetzen bzw. für die Werbetreibenden die attraktivsten Plätze bieten.

 

Eine Plattform wollen wir uns heute genauer ansehen: Facebook.

Es ist schwer zu übersehen, wie Facebook sich in den letzten Jahren anstrengt, seine Anteile im Videobereich zu stärken. Am deutlichsten sichtbar wurde dies mit der Einführung der Autoplay-Funktion und der Animated Gifs im Newsfeed der Benutzer. Weniger sichtbar, aber genauso zukunftsweisend waren der Kauf des VR-Spezialisten Occulus, die Einführung des 360-Grad-Videos und die Möglichkeit, Videos live zu streamen. Weiters kommt in Kürze die Möglichkeit, sein Profilbild als Kurzvideo anzulegen (IPhone 6s und Myspace lassen grüßen). Welche Anstrengungen Facebook im Hintergrund beim Aufrüsten seiner Hardware und seines Codes bzw. bei der Bereitstellung der benötigten Bandbreite vorgenommen hat, kann man nur erahnen.

Facebook wäre nicht so erfolgreich, wenn es seine Investitionen nicht wohlüberlegt den entsprechenden Werbemöglichkeiten gegenüberstellen würde. So gibt es mittlerweile verschiedene Optionen, Videos werblich einzusetzen, sei es als unterstütztes Post oder als Teil einer Carousel Ad, auf Views optimiert und dezidiert ausgewertet. Alles verbunden mit den atemberaubend präzisen Targetingmöglichkeiten und einem vergleichbar günstigen TKP. So erobert Facebook ein immer größeres Stück des Werbekuchens und wird sowohl für das klassische TV als auch für seine Branchenkonkurrenten gefährlicher.

 

Facebook-Videos vs. Youtube-Videos

Schauen wir uns das einmal am Beispiel Facebook vs. Youtube (Google) genauer an: Youtube konnte in den letzten Jahren immer wieder mit imposanten Zahlen die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. So wurde Anfang Juli 2014 täglich Videomaterial mit einer Gesamtlänge von 300 Millionen Stunden ausgespielt. Gleichzeitig wurden pro Minute 300 Stunden neues Material hochgeladen. Youtube gibt an, mehr als eine Milliarde Nutzer zu verzeichnen und allein mit den mobilen Aufrufen eine größere Reichweite zu erlangen als jedes Kabel-Netzwerk in den USA.

Mit den verschiedenen Werbeformaten auf Youtube werden enorme Reichweiten erreicht, die nicht nur im Hinblick auf Zielgruppen-Genauigkeit die klassische TV-Werbung bedrängen. Youtube hat hier mit der Email-Benachrichtigung zu neuen Videos für alle Channel-Abonnenten ein Ass im Ärmel, das für gute organische Reichweiten sorgt. Youtube sollte also immer mitbedacht werden, wenn man sein Videomaterial im Netz zeigen möchte.

Youtube hat es allerdings bis heute nicht geschafft, sich als Soziales Netzwerk zu etablieren. Es hat zwar diverse Socialweb-Funktionalitäten integriert, diese werden aber, ähnlich wie Google+, nur von einer verhältnismäßig kleinen Gruppe User genutzt. So funktioniert Youtube vor allem als Mediathek: Ein Ort, an dem man nach Videos sucht.

Facebook hat hier eine ganz andere Position. Es hat sich in den letzten Jahren zur Titelseite des Webs gemausert. Die User nutzen es, um Content aus den unterschiedlichsten Quellen zu erhalten, ohne hierfür suchen zu müssen. Er wird dank des eigenen Freunde-Netzwerks und des Facebook-Algorithmus einfach in den Newsfeed eingespielt. Das Abspielen, Kommentieren und Teilen der Clips geht entsprechend immer mit reichhaltigen Nutzerprofilen einher.

Doch Facebook will mehr sein als ein Linkverteiler. Exklusiver Content soll für Facebook produziert, optimiert und innerhalb der Plattform wiedergegeben werden. Kooperationen mit Stars, Sportverbänden und der Medienbranche beschleunigen den Prozess. Wie weit Mark Zuckerberg bereits gekommen ist, zeigt folgende Statistik: Anfang 2014 kamen zwei von drei Videos, die ein User in seinem Newsfeed gesehen hatte, von Youtube. Im Dezember 2014 haben die von Facebook selbst gehosteten Videos die verlinkten Videos von Youtube überholt.

Im gleichen Zeitraum lud Apple einen Werbespot auf Youtube und parallel auf Facebook hoch. 4,2 Millionen Nutzer sahen die auf Youtube gehostete Version über einen Linkpost, 14,3 Millionen Nutzer schauten sich die auf Facebook gehostete Version an.

 

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Wie hat Facebook das geschafft?

Zuerst wurde die Autoplay-Funktion eingeführt: Videos, die automatisch ablaufen und somit sofort mehr Aufmerksamkeit bekommen als die stehenden Bilder. Diese werden bereits nach drei Sekunden als gesehen gezählt. Diese Funktion war von Anfang an auf das bei Facebook gehostete Material beschränkt. Außerdem bevorzugt der Facebook-Algorithmus die eigenen Videos und spielt diese entsprechend häufiger aus. Für die User macht sich neben der bequemen Autoplay-Funktion auch eine höhere Relevanz des Contents bemerkbar, da weniger Random-Clips und mehr exklusiv produziertes Material verlinkt wird.

Mit dem weiteren Ausbau der Facebook-Mobile-App und den steigenden Nutzerzahlen im Mobilbereich hat Youtube weiteren Facebook-Boden verloren. Youtube-Videos werden dort nämlich immer in einem eigenen Browser geöffnet, was lange Ladezeiten und Komplikationen mit sich bringt. Ein Schelm, wer hier Böses denkt.

Facebook nutzt seine bestehenden Partnerschaften und weitet diese auf den Videobereich aus. Die Werbetreibenden können die gewohnte Umgebung des Ad-Managers mit den zugehörigen Targeting-, Planungs- und Bezahlmodalitäten verwenden. Als wichtigstes Argument bleibt die viel bessere Reichweite und Interaktionsrate bei Videocontent. Eine Studie zeigt, dass Facebook Videos beinahe doppelt so häufig ausgespielt und gesehen werden wie Fotos.

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Ein Beispiel

Mit unserem Kunden innocent durften wir die #Lovestorm-Kampagne entwickeln und realisieren. Diese Kampagne begann in den sozialen Netzwerken, fand seinen Weg aber auch auf die Etiketten der Flaschen. Kernelement der Kampagne war ein Video das wir nach der Produktion in drei Längen geschnitten haben. 15 Sekunden für Instagram, 30 Sekunden für Facebook und 60 Sekunden für YouTube. So konnten wir auf allen Kanälen das ideale Format ausspielen ohne drei Clips produzieren zu müssen. Das war gut für das Budget und gut für die Reichweite des Clips.

YouTube / innocent Filme – via Iframely

 

Fazit

Videocontent funktioniert auf Facebook besser als jedes andere Postingformat. Vor Allem wenn es auf der Plattform hochgeladen und nicht nur verlinkt wurde. Entsprechend aufbereitete Clips können großflächig ausgespielt werden. Wenn man also bei der Konzeption und Produktion von Bewegtbildcontent die unterschiedlichen Needs der einzelnen Plattformen integriert denkt, schlägt man gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe und kann effizient produzieren. Wie effizient, kreativ und günstig wir das können, zeigen wir gern persönlich.

 

Quellen

– „ARD/ZDF-Onlinestudie 2014“
– businessinsider zu video vs. foto on facebook 
– The Guardian zu Facebook Video vs. Youtube 
– Thomas Hutter zu den neuen Video-Profilbildern 
Socialbakers zu Facebook Video vs. Youtube 
Techcrunch zu Video-Livestreaming 
– „Video Effects 2015“ Marktforschung Forward AD group
– wikipedia.de

Sinkende organische Reichweiten auf Facebook?

Genauso oft wie man von Userschwund hört, hört man von sinkenden organischen Reichweiten bei Facebook.

Häufig geht das einher mit dem Vorhaben weniger Posts zu machen, dafür aber alle Posts mit Budget zu pushen.

Dass dieses Vorhaben falsch ist und es nicht stimmt, dass Posts auf Facebook keine guten organischen Reichweiten mehr erzielt werden, zeigen diese drei Posts von SPiNNWERK Kunden (danke an alle Genannten, dass wir die Posts zeigen dürfen!)

innocent

innocent ist einer unserer Kunden mit den besten organischen Reichweiten. Hier wird konsequent an Content gearbeitet der die Marke transportiert und die Community unterhält. Ein Beispiel aus jüngerer Vergangenheit:

Fans in DE: 126k

Erreichte User mit diesem Post: 182k

Organische Reichweite: 144% (!!!)

Wegen der 20% Text Regel, konnte dieser Post nicht promotet werden.

Folgte man der Strategie „promoted only“ hätte es diesen Post erst gar nicht gegeben.

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Langnese

Wenn erwachsene Menschen an Eis denken, denken sie gleichzeitig häufig an unbeschwerte Kindheitserinnerungen die sie damit verbinden. Retro Inhalte funktionieren hier immer schon sehr gut. Deshalb haben wir einen ganzen Monat unter das Motto Retro gestellt und haben auch hier ein Best Practice Beispiel:

Fans in DE: 56k

Erreichte User mit diesem Post: 97k

Organische Reichweite: 173% (!!!)

Wegen der 20% Text Regel, könnte auch dieser Post nicht promotet werden.

Folgte man der Strategie „promoted only“ hätte es diesen Post auch nicht gegeben.

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Polar

Die „Krönung“ unter unseren Beispielen ist aber dieser Post für Polar:

Fans in AT: 10k

Erreichte User mit diesem Post: 104k

Organische Reichweite: 1040% (!!!)

Dieser Post wurde mit einem kleinen Budget promotet

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Unser Empfehlung

Konsequent an Content zu arbeiten, der von der Zielgruppe gut angenommen wird. Außerdem 5-7 Posts pro Woche auf unterschiedliche Zeiten verteilt, ergeben gute organische Wochenreichweiten ohne die Community zu nerven.

Last but not least: nur was organisch gut performt, wird paid gut performen.

 

6 Steps um wieder clean zu werden ;)

Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und alle prahlen damit fleißig ihren Frühjahrsputz zu erledigen. Doch seid mal ehrlich: wann habt ihr zuletzt eure Passwörter geändert oder eure Freundeslisten „ausgemistet“?

In 6 einfachen Schritten lasst ihr eure Social Media-Ichs in neuem Glanz erstrahlen:

1.) Eure Passwörter sind der Zugang zu eurer digitalen Präsenz.
Lasst sie nicht wie ein altes Fahrrad im Keller verstauben, bis es sich jemand anderer geschnappt hat, und ändert sie regelmäßig. Ganz hilfreich kann hier ein Passwortgenerator sein.

2.) Facebook ändert gerne mal seine Privateinstellungen.
Haltet euch auf dem Laufenden und überprüft diese gelegentlich und passt sie euren Bedürfnissen an.

Bildschirmfoto 2014-05-07 um 21.46.53

3.) Man erlaubt schnell mal eben diversen Apps Zugang zu seinen eigenen Daten, um zu erfahren welchem Star man ähnlich sieht oder wo auf der Welt man leben sollte. Genauso schnell vergisst man sie, obwohl sie immer noch Zugriff auf das Profil haben.

Deshalb ist es ab und zu wichtig ihnen diese Rechte wieder zu entziehen.

Ihr gelangt über euer Facebook-Profil zu eurem Aktivitätenprotokoll, wo ihr all eure Likes und Permissions für jeweilige Apps, Seiten, etc.  findet.

 

 

 

4.) Jetzt nehmt euch mal bei der Nase; Facebook-Freundschaften sind manchmal schneller geschlossen als Brangelina Kinder adoptieren. Vor allem findet man gelegentlich Leute, die skurrilste Vorlieben haben. Wolltet ihr schon immer wissen, welche Freunde  schlechten Musikgeschmack haben oder auf Hausfrauen-Porno stehen? Solche Informationen können hilfreich dabei sein herauszufinden, auf welche Freunde man verzichten kann. 😉

Bildschirmfoto 2014-05-07 um 22.03.09

5.) Nun gibt es Facebook ja bereits seit einem Jahrzehnt. Das ist genug Zeit um so einige an Likes zu drücken, die einem schon lange nicht mehr gefallen beziehungsweise schon unangenehm sein könnten. Vergewissert euch, dass ihr wirklich nur die Seiten mit „gefällt mir“ markiert habt, die euch tatsächlich gefallen. Unser SPiNNputz hilft euch sogar dabei, euren Newsfeed wieder zu entrümpeln. #LetsdotheSPiNNputz


 

6.) Über soziale Netzwerke kann man nicht nur privat Freunde finden, sondern auch berufliche Kontakte knüpfen. Nicht aber, wenn ihr eure Profile nicht up to date haltet. Wann habt ihr zum Beispiel das letzte Mal euer LinkedIn oder Xing-Profil aktualisiert?

So einfach wie diese Tipps sind, so schnell sind sie gemacht und so gut fühlen sie sich nach getaner Arbeit an! Also auf mit euch und schwingt den digitalen Besen! 😉