US-Wahl 2016: Wer gewinnt den Social-Media-Wahlkampf?

Während Norbert Hofer und Alexander Van der Bellen erneut Mitten im Wahlkampf um das Amt des Bundespräsidenten stehen, gibt es in den USA bald die Entscheidung darüber, wer als nächstes Staatsoberhaupt in das Weiße Haus einziehen wird. Sowohl Hillary Clinton für die Demokraten, als auch Donald J. Trump für die Republikaner haben in den letzten Wochen (nicht immer positiv) für Aufmerksamkeit gesorgt. Dementsprechend schwanken die Umfragen bis zum Schluss. Doch wer punktet besser in den sozialen Netzwerken?

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„Mittelmaß ist der falsche Maßstab“

Welche Kriterien geben eigentlich Aufschluss darüber, ob Community Management erfolgreich betrieben wird oder eben nicht?

Klar, eine hohe Fananzahl und viele Likes und Kommentare auf Postings wünscht sich jede Fanpage, doch macht sich daran wirklich der Erfolg einer Seite aus? Wirklich aufschlussreich und für uns #FanLovers im Community Management wichtig, sind die Größen Servicelevel und Antwortzeit. Beide Kriterien geben Infos darüber, ob eine Seite überhaupt auf Fanpostings reagiert und wenn sie das tut, wie schnell.

Anhand der Auftritte österreichischer Lebensmitteleinzelhändler will ich euch diese zwei Größen näher bringen.

SPiNNWERK_LEH

Servicelevel                                                                            

Der Servicelevel gibt in Prozent an, wie viele Wall-Fanposts, in Relation zu allen Wall-Fanposts der  Seite, vom Community Management beantwortet, geliked oder gelöscht werden. Durchschnittlich hat die österreichische Lebensmitteleinzelhändlerbranche einen Servicelevel von 97,5%. Spitzenreiter sind hier ganz klar Zielpunkt und Unimarkt mit je 100%. Beide Seiten reagieren also ausnahmslos auf jeden einzelnen Wall-Fanpost. An letzter Stelle im Serviclevel-Ranking stehen MPreis und Hofer mit einem Wert von nur je 64% und 80%. Wie Community Management richtig gemacht wird, sieht man also ganz klar an unserem Kunden Zielpunkt, der von Futura und uns betreut wird! 😉

Antwortzeit 

Vergleicht man die einzelnen Einzelhändler miteinander, dann zeigt sich, dass Zielpunkt mit einer durchschnittlichen Antwortzeit von 0,3 und Unimarkt mit 0,6 Stunden am schnellsten auf Kommentare von Fans reagieren.  Im Branchendurchschnitt warten Fans 10,1 Stunden bis sie eine Reaktion seitens des Community Managements in Form eines Kommentares, oder zumindest eines Likes erhalten. Am längsten hierfür brauchen Merkur und Penny Markt mit durchschnittlich jeweils 20 und 21 Stunden. Auch hieran erkennt man ganz gut, wie socially devoted wir SPiNNWERK Community Manager sind. 😉 Dass eine schnelle Antwortzeit für Fans wichtig ist, zeigt eine Studie von Lithium Technology. 53% aller Fans erwarten sich laut dieser eine Reaktion innerhalb einer Stunde. Handelt es sich bei dem Post um eine Beschwerde, steigt die Zahl auf 72%.

Ein wichtiger Aspekt bei der Bewertung von Servicelevel und Antwortzeit ist natürlich auch die Fananzahl. Während Unimarkt nur rund 8.600 Fans aufweist, liegt Zielpunkt mit mehr als 29.000 Fans im Mittelfeld. Die meisten Fans kann Lidl mit 273.000 aufweisen. Viele Fans bedeuten natürlich auch mehr Fanposts und mehr Betreuungsaufwand, doch ein Community Management mit höchsten Qualitätsansprüchen betreut jeden Facebook-Auftritt mit 100% Servicelevel.

So muss es gemacht werden  

Erfolgreiches Community Management beschränkt sich somit nicht auf Fanakquise und Wallpostings, sondern setzt sich auch aus dem für uns großen und wichtigen Teil Servicelevel und Antwortzeit zusammen. Der Servicelevel ist nämlich wesentlich für das Wachstum einer Seite, wie Fanpagekarma in einer ihrer letzten Bestandsaufnahmen herausgefunden hat. Jene Seiten mit hohem Servicelevel kommen im Durchschnitt auf ein knappes Prozent Zuwachs – das ist doppelt so viel wie bei solchen mit einem Servicelevel von weniger als 10 Prozent.

Wer also schnell und dabei auch auf wirklich jedes Fananliegen reagiert und so viel wie möglich mit seinen Fans interagiert, betreibt Community Management auf höchstem Niveau.

Alles neu macht… Facebook

Wundern Sie sich nicht, wenn im Laufe der kommenden Wochen plötzlich alles anders wird: Facebook, das derzeit größte soziale Netzwerk mit über 750 Millionen weltweiten Nutzern, baut die Plattform in vielen Bereichen um. Auch die über 2,6 Millionen österreichischen User werden in den nächsten Tagen und Wochen mit den neuen Funktionalitäten ausgestattet (das Roll-Out wird sich wegen eines Rechtsstreits voraussichtlich verzögern, berichtet t3n.de). Anlässlich der Entwicklerkonferenz f8 präsentierte Facebook kürzlich die anstehenden Neuerungen:

Timeline: „Die Geschichte deines Lebens“

Die Profilseiten werden vollkommen neu dargestellt: Die so genannte „Timeline“ (in der deutschen Version „Chronik“ genannt) soll eine chronologische Abbildung der Online-Identität jeweiligen Nutzers darstellen, quasi ein digitales Tagebuch von der Geburt bis zum Hier & Jetzt. „Timeline ist die Geschichte deines Lebens“, so Mark Zuckerberg über den neuen Profil-Aufbau.

Facebook Timeline

Facebook Timeline, das Profil im neuen Look & Feel

Ein breitformatiges Coverbild heißt den Betrachter willkommen, darunter sind Profilfoto und die Hauptinformationen wie Beruf, Ausbildung, Wohn- und Heimatort etc. (je nach Privatsphäreeinstellungen) zu finden. Die bisher als „Reiter“ unter dem Profilfoto verlinkten Elemente wie Freunde, Fotos, Check-Ins und „Gefällt mir“-Angaben sind mit kleinen Vorschaubildern in komprimierter Form dargestellt. Am rechten Rand sind die einzelnen Jahre der Facebook-Nutzung aufgelistet, beispielsweise 2011 – 2010 – 2009 – 2008 und „Geburt“; der jeweilige Facebook Freund kann somit gezielt die Aktivitäten, Inhalte und Status Updates des jeweiligen Jahres wie in einem Album durchblättern. Der Profilinhaber kann auch zu den jeweiligen Jahren noch nachträglich Inhalte hinzufügen, sowie wichtige Beiträge größer anordnen und unwichtige Beiträge verstecken.

Für Facebook Werbung ändert sich derzeit nicht viel – die Ads werden wie auch bisher auf der rechten Seite neben den Profilen ausgeliefert. Über kurz oder lang werden allerdings auch die Unternehmensseiten optische und funktionelle Anpassungen erhalten, erste Ansichten der neuen Designs sind beispielsweise auf allfacebook.de nachzulesen.

Hauptmeldungen vs. neueste Meldungen

Der „Newsfeed“ (deutsch: „Neuigkeiten“) wird ebenfalls neu aufgebaut: Die Postings sind ab der Umstellung unterteilt in „Hauptmeldungen“ und „neueste Meldungen“, wobei die Hauptmeldungen immer an erster Stelle stehen. Erst nach einigem Scrollen können weiter unten auch die chronologisch sortierten neuesten Meldungen abgerufen werden.

Facebook Newsfeed Neu

Facebook's neuer Newsfeed

Die Reihung von Postings als „Hauptmeldung“ passiert über einen Algorithmus, den so genannten „Edge Rank“. Dieser summiert Faktoren wie Alter / Aktualität des Beitrags, die Affinität des Users zur jeweiligen Facebook-Seite (Wie oft diese aufgerufen oder mit ihr in Form von Likes und Kommentaren interagiert wird) sowie Gewichtung des Beitrags (zB ein eingebetteter Link) und kategorisiert demzufolge das Posting als für den User relevant – oder auch nicht. Um gleichzeitig zu den Hauptmeldungen auch „neueste Aktivitäten“ von Freunden abzubilden, hält ein „Ticker“ über aktuelle Check-Ins und Postings auf dem Laufenden.

Für Unternehmensseiten bedeutet die neue Gewichtung je nach Edge Rank, dass sich die Postings künftig noch mehr um Relevanz und Qualität bemühen müssen, um entsprechende Interaktion und damit eine Reihung innerhalb der Hauptmeldungen ihrer Fans zu erreichen. 08/15-Inhalte werden zukünftig nicht mehr ausreichen; eine durchdachte Redaktionsplanung und zielgruppenadäquate Ansprache der eigenen Community werden immer wichtiger.

Fazit: Facebook bemüht sich, seinen Usern noch gezielter relevante Beiträge darzustellen und optisch ansprechend aufzubereiten – Unternehmen müssen sich dahingehend zukünftig noch mehr Gedanken über adäquate redaktionelle Inhalte, zielgruppengerechte Aktionen und entsprechende App-Entwicklungen machen. Ob sich das soziale Netzwerk damit auch in Zukunft seine Vormachtstellung sichern wird können bleibt abzuwarten.

Wir wünschen in jedem Fall viel Spaß mit dem „neuen“ Facebook!

12+1 x Social Media by SPiNNWERK auf Unternehmerweb.at

Das Universum „Social Media“ stand in den vergangenen Wochen im Mittelpunkt einer Kooperation zwischen SPiNNWERK und Unternehmerweb.at: 12 + 1 x im Rahmen eines redaktionellen Themenmonats sowie beim gestrigen UnternehmerWissen Seminarabend im ÖPWZ – Österreichisches Produktivitäts-
 und Wirtschaftlichkeits-Zentrum Wien.

Unter dem Motto „Social Media – Dialog in Echtzeit“ präsentierten Roland Trnik und Hanna Spegel einen Einstieg in die Welt der sozialmedialen Unternehmenskommunikation.

Social Media Vortrag at ÖPWZ

Ein UnternehmerWissen Seminarabend im ÖPWZ

Der riesengroße Themenkreis konnte innerhalb des 90-minütigen Zeitlimits nur an mehreren Punkten angerissen werden – die gesamte Präsentation ist online auf prezi.com nachzulesen.

Für vertiefende Aktivitäten bietet sich für Interessierte die Teilnahme ein einem unserer Web 2.0 Workshops an: Die Social Safari. Ein Besucher des gestrigen Vortrags durfte sich über einen Gutschein zu einer persönlichen Beratungseinheit freuen – auserwählt von unserer Glücksfee Roland 🙂

Social Media Vortrag at ÖPWZ

*Trommelwirbel* Roland zieht den Gewinner einer persönlichen Social Media Beratungseinheit im SPiNNWERK

Wer sich noch tiefer mit der Thematik auseinandersetzen möchte, findet auch jede Menge Input in den 12 + 1 Beiträgen des Social Media Themenmonats auf Unternehmerweb.at:

Beitrag 01:
Let’s get social – Der Social Media Themenmonat auf unternehmerweb.at

Beitrag 02:
Socialnomics – Wie Social Media Wirtschaft und Gesellschaft verändern

Beitrag 03:
Nutz oder Nichts-Nutz? – Über die Nutzungsmotive und -barrieren sozialer Netzwerke

Beitrag 04:
Facebook Pages. Wo Kunden zu Fans werden

Beitrag 05:
Buchempfehlung für den Social Media Einstieg

Beitrag 06:
Produktivität in Social Media: Effektivitäts- & Aufmerksamkeitsmanagement

Beitrag 07:
Privatsphäre auf Facebook: 6 Tipps, die Ihnen den Job retten können

Beitrag 08:
Location Based Services – Who. What. When. And now Where.

Beitrag 09:
Couponing war gestern, Deals sind heute!

Beitrag 10:
Zeitfresser Social Media? Warum Sperren nach hinten los gehen

Beitrag 11:
Posting-Intervall: Je öfter desto gut?

Beitrag 12:
Social Media Trendausblick: What’s next?

Bonus-Beitrag:
Best Practice: Österreichische Agentur SPiNNWERK macht KNORR Österreich zur weltweit größten Fanpage der Marke – Erfolgsmagazin im Interview mit Roland Trnik, Creative Director SPiNNWERK und Gunnar Schmidt, Brand Manager KNORR bei Unilever Austria

Viel Spaß bei Ihren sozialmedialen Aktivitäten – und wir freuen uns natürlich, Sie als Fan auf unserer Facebook-Seite unter www.facebook.com/SPiNNWERK begrüßen zu dürfen 🙂

Social Safari @ DENKSTELLE Liezen

Beim gestrigen 9. DENKSTELLE Liezen Stammtisch im Universitätszentrum Rottenmann durften Roland Trnik & Hanna Spegel Vertiefendes zum Thema Social Media präsentieren – eine Kurzform unserer Social Safari. Aufbauend auf der Social Media Einführung von DENKSTELLE Koordinatorin Elke Barbara Bachler von kreaWERFT, die ich vergangenen Sommer bei der großartigen Sustainovation Ideenkonferenz kennenlernen durfte, stellten wir den ca. 25 anwesenden steirischen Unternehmerinnen & Unternehmern weiterführende Modelle und Strategien zur unternehmerischen Kommunikation auf sozialen Netzwerken vor. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle an Elke für die Einladung! 🙂

DENKSTELLE Liezen Social Safari

Helmut Kollau (Wirtschaftspark Liezen), Hanna Spegel (SPiNNWERK), Elke Barbara Bachler (kreaWERFT) & Roland Trnik (SPiNNWERK)

Die Online-Präsentation zur gestrigen Social Safari ist hier aufzurufen – Fragen & Anregungen sind jederzeit sehr gerne in den Kommentaren willkommen!

Und wer noch tiefer in das Thema „Social Media für den unternehmerischen Alltag“ eintauchen möchte, dem legen wir die offenen Workshop-Tage der Social Safari im SPiNNWERK in 1050 Wien ans Herz 🙂 Details, Termine & Anmeldung via http://www.spinnwerk.at/spinnwerke/workshops/

Für Süd- & Westösterreich sei an dieser Stelle die in Planung befindliche Social Safari im Wirtschaftspark Liezen (www.wirtschaftspark-liezen.at) empfohlen, die voraussichtlich im Frühsommer 2011 stattfinden wird. Bei Interesse an einer Teilnahme bitte direkt mit der DENKSTELLE Liezen Kontakt aufnehmen via www.denkstelle.eu!

DENKSTELLE Stammtisch

DENKSTELLE Liezen Stammtisch

[Update 18.4.] Der Blogbeitrag von Elke B. Bachler zum 9. DENKSTELLE Liezen Stammtisch ist übrigens hier nachzulesen: http://www.denkstelle.eu/stammtisch_apr11.html

Viel Erfolg & Spaß bei den sozialmedialen Aktivitäten!

PS: Wir freuen uns natürlich auch immer über neue Fans auf unserer Facebook Page 🙂 www.facebook.com/SPiNNWERK

10.000 Fans in 5 Tagen für KNORR Österreich

Seit März 2011 betreut SPiNNWERK die Social Media Aktivitäten von KNORR Österreich – Details zu unserem neuen Etat gibt es nachzulesen auf werbeplanung.at, AllesWerbung.atMedianet Online, derstandard.at/ETAT, ATmedia, Leaders Network, Extradienst, in Kurier & Wirtschaftsblatt etc.

Zum höchst erfolgreichen Launch der per Anfang April gestarteten Facebook Page von KNORR Österreich dürfen wir heute eine kleine Erfolgsmeldung veröffentlichen:

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10.000 Fans in 5 Tagen – KNORR Österreich weltweit größte Fanpage der Marke

KNORR Österreich Welcome Tab per 12.4.2011

KNORR Österreich sagt "Herzlich Willkommen" – mit einem Welcome Tab für Fans & alle, die es noch werden wollen (per 12.4.2011)

KNORR Österreich freut sich über den rasanten Erfolg ihrer per 1.4.2011 gelaunchten Facebook Page. Heute, am 12.4.2011, zählt die Seite bereits über 12.000 Fans. www.facebook.com/KnorrOesterreich ist somit die größte KNORR Fanseite weltweit. Im österreichischen Social Media Ranking ist die Seite in der 14. Wertungswoche von 0 auf Platz 25 eingestiegen.

Zum Kick-Off wurde eine großangelegte Willkommens-Aktion gestartet: Test-Pakete mit KNORR-Produkten für die ersten 5.000 Fans. Auf Grund der unerwartet starken Nachfrage wurde die Aktion auf 10.000 Pakete aufgestockt.

Gunnar Schmidt, Brand Manager KNORR bei Unilever Austria, über den Launch der Facebook-Page: „Der große Erfolg in unheimlich kurzer Zeit freut uns riesig. Der überschwängliche Zuspruch der Facebook NutzerInnen Österreichs zeigt, dass unsere Strategie betreffend des Social Media Einstiegs, der Useransprache und der Markenpräsenz voll aufgegangen ist.“

Über die engagierten Fans der ersten Stunde freut sich auch Roland Trnik, Creative Director und Kampagnenverantwortlicher der betreuuenden Social Media Agentur SPiNNWERK: „Wir sind überwältigt von dem riesigen positiven Echo, dass KNORR auf Facebook von seinen Fans bekommen hat – von unzähligen Liebesbekundungen über Produktfragen bis hin zu Erfahrungsberichten. Die ÖsterreicherInnen scheinen nur darauf gewartet zu haben, sich mit einer ihrer Lieblingsmarken in Sachen Kochen&Genießen auszutauschen. Es macht großen Spaß, mit so einer lebendigen Community zu arbeiten!“

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Wer jetzt übrigens Blut geleckt hat und selbst gern mit einer Facebook Fanpage starten möchte, für den haben wir 2 Tipps parat:

1. Unser Social Media Themenmonat auf Unternehmerweb.at beleuchtet u.a. auch das Thema Unternehmensseiten – nachzulesen im Artikel Facebook Pages. Wo Kunden zu Fans werden

2. Das Web 2.0 Workshop Format „Social Safari“ geht in die Frühjahrsrunde – neben zahlreichen Anfragen für die Corporate-Version stehen auch wieder offene Termine zur Verfügung, um in die Welt der digitalen Unternehmenskommunikation einzutauchen. Alle Details & Anmeldemöglichkeit via http://www.spinnwerk.at/spinnwerke/workshops/

Social Safari @ RIZ Gründerzentrum Krems

Auf Einladung von Unternehmerweb.at präsentierten Roland Trnik und Hanna Spegel am 17.3.2011 im RIZ Gründerzentrum Krems in Kooperation mit UnternehmerWissen eine Kurzform der Social Safari – dem Web 2.0 Workshop zum Einstieg in Social Media mit Fokus Facebook (die Original-Workshops mit entsprechendem Zeitbudget finden regelmäßig in Wien statt – Details & Termine auf http://www.spinnwerk.at/spinnwerke/workshops/).

Social Safari in Krems

Roland Trnik & Hanna Spegel führen durch die Social Safari – einer der Teilnehmer durfte sich über einen UnternehmerWissen-Gutschein für eine sozialmediale Beratungseinheit im SPiNNWERK freuen. (Foto: Marco Martinello / Unternehmerweb.at)

In den 90+15min. mit 50% Theorie und 50% Praxis wurden Internetnutzung in Österreich, soziale Netzwerke, Social Media Mechaniken und Content Strategien bis hin zur Live Erstellung einer eigenen Page vorgestellt. In die s.g. Social Media Revolution führte die Videovisualisierung zu Erik Qualman’s Socialnomics ein (in deutscher Übersetzung zu finden auf YouTube). Dass die Welt „obsessed with Facebook“ ist, wurde mit der Mashable-Infografik eindrücklich illustriert; z.B. an Hand der Tatsache dass 48% der 18-34 Jährigen Facebook direkt nach dem Aufwachen aufrufen. Weiterführende Ressourcen sind beispielsweise in der SPiNNWERK Blogroll via http://www.spinnwerk.at/blogroll/ zu finden.

Bei der obligatorischen Frage nach der Nutzung sozialer Netzwerke unter den ca. 40 TeilnehmerInnen von (Jung-)UnternehmerInnen bis GründerInnen ging das Ergebnis Kopf an Kopf für Facebook vs. Xing mit jeweils knapp 100% des Publikums aus, während immerhin 2 der Anwesenden auf Twitter präsent sind.

Die Zuhörerschaft war äußerst aufmerksam bei der Sache, u.a. folgende Fragen wurden im Laufe des Abends aufgeworfen:

Q: Wie wirkt sich Social Media bzw. die Facebook-Nutzung auf die Produktivität in Betrieben aus? Mindert sie nicht die Arbeitsleistung?

A: Ganz im Gegenteil – Studien beweisen, dass Facebook-Sperren am Arbeitsplatz kontraproduktiv sind. Auch wenn man bekanntermaßen keiner Statistik Glauben schenken soll, die man nicht selbst gefälscht hat (frei nach W.Churchill), hier die weiterführenden Hinweise zu den Produktivitätserhebungen:

Q: Gibt es Social Media Observer?

A: Ja. Je nach Ressourcen ist die zeitaufwendige Einrichtung von kostenfreien Alert-Services zu definierten Suchbegriffen zwecks Listening samt anschließender Auswertung einerseits oder die kostenpflichtige Buchung von Monitoring-Software bis hin zu Sentiment Analysen möglich.

Kostenfreie Alert Services (Auszug):

Kostenpflichtige Dienste (Auszug):

Q: Wie oft soll man als Unternehmen auf Facebook posten?

A: Zu den optimalen Posting-Intervallen einer Unternehmensseite auf Facebook hat Roland Trnik einen eigenen Blogbeitrag verfasst, nachzulesen auf http://blog.spinnwerk.at/2011/01/17/postingintervall/

Hier weiters noch die Social Safari Online-Präsentation von 17.3.2011 auf Prezi.com (direkt aufzurufen via http://spinn.es/f1pOPK) – einfach auf den Pfeil klicken um die Präsentation zu laden – danach Klick für Klick in Ihrem eigenen Tempo die Prezi betrachten. Wer sich zurücklehnen und die Prezi automatisch abspielen lassen möchte, kann nach dem Laden unter „More“ auch das „Autoplay“ & den „Fullscreen“-Modus aktivieren.

Und wer noch immer nicht genug hat, den heißen wir Herzlich Willkommen bei einer der nächsten umfangreicheren Social Safaris vorbeizuschauen. Info zu den bevorstehenden Terminen & Anmeldemöglichkeit via http://www.spinnwerk.at/spinnwerke/workshops/

Viel Spaß bei den sozialmedialen Aktivitäten! 🙂

Das neue wombat’s city hostel “the naschmarkt” – mit Facebook-Gewinnspiel ;-)

Bei den wombat’s city hostels herrscht derzeit Hochbetrieb: Am 1.3.2011 wurde das 3. wombat’s in Wien eröffnet. Das neue Haus „the naschmarkt“ liegt direkt an der Rechten Wienzeile Ecke Heumühlgasse (zu finden u.a. via Facebook Places) und glänzt durch den berühmten Style – das 5. wombat’s ingesamt mit Berlin und München.

wombat's city hostel "the naschmarkt" (DZ)

1 brandneues Doppelzimmer mit Blick auf Naschmarkt und die gegenüberliegenden Jugendstil-Wienzeilenhäuser.

Bei der heutigen Pressekonferenz führten die Gründer & Geschäftsführer Marcus Praschinger & Sascha Dimitriewicz sowie Marketingleiterin Doris Schreyvogel mehrere Gruppen an JournalistInnen durch „the naschmarkt“: 5.000qm auf 6 Ebenen mit 123 Zimmern und 460 Betten.

wombat's city hostel "the naschmarkt" - 6-Bett-Zimmer

Eines der großzügig angelegten 6-Bett-Zimmer im wombat's city hostel "the naschmarkt". Ein Bett ist ab EUR 10,-- pro Nacht zu haben. (Foto: wombat's)

Sowohl die Räume der Original-Stockwerke als auch die lichtdurchfluteten Dachgeschoß-Zimmer strahlen einen modernen Chique und eine entspannte Atmosphäre aus. Ein durchgängiges Farbkonzept, funky gestylte Inneneinrichtung, kommunikative Chill Out Ecken, Internet-Stations in der Lobby sowie WLAN in den öffentlichen Bereichen und nicht zuletzt die womBar präsentieren einmal mehr das wombat’s als die upgegradete High End-Variante eines zeitgemäßen Hostel-Konzepts. Sauberkeit, Sicherheit, 24h-Rezeption & günstige Preise sind ohnehin wombat’s-Standard.

wombat's city hostel "the naschmarkt" by night

Die Außenfassade ist nachts über 3 Stockwerke mit verschiedenfarbigen Leuchtstoffröhren in Szene gesetzt.

Und das Beste: Noch bis 31.3. gibt’s einen Aufenthalt im „the naschmarkt“ via Facebook zu gewinnen – 3 Nächte für 2 Personen, 2x 72-Stunden Wien Cards und ein Dinner im Plachutta. Für die technische Umsetzung des Gewinnspiels auf Facebook ist das SPiNNWERK verantwortlich, und wünscht hiermit viel Glück beim Mitspielen! 😉

Prezicamp Wien: We ♥ Zooming!

Prezicamp

Prezicamp in Wien

In Wien fand vergangenen Samstag, 22.1.2011, ein nachmittägliches Prezicamp statt – ein Barcamp zur Präsentationssoftware Prezi. Nachdem ich der 1. Barcamp-Rule entsprechend „You do talk about barcamp“ zwei kurzentschlossene Prezisisten mit am Start hatte, hier nun noch gemäß der 2. Barcamp-Regel „You do blog about barcamp“ ein kleiner Rückblick im SPiNNblog:

Zum von Max Kossatz & Michael Rederer initiierten Prezicamp versammelten sich ca. 50 Barcamper – sowohl Newbies als auch Heavy User – in den sehr entspannten und geräumigen sektor5 coworking spaces. Die 1. Session lieferte Adam Solmai-Fischer, Founder & Head Of Design Prezi.com, angereist aus Budapest, der den optimalen Aufbau und Flow einer guten Prezi erläuterte:

Posting-Intervall: Je öfter desto gut?

Die folgende Frage wird immer wieder gestellt, wenn es um die Bespielung von Corporate Social Media Kanälen geht: „Wie viele Postings pro Tag/Woche sind ideal?“.

„Learn from the Best“ fand ich immer schon gut, daher habe ich mir im Detail angeschaut wie ein Spitzenreiter des neuen Social Media Ranking seine Social Media Aktivitäten gestaltet:

Top 10 Social Media Ranking KW2/11

Top 10 Social Media Ranking KW2/11

Betreffendes Ranking wurde von Super-fi, Monopol und m-otion.at aus der Taufe gehoben und befindet sich derzeit im Status „public alpha“. Endlich ein Tool, das beim Definieren von Benchmarks im Social Media Marketing hilfreich sein kann, dachte ich mir. Besonders erfreulich auch die Tatsache, dass nicht einfach nur ein Ranking nach Fananzahl vorgenommen wird. Der Score setzt sich zusammen aus drei Messgrößen: Fan/Follower-Anzahl, eigene Aktivität (Anzahl der Tweets/Postings) und Faninteraktion (Retweets, Likes, Kommentare). Klingt gut – ist es auch, wenn die Gewichtung stimmt. Und – surprise, surprise – das Ranking birgt so manche Überraschung (ein Blick lohnt sich)!

Im Spitzenfeld findet sich KTM (KW 1 Platz 1, KW2 Platz 3). Wenn man sich die Aktivitäten der Marke allerdings genauer anschaut, fragt man sich schnell, ob mehrere Wall-Postings pro Tag nicht schon hart an der Grenze zu Spam sind. Will man an einem Samstag wirklich 5 mal etwas über seine Lieblingsmotorradmarke lesen? Und ist es überhaupt sinnvoll, auf Facebook und Twitter exakt die gleichen Inhalte zu spreaden?

Offensichtlich gewichtet die Methodik des Rankings die eigene Aktivität der jeweilige Seite besonders hoch. Eine weitere offene Frage ist, ob Twitter nicht stark überbewertet wird – beispielsweise schafft es der zweifelsohne lesenswerte Armin Wolf mit seinen Tweets auf Platz 7 in der Gesamtwertung des Rankings, und das ohne auf Facebook aktiv zu sein.

Dabei ist Twitter in Österreich nach wie vor nicht sonderlich weit verbreitet: Laut Social Media Radar hat Facebook aktuell 2.249.420 aktive Nutzer, Twitter hingegen magere 12.708!

Social Media Radar Twitter Nutzerzahlen

Social Media Radar Twitter Nutzerzahlen

Nach den Ausflügen in Rankings, Methoden und Zahlen nun aber zurück zur eigentlichen Frage:

Welches Posting-Intervall ist nun ideal?

Die ultimative Formel dafür gibt es wohl nicht. Unsere Agenturempfehlung für Facebook Unternehmensseiten lautete bisher: 2-3 Postings pro Woche, und nur wenn entsprechend relevanter Content verfügbar ist (Medienunternehmen unterliegen dahingehend naturgemäß anderen Gesetzmäßigkeiten).

Wie eine Studie von Dan Zarella, Autor des Buches „The Facebook Marketing Book“ zeigt, ist diese Einschätzung gar nicht so falsch:

Er hat über 2.600 Fanpages untersucht und folgendes herausgefunden: 1. Seiten, die seltener als 1x täglich posten, erhalten die meisten Likes 2. Die Anzahl der Likes geht stark zurück, wenn die Seite öfter als 3x täglich postet.

Effect of Posts by Dan Zarella

Effect of Posts Per Day on Page Likes by Dan Zarella

Bei genauerer Betrachtung der Seiten mit weniger als einem Posting pro Tag stellte er fest, dass Seiten, die jeden zweiten Tag posten, die im Verhältlnis zur Fanzahl meisten Likes bekommen – ergo die höchste Interaktionsrate vorweisen.

Effect of Posts by Dan Zarella

Effect of Posts by Dan Zarella

Was lernen wir daraus?

  • Das neue Social Media Ranking hat (noch) ein Gewichtungsproblem
  • Man sollte sich nicht dazu hinreißen lassen, häufiger zu posten nur um im Ranking zu steigen
  • Mehrere Postings pro Tag werden weniger „geliked“
  • Wenn man öfter als jeden zweiten Tag was zu sagen hat, sollte es für die Fans wirklich relevant sein