Performance Marketing Manager (m/w) gesucht!

Wir sind ein Team von über 25 SPiNNerInnen in einer stetig wachsenden Agentur im 4. Bezirk. Als SPiNNWERKerIn erwarten dich viele aufregende sowie abwechslungsreiche Aufgaben(-bereiche), spannende und internationale Kunden. Unser Team arbeitet laufend daran, dem schnelllebigen Geist des WWW die Stirn zu bieten. Das heißt für uns die Verwendung von modernen Technologien und eine laufende Weiterbildung im Tätigkeitsbereich und darüber hinaus.
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Mit Lead & Canvas Ads zur Win-Win-Win-Situation

Hier mal ein neuer Algorythmus, dort mal eine neue Timeline und zwischendurch mal neue Werbeanzeigen. Facebook hält Social Media Manager wahrlich in Bewegung und sorgt immer wieder für neue Herausforderungen. Damit wir uns noch genauer fokussieren können, freue ich mich als Erster die neue Position als Performance Marketing Manager besetzen zu dürfen. Ich starte damit, mich mit Facebooks neuen Werbeformaten zu beschäftigen, die für einigen Jubel sorgen werden:

Mit den neuen Möglichkeiten der Werbeanzeigengestaltung geht Facebook einen weiteren Schritt in Sachen Usability. User freuen sich über kürzere Ladezeiten von Inhalten und einfachere Dateneingaben. Werbetreibende können sich über höhere Reichweiten bzw. geringere Abbruchraten freuen. Facebook schafft es, dass die User auf ihrer Plattform bleiben – eine Win-Win-Win-Situation also. Doch wie soll das funktionieren? Lead Ads und Canvas Ads machen es möglich.

Was sind Lead Ads?

Seit ein paar Monaten gibt es sie für mobile Geräte und nun auch für den Desktop. Lead Ads vereinfachen den Anmeldeprozess für z.B. Newsletter, Bewerbungen oder Angebotsanfragen wesentlich, indem auf Facebook gespeicherte Kontaktinformationen zurückgegriffen wird und diese automatisch im Anmeldeformular ausgefüllt werden. Das erleichert den Usern die Anmeldung und führt somit zu geringeren Abbruchraten. Der User bleibt während dem Einschreibeprozess direkt auf Facebook ohne die Seite wechseln zu müssen, weshalb sich die Ladezeiten reduzieren (bis zu zehnmal schneller). Somit reichen nun wenige Taps zum Anmelden und eine externe Landingpage ist nicht mehr zwingend notwenig.

Die optionale „Contextcard“ ermöglicht es zusätzlich den potenziellen Leads erst mehr Informationen zu liefern. Bekanntlich gibt man seine Daten lieber her, wenn man genau weiß wer sie erhält und was man dafür bekommt. Dies hat zur Folge, dass nur Leads erzielt werden, die auch tatsächlich Interesse am Angebot haben und somit sehr wahrscheinlich aktiv werden.

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Quelle: https://www.facebook.com/business/news/new-features-for-lead-ads (02.01.2016, 15:50 Uhr)

Zusätzlich können Lead Ads nun als Carousel Ads ausgespielt werden. Soll bedeuten, dass Unternehmen 3-5 Bilder mit weiteren Informationen bzw. mehr Vorteilen über das Produkt darstellen können, bevor sich der User durch das Formular klickt.

Datenschutz

Bevor man sich nun Sorgen um seine Daten und deren Sicherheit macht sei gleich gesagt, dass Daten erst dann an den Werbetreibenden übermittelt werden, wenn auf „Abschicken“ geklickt wurde. Es ist auch im Sinne des Werbetreibenden, behutsam mit den Daten umzugehen – auch wenn Lead Ads eigenen Nutzungsbedingungen unterliegen. Die Weitergabe von über Lead Ads gewonnenen Daten ist ohnehin untersagt. Hierfür bietet sich eben die neue Contextcard an, um dem User klarzumachen, wofür genau er sich anmeldet.

Hard Facts:

  • anfangs nur für mobile Geräte, nun auch als Desktop-Variante
  • Dateneingabe direkt auf Facebook – folglich kürzere Ladezeit und geringere Abbruchraten
  • Daten werden auf der Facebook-Seite des jeweiligen Unternehmen gespeichert, welche dort zum Download bereitstehen.
  • optionale Contextcard verbessert die Qualität der generierten Leads
  • Sobald das Formular ausgefüllt wurde, wird dem User die Anzeige nicht mehr eingeblendet.

Was sind Canvas Ads?

Eine besonders spannende Neuerung von Facebook ist das neue Werbeformat namens Canvas. Diese Vollbildanzeigen, die mit Bildern, Videos und Texten unterschiedlich befüllt werden können, bieten eine weitere Möglichkeit von interaktiven Werbeanzeigen. Auch hier werden die Inhalte direkt auf Facebook hinterlegt, womit die Ladezeiten und die Abbruchraten gesenkt werden. Eine ideale Anzeigenform für Content Marketing! Und wie wir ja bereits wissen: je besser der Content, desto besser rankt dich Facebook im Newsfeed.

Selbstverständlich ersetzen auch Canvas externe Landingpages nicht komplett. Die neuen Werbeformate bieten zwar eine breite Auswahl an individuellen Gestaltungsmöglichkeiten, jedoch ist die Hinterlegung von Bildern auf 20 Stück begrenzt und der Text auf maximal 1.000 Wörter pro Canvas beschränkt. Somit muss für ausführlichere Informationen auf eine externe Seite verlinkt werden. Weiters sind diese Ads, wie schon erwähnt, nur für mobile Geräte sichtbar.

Neues Bilderlebnis

Für einige User dürften die neuen Bildoptionen bestimmt am interessantesten sein. Durch Kippen/Schwenken wird das Smartphone oder Tablet sozusagen zu einem Fenster, wodurch das Bild außerhalb des angezeigten Rahmens betrachtet werden kann – ähnlich wie bei 360 Grad Videos.

Quelle: https://canvas.facebook.com (02.01.2016, 15:50 Uhr)

Hard Facts:

  • nur mobil verwendbar
  • Anzeigeinhalte werden direkt auf Facebook eingespielt – somit bis zu zehnmal schnellere Ladezeiten
  • interaktive Werbeanzeigen, die individuell mit Texten, Bildern und Videos befüllt werden können
  • in der Gestaltung etwas eingeschränkt, weshalb nicht immer auf eine Landingpage verzichtet werden kann
  • Anzeigen können auf iOS & Android-Nutzer getargetet werden
  • gleiche Gebotsoptionen wie normale Ads
  • perfekt für Story Telling und Content Marketing
  • Rollout soll bis zum 28.02.2016 global erfolgt sein

Wie Canvas Ads fertig gestaltet aussehen können zeigt euch Facebook auf ihrer Canvas Info Seite:

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Quelle: https://canvas.facebook.com (02.01.2016, 15:50 Uhr)

Fazit:

Facebook hat mit diesen neuen Ad Formaten wieder einmal einen smarten Move vollbracht. Einerseits bieten sie Werbetreibenden eine neue Möglichkeit ihre Produkte/Unternehmen innovativ zu repräsentieren. Gleichzeitig wird die Customer Experience durch verkürzte Ladezeiten und eindrucksvolle Darstellungsmöglichkeiten erhöht. Im selben Atemzug werden die User auf der eigenen Plattform behalten. Gleichzeitig passt Facebook sich dem stetig wachsenden Trend der mobilen Nutzung an. Man darf also gespannt sein wie User die neuen Formate aufnehmen werden und was wohl die nächsten Schritte sein werden…

Mit 180 Sachen ins Fanlover-Herz

Unsere #Fanlover-Serie geht nun rasant weiter – und zwar mit der österreichischen Automobilbranche. Natürlich ist der Markt etwas größer, um es aber kurz und knackig zu halten, habe ich mir die bekanntesten Autohersteller ausgesucht und diese wie gewohnt anhand ihres Social Media Auftrittes analysiert. Von „Aus Liebe zum Automobil“ bis „Vorsprung durch Technik“ wissen die Autoriesen wie man nette Slogans verfasst. Aber haben sie selbst den Vorsprung durch Communitymanagement für sich entdeckt?

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Ganz klar: Der beliebteste Automobilhersteller Österreichs ist Volkswagen. Anhand dieser KPIs lässt sich der aktuelle Diesel-Skandal aber nicht direkt erfassen, der im Netz bekanntlich sehr große Kreise gezogen hat und immer noch zieht. Dieser Vorfall hat wohl indirekte Auswirkungen, da es seit Oktober wesentlich weniger Postings auf der Facebookseite gibt als zuvor. Alfa Romeo hingegen hat zwar die kleinste Fanbase, kann aber mit Abstand die erfolgreichsten KPIs vorweisen. Allgemein kann man sagen, dass die Automobilbranche bis dato die besten Kennzahlen aus unserer gesamten #Fanlover-Serie einfährt. Sind Autos eventuell der neue Cat Content? 😉

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Mini ganz Grande! Mit einem Servicelevel von 97% und einer Antwortzeit von elf (eigentlich ein trauriges Ergebnis!) Stunden rast der Flitzer den Konkurrenten fanlover-mäßig davon. Volkswagen und Opel lassen mehr als jeden zweiten Beitrag unkommentiert stehen und Toyota lässt die Fans zusätzlich 297 Stunden (das sind knapp 13 Tage!) auf eine Antwort hoffen. Autsch! Am fleißigsten postet Mercedes, was sich positiv auf die organische Reichweite auswirkt. Es ist jedoch darauf zu achten, dass man mit zu vielen Posts pro Tag die Fans nicht nervt und somit einen „Unlike“ riskiert.

Mit welchem Fanlover-Tempo fahren die Autohersteller durch’s Netz?

Beginnen wir gleich mit Volkswagen: Auf den ersten Blick unterscheiden sich die Konkurrenten in ihrer Content Planung nicht bemerkenswert. Alle Facebook-Seiten scheinen einem Hochglanzmagazin entsprungen zu sein. Alle betonen ihre langjährige Erfahrung sowie Tradition und „frischen“ das ganze mit ihren Rennfahrzeugen auf. Bei VW findet man aber auch „nicht getunte“ Beiträge, wie die von Fans oder von Automessen und eine unterhaltsame Posting-Serie „Dinge, die Mütter und Väter nie sagen würden. Es wird auch versucht, proaktiv Kunden über den Diesel-Skandal aufzuklären, Stellung zu beziehen und Service anzubieten. Good job! Anscheinend kam der Blogbeitrag von meinem Kollegen Hannes recht gut an, da auch viele tolle Videos die Wall der VW-Seite verzieren. 🙂

Von den eben genannten typischen Content Säulen hält sich Mercedes Benz am ehesten an diese. Wunderschöne, bearbeitete oder in Szene gesetzte FotosProduktvideos mit viel Motorschnurren und Tradition – abgerundet durch Aufrufaktionen für Fans, ihre eigenen Autos zu fotografieren und zu posten. Perfekt für einen Instagram-Account, findet ihr nicht auch? 😉

Mini bedient sich ebenfalls schöner Bilder, Produktvideos, aber auch feinem Fun Content, um die jüngere Zielgruppe entsprechend zu erreichen.

Jung & witzig gibt sich Opel auf deren Facebook-Seite. Mit liebevollen Sprüchen versuchen sie zu emotionalisieren, mit #ADAMROCKS zeigen sie wie cool sie sein können und mit ihren Rennwagen wie wild sie nicht sind. Wenn sie doch nur auch etwas rasanter im Beantworten von Fanbeiträgen und -kommentaren wären…

Fazit:

Obwohl die Autohersteller recht gute Ressonanz auf ihre Postings erhalten und die Fans ihre Autos voller Stolz posten wird das Community Management eher mäßig bis gar nicht betrieben. So wird eine Two-way-communication-Plattform leider nur einseitig genutzt, was natürlich bequemer für den Anbieter, aber nicht zielführend ist. Wie immer ist somit zu sagen, dass, wenn man eine perfekte Social Media Präsenz haben möchte, man seinen Fans zuhören UND ihnen antworten muss, um ihnen ein gutes Gefühl zu geben! Positiv ist aber natürlich noch zu erwähnen, dass eigentlich alle Kontrahenten es schaffen aus leblosen Maschinen unterhaltsamen, interessanten und natürlich schönen Content zu kreieren, während der Fokus ganz klar auf Produktposts liegt. I like!

Somit gibt es als Abschluss noch eine kleine Galerie mit gelungenen Posts:

 

#Fanlover-Fitnesstest

Nach meinem Blogbeitrag über Österreichs größte Systemgastronome und wie sie ihre Facebook-Seiten betreuen ist es allerhöchste Zeit etwas für die Figur zu tun, und somit widme ich mich Österreichs beliebtesten Fitnesscentern. Alle predigen wie wichtig es ist auf seinen Körper zu achten, fit zu sein und immer das Beste aus sich selbst zu machen. Doch wie sehr achten sie auf ihren Online Auftritt? Wie socially fit sind sie? Und holen sie das Maximum aus den digitalen Möglichkeiten heraus? Kurz und knackig habe ich die wichtigsten KPIs für einen kleinen Social-Fitnesswettbewerb zusammengefasst und schnell sieht man wer Österreichs beliebtestes Fitnesscenter ist:

Oder auch nicht? Aufgepasst: McFIT darf sich nur einer solch hohen Fanzahl erfreuen, da hier anscheinend Österreich & Deutschland zusammengelegt wurden und 86% der Fans aus Good Old Germany kommen. Folglich rangieren sie auf Platz 4 (mit 11.660 Fans aus Österreich). Somit darf sich Fitinn über eine Goldmedaille für die meisten Fans freuen. Alles in allem ist jedoch John Harris der Sieger unseres ersten Durchgangs, da nicht nur die Fananzahl, sondern natürlich auch das Engagement und die Post Interaktion wichtige Indikatoren für eine erfolgreiche Facebook-Seite sind. Sie geben Aufschluss darüber, wie sehr die Fans mit den Beiträgen der Fanseite interagieren, oder ob sie kaum wahrgenommen und mit einem „ahjo eh“ überscrollt werden.

Während sich die erste Runde eher mit der Fanseite beschäftigt folgt nun die zweite Runde auf #Fanlover Basis. Soll heißen, dass nun das Servicelevel (wie viele Fanbeiträge beantwortet werden), die Antwortzeit (wie schnell Fanbeiträge beantwortet werden) und die Posts pro Tag (wie fleißig Posten die Gym-Betreiber) genauer unter die Lupe genommen werden.

Was mir hier als Erstes ins Auge sticht? Utopische 42 Stunden Antwortzeit von unserem Goldmedaillen-Gewinner John Harris. Liegt es an der Ausdauer, der Motivation oder geht zu viel Zeit auf der Langbank drauf? Im Juni bekamen manche User sogar erst nach einem Monat eine Antwort – quite shocking! Auch, dass 30% aller Fanbeiträge von Fitinn ignoriert werden lässt mein #Fanlover-Herz nicht höher schlagen. Zumindest sind die Antwortzeiten von zirka 4 Stunden akzeptabel, sofern kein konsequentes Community Management eingesetzt wurde. McFIT könnte natürlich 1 – 2 Posts pro Woche mehr vertragen, um die organische Reichweite zu erhöhen, wenngleich ihr Postingmix abwechlungsreich und ihre Bildsprache klar definiert ist und etwas hergibt.

Ab in den Ring!

Jetzt lassen wir mal die digitalen Fäuste in Form von hard facts fliegen! Unser Turnier wird in drei Runden aufgeteilt und der Sieger bekommt Standing Ovations – let the rumble begin! (Folgende Daten beziehen sich auf den Zeitraum 30.06.2015 – 27.07.2015)

Round #1: Ein klares Ergebnis. McFIT scheidet gleich nach der ersten Runde aus. Wie schon oben erwähnt zählt die Fananzahl leider nicht, da es sich hier um eine DACH-weite Fanpage handelt ;( Aber Kopf hoch! Ein paar Posts mehr die Woche, konsequentes Community Management und ein bisschen Liebe – dann sieht die Welt schon ein wenig anders aus.

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 Round #2: Auch bei den exklusiveren Fitnessstudios gibt es einen eindeutigen Gewinner. Falls ihr euch fragt, wie man einen Service Level von 0% erreicht – Holmes Place hat im vergangenen Juli zwei Wall-Beiträge von Fans erhalten und auf keinen einzigen reagiert. Jawohl, so schnell kann’s gehen und so einfach hätte es sein können …

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Finale: Und wieder ein kurzer Prozess! Doch eines soll gesagt sein: Bei all unseren Wettkämpfern liegt definitiv Potenzial vor und #Fanlovern ist einfach nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. #nopainnogain 😉

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Post, love, comment, repeat

Mittlerweile habe ich euch mehr als genügend Zahlen um die Ohren geschmissen. Einige „soft facts“ sollen euch zeigen, was denn überhaupt machbar ist in der großen weiten Facebookwelt. 😉

Fitinn: Wer nach Motivation und einem Tritt in den Allerwertesten sucht ist hier wohl genau richtig. Mit coolen Sprüchen und klaren Ansagen wird ihre Unternehmensphilosophie unmissverständlich kommuniziert. Besonders toll finde ich auch die Studio-Tour, in der man sich in Ruhe in einem Studio um- und die Einrichtung und die Geräte inklusive Zusatzinfos ansehen kann. Einziger Kritikpunkt bei den Postings sind die direkten Aufrufe zum Liken, Kommentieren und Freunde markieren. Da stellt es einem ja die Nackenhaare auf…

McFIT: Als Pendant zu Fitinn ist hier die klare Botschaft der positiven Wirkung durch Fitness auf das Aussehen nicht zu übersehen. Ob im Slogan „Einfach gut aussehen“ oder ihren Postings wird diese Message ständig übermittelt. Von Schweiß und Anstrengung keine Spur. Dafür vermitteln sie wohl generell ein „gutes Gefühl“ beim Sporteln zu haben und wissen auch, was ihren Fans wichtig ist. Mit ihrer „Dies oder das„-Serie schaffen sie es auch, Unterschiede beim Training, der Ernährung und Ausstattung anzusprechen, die die User interessieren. Wer dann auch noch Erfolgsgeschichten von Menschen wie dir und mir postet hat sowieso die halbe Miete gewonnen in Sachen #Fanlove.

Holmes Place: Ein Blick auf die Facebook-Seite genügt und man fühlt sich wie in einer Wellness-Oase. Tipps für eine schöne Haut, gesunde Rezepte und hübsche Bilder erwarten einen. Eine nette Idee, doch wo bleibt der Bezug zum eigentlichen Produkt/Service? Weit und breit kein Foto von Trainern oder Räumlichkeiten, die Vertrauen erwecken bzw. eine persönliche Verbindung herstellen könnten. Neben einem verspäteten Post im Juni über die letzte Weihnachtsfeier und einer verpassten Chance, aufgrund von fehlenden Infos bzw. einer eher minderen Übersicht darüber, was eigentlich verlost wird, scheint mir die Seite generell etwas unübersichtlich zu sein.

John Harris: Hier gibt’s wohl von allem etwas, ohne unübersichtlich oder überfüllt zu wirken. Angefangen bei sex appeal, Motivation und tollen Kurzvideos zu Fitnesslügen, random fun und branded random. Somit zeigen sie in jedem einzelnen Post wer sie sind, was sie machen und gleichzeitig bringen sie ihre Fans zum Lachen oder bieten ihnen in irgendeiner Art und Weise einen Mehrwert. Da kann man ruhig mal klatschen. 😉

Nichtsdestotrotz hat leider niemand von ihnen konsequentes Community Management betrieben, wodurch ganz viel #Fanlove-Potenzial verloren gegangen ist. Genauso wie Muskeln nach einem harten Training mit Proteinen versorgt werden wollen, so wollen Fans rasche Antworten mit einer zufriedenstellenden Aussage und (erfahrungsgemäß) sogar Unterhaltungen führen können. #neverskipfanloveday

Hier findet ihr noch alle erwähnten Beispiele auf einem Blick:

 

Fanlove geht durch den Magen

Als jemand, der Essen mehr als nur zu schätzen weiß, und #Fanlover in der Job Description stehen hat, liegt mir dieser Blogbeitrag besonders am Herzen. Systemgastronomiebetriebe müssen heutzutage nämlich nicht nur schnell gutes Essen zaubern können, sondern auch nett zu ihren Fans sein! Deshalb habe ich mich mit vier erfolgreichen Systemgastronomen in Österreich auseinander gesetzt. Auch hier wurden Servicelevel & Antwortzeit, aber auch die Inhalte und deren Interaktion als Schlüsselmerkmale herangezogen. Der erste Eindruck lässt nichts Schlimmes vermuten. Jedes Unternehmen hat eine fundierte Fanbase, die auch recht fleißig mit den Beiträgen interagiert:


Basierend auf der Fanbase ist Mc Donald’s der absolute Sieger. Auch Engagement und Interaktion der Fans sehen nicht übel aus. Mit täglichen Posts und sogar einer eigenen Social Media-Kampagne #viennabuzzconcert wird deren Facebook-Seite auch gewissenhaft gepflegt. Schon weit abgeschlagen befindet sich am zweiten Platz Burger King, jedoch mit der höchsten Post Interaktion (Dieser Wert gibt an, wie gut die Fans auf einzelne Posts reagieren. Es ist der Durchschnitt der Anzahl Likes, Kommentaren und Shares pro Fan über alle Posts). Im Hinblick auf die Fananzahl hat Subway zwar mehr erreicht, verglichen mit Vapiano lassen das Engagement und die Interaktion aber zu Wünschen übrig.

Was unterscheidet diese Systemgastronomen außer Burger, Pommes, Pizza & Co?

Der einzige Franchiser aus unserem Ranking, der tatsächlich regelmäßig Beiträge postet, ist Mc Donald’s. Bei allen anderen kann man nur alle paar Tage mit einem Post rechnen. So etwas sehen #Fanlover natürlich nicht gerne.

Mc Donald’s hat aber auch ganz offensichtlich das nötige Werbebudget. Neben der österreichischen Hashtag-Kampagne #viennabuzzconcert läuft unter imlovinit24.com sogar weltweit so einiges ab, wie ihr hier sehen könnt. Auch wenn Mc Donald’s auf fast alle Kommentare ihrer eher anspruchsvollen Fans eingeht, machen sie es manchmal recht einfach, indem sie auf das Restaurant verweisen, sollte es sich um Beschwerden handeln, oder lediglich mit traurigen, zwinkernden oder busselnden Smileys antworten. 😐

Burger King hingegen fährt wieder mehr die preisliche Schiene mit Angeboten und Burgerwochen. Ab und zu gibt’s aber auch bei ihnen Burger mit Bussis oder Hüten, um ein wenig social zu werden. 😉

Vapiano postet eher produktbezogen und versucht die Fans in die Filialen zu holen. Besonders putzig finde ich die gelegentlichen Beiträge „hinter den Kulissen“ mit und von Mitarbeitern, zum Beispiel beim Pizza backen, oder Weihnachtsgrüße der einzelnen Filialen.

Subway gleicht nahezu einem Produktflyer, was sehr schade ist, da bis Anfang 2015 richtig nette Beiträge gepostet wurden (wenn auch im Abstand von ein bis mehreren Wochen), wie zum Beispiel kreative Kurzvideos, Vorstellungen einzelner Mitarbeiter, Tipps und unterhaltsame Wortspiele.

Wie (sehr) geht das Community Management auf Fanbeiträge ein?

Offensichtlich konzentrieren sich unsere Kandidaten mehr auf ihr schnelles Essen, als auf die schnelle Beantwortung ihrer Fanfragen- und anliegen. Einzig und allein Mc Donald’s bemüht sich rasch zu antworten, aber mindestens genau so sehr unerwünschte Beiträge einfach zu löschen … Als #Fanlover braucht man eben Geduld und eine dicke Haut, egal bei welcher Kritik. Nach dem Faux Pas, beliebte Burger gegen einen neuen auszutauschen, was einen Shitstorm zur Folge hatte, haben sie aber richtig reagiert und gutes Community Management bewiesen, indem sie einen der Klassiker zurückholten. Subway darf sich in diesem Ranking über unser Lob freuen. Nur ein Viertel der unerwünschten Beiträge wird gelöscht und kein Beitrag bleibt unbeantwortet! Wenn sie jetzt nur nicht so eine Schlaftablette wären… 😉 Die Sorgenkinder sind hier ganz klar Vapiano und Burger King. So viele Beiträge zu ignorieren bzw. zu löschen und die Fans fast einen Tag auf eine Antwort warten zu lassen, ist eher bedenklich.

Kostproben

Da fast alle unserer Kandidaten leider kaum Community Management betreiben, haben wir nur einen kleinen, aber feinen Fundus an Schmankerln für euch zubereitet.

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Smileys sagen mehr als tausend Worte! #not

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Auch solch einfach formulierten Beiträge soll man nicht ignorieren. Wozu denn dann ein Facebook-Auftritt?

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Und schon wieder … Mc Donald’s scheint es tatsächlich die Sprache verschlagen zu haben.

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Aber sie bringen einen doch auch ab und zu zum Schmunzeln. 😉

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Auch Vapiano schafft es mit Witz und Charme den Fans zu antworten.

Abschließend kann man also sagen, sollten zu viele Köche den Brei verderben, lässt man eben einen Teil davon mit den Kunden reden. Denn nur so weiß man, was sie sich wirklich erwarten und kann Shitstorms oder ein schlechtes Image vermeiden, und im Idealfall sogar Liebe ernten! 😉

6 Steps um wieder clean zu werden ;)

Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und alle prahlen damit fleißig ihren Frühjahrsputz zu erledigen. Doch seid mal ehrlich: wann habt ihr zuletzt eure Passwörter geändert oder eure Freundeslisten „ausgemistet“?

In 6 einfachen Schritten lasst ihr eure Social Media-Ichs in neuem Glanz erstrahlen:

1.) Eure Passwörter sind der Zugang zu eurer digitalen Präsenz.
Lasst sie nicht wie ein altes Fahrrad im Keller verstauben, bis es sich jemand anderer geschnappt hat, und ändert sie regelmäßig. Ganz hilfreich kann hier ein Passwortgenerator sein.

2.) Facebook ändert gerne mal seine Privateinstellungen.
Haltet euch auf dem Laufenden und überprüft diese gelegentlich und passt sie euren Bedürfnissen an.

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3.) Man erlaubt schnell mal eben diversen Apps Zugang zu seinen eigenen Daten, um zu erfahren welchem Star man ähnlich sieht oder wo auf der Welt man leben sollte. Genauso schnell vergisst man sie, obwohl sie immer noch Zugriff auf das Profil haben.

Deshalb ist es ab und zu wichtig ihnen diese Rechte wieder zu entziehen.

Ihr gelangt über euer Facebook-Profil zu eurem Aktivitätenprotokoll, wo ihr all eure Likes und Permissions für jeweilige Apps, Seiten, etc.  findet.

 

 

 

4.) Jetzt nehmt euch mal bei der Nase; Facebook-Freundschaften sind manchmal schneller geschlossen als Brangelina Kinder adoptieren. Vor allem findet man gelegentlich Leute, die skurrilste Vorlieben haben. Wolltet ihr schon immer wissen, welche Freunde  schlechten Musikgeschmack haben oder auf Hausfrauen-Porno stehen? Solche Informationen können hilfreich dabei sein herauszufinden, auf welche Freunde man verzichten kann. 😉

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5.) Nun gibt es Facebook ja bereits seit einem Jahrzehnt. Das ist genug Zeit um so einige an Likes zu drücken, die einem schon lange nicht mehr gefallen beziehungsweise schon unangenehm sein könnten. Vergewissert euch, dass ihr wirklich nur die Seiten mit „gefällt mir“ markiert habt, die euch tatsächlich gefallen. Unser SPiNNputz hilft euch sogar dabei, euren Newsfeed wieder zu entrümpeln. #LetsdotheSPiNNputz


 

6.) Über soziale Netzwerke kann man nicht nur privat Freunde finden, sondern auch berufliche Kontakte knüpfen. Nicht aber, wenn ihr eure Profile nicht up to date haltet. Wann habt ihr zum Beispiel das letzte Mal euer LinkedIn oder Xing-Profil aktualisiert?

So einfach wie diese Tipps sind, so schnell sind sie gemacht und so gut fühlen sie sich nach getaner Arbeit an! Also auf mit euch und schwingt den digitalen Besen! 😉