NRW 2017 Social-Media-Wahlkampf: So ticken die Fans von Kurz, Strache und Co.

Der Countdown läuft. Heute in einem Monat geht es darum, welche Parteien künftig in den österreichischen Nationalrat einziehen werden. In unserem wöchentlichen Update zum Social-Media-Wahlkampf, sehen wir uns an, wer die meisten Interaktionen für sich verbuchen kann. Dieses Mal geht es nicht nur um die meisten Likes, Shares, Kommentare und Fans. Heute sehen wir uns unter anderem an, wer die Fans sind, die bei den Parteien und Kandidaten via Facebook für Bewegung sorgen.

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NRW 2017 Social-Media-Wahlkampf: So steht es im Rennen um Fans und Interaktionen

In knapp einem Monat wählen die Österreicher*innen einen neuen Nationalrat. Abseits des Wahlkampfs in Bierzelten, Kundgebungen in Fußgängerzonen und omnipräsenten Plakaten, kommen die Parteien und ihre Spitzenkandidat*innen an einem Thema nicht mehr vorbei. Wer im Gespräch bleiben will, sollte sich Gedanken machen, wie Facebook und Co. zu bespielen sind. Doch wie steht es im Kampf um Likes, Shares und Kommentare? Wer rittert um die meisten Facebookfans? Wer will mit welchen Inhalten überzeugen? Die Antworten darauf gibt es, wie immer, in unserem regelmäßigen Social-Media-Wahlkampf-Update.

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Nationalratswahl 2017: Was tut sich im Social-Media-Wahlkampf?

Österreich wählt! Am 15. Oktober geht es für insgesamt zehn Parteien auf nationaler Ebene (und weitere in ausgewählten Bundesländern) um die 183 Plätze im Nationalrat. Seit letzter Woche widmen wir uns wieder dem Wahlkampf in den sozialen Netzwerken. Wessen Inhalte erzielen die meisten Interaktionen? Wofür werden Herzen oder wütende Smileys in den Reactions verteilt? Dieses Mal sehen wir uns an, was sich seither getan hat und was sich sonst noch im Netz zum Thema Social-Media-Wahlkampf tut?

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Nationalratswahlen 2017 in Österreich: Auftakt im Social-Media-Wahlkampf auf Facebook

GesamtinteraktionenGRAU

Nachdem nach anfänglichem Hick-Hack bei der Bundespräsidentschaftswahl 2016 irgendwann doch noch Alexander van der Bellen als Staatsoberhaupt ernannt werden konnte, stehen Österreichs Parteien in den Startlöchern für den nächsten Wahlkampf. Unsere Social-Media-Prognosen im Rennen um die Hofburg und zum Ausgang des US-Wahlkampfs haben einmal mehr bestätigt, dass der Social-Media-Tenor im Vorfeld die Wahlergebnisse oft genauer als die herkömmlichen Methoden der Meinungsforschung voraussagen. Knapp zwei Monate vor der Nationalratswahl werfen wir erneut einen Blick auf die Social-Media-Performance der Parteien und ihrer Spitzenkandidat*innen. Wer schneidet auf Facebook am besten ab?
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Digital Detox: Entschlackung von Bits und Bytes

Die Digitalisierung macht das Arbeitsleben unbestritten leichter – kann aber gleichzeitig auch schnell zu einem Gefühl von Überlastung führen. Nicht nur in Jobs im Online und Social Media-Bereich ist man oft rund um die Uhr erreichbar und in sozialen Medien unterwegs: Mobile Technologien dringen quer durch die Gesellschaft in alle Bereiche des Lebens vor und sorgen dafür, dass die Grenzen zwischen Privatleben und Arbeitsleben zunehmend verschwimmen.
Mit dieser permanenten Verfügbarkeit sind wir also – abgesehen vom Beruf – ganz und gar nicht allein. Das eigentliche „Problem“ liegt dabei meist jedoch nicht an der Technologie selbst, sondern an unserem persönlichen Umgang mit ihr.
Stellt euch beispielsweise einmal vor, ihr habt eine Woche lang weder Handy, Tablet noch PC zur Verfügung: Welches Gefühl löst das in euch aus? Angst? Stress? Oder überwiegt sogar Erleichterung? Read more

Hofburgwahl 2016 Reloaded: Wer gewinnt den Social Media Wahlkampf?

2016 könnte als „Jahr des Social-Media-Wahlkampfes“ in die Geschichtsbücher eingehen. Nicht nur beim Match um das Weiße Haus zwischen Hillary Clinton und Donald Trump waren wir Dank Facebook und Co. mitten im Geschehen. Auch im historisch längsten Wahlkampf um das Amt des österreichischen Bundespräsidenten spielten die sozialen Netzwerke eine zunehmend größere Rolle. Kurz vor dem nächsten Wahlgang analysieren wir noch einmal, ob Alexander Van der Bellen oder Norbert Hofer in den vergangenen Wochen die bessere Social-Media-Performance ablieferte.

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US-Wahl 2016: Wer gewinnt den Social-Media-Wahlkampf?

Während Norbert Hofer und Alexander Van der Bellen erneut Mitten im Wahlkampf um das Amt des Bundespräsidenten stehen, gibt es in den USA bald die Entscheidung darüber, wer als nächstes Staatsoberhaupt in das Weiße Haus einziehen wird. Sowohl Hillary Clinton für die Demokraten, als auch Donald J. Trump für die Republikaner haben in den letzten Wochen (nicht immer positiv) für Aufmerksamkeit gesorgt. Dementsprechend schwanken die Umfragen bis zum Schluss. Doch wer punktet besser in den sozialen Netzwerken?

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2 Minuten 2 Millionen (Fans?)

Der große Quotenerfolg von 2 Minuten 2 Millionen auf Puls 4 hat wieder einmal bewiesen: die österreichische Startup-Szene blüht auf. Insgesamt wurden in der dritten und erfolgreichsten Staffel des Sendeformats rund 12,5 Millionen Euro in innovative Startups investiert. Die Investoren Hans Peter Haselsteiner, Heinrich Prokop, Leo Hillinger, Marie Hélène Ametsreiter, Michael Altrichter und Daniel Zech waren in dieser Staffel besonders spendabel.
Die Start-Ups benötigen gerade zu Beginn nicht nur das Cash der Investoren und ihre Expertise, sondern sind auch darauf angewiesen günstige Vermarktungsmöglichkeiten zu finden. Bei vielen reift deshalb schnell die Idee über das größte soziale Netzwerk zu den ersten Kunden zu gelangen.

Ich habe deshalb die jungen Unternehmen etwas genauer unter die Lupe genommen und mir angesehen, welche bereits Facebook nutzen und ob dort auch etwas #Fanlove zu finden ist. Da die 3. Staffel von 2 Minuten 2 Millionen erst Ende April zu Ende ging, sehe ich mir in diesem ersten Teil an, wo die Start-Ups nun tatsächlich stehen.

In meiner Analyse wurden all jene Start-Ups herangezogen, die eine ihnen eindeutig zuordenbare Facebook-Seite mit zumindest 100 Fans haben. Dies trifft auf insgesamt 39 Start-Ups zu.

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Hochrechnung: Wer gewinnt den Social-Media-Stichwahl-Kampf?

Die letzten Monate hab ich mich – mitunter mehr als mir lieb war (ich hätte vielleicht echt nicht so viele Kommentare auf den diversen Seiten lesen sollen?) – mit der Bundespräsidentenwahl beschäftigt.

Meine Social Media Hochrechnung zum ersten Wahlgang war dann – auch für mich erstaunlich und erschreckend – zutreffender als alle veröffentlichten Meinungsumfragen.

Umso gespannter war ich darauf mich knapp vier Wochen später wieder damit zu beschäftigen und die Performance von Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer im Stichwahlkampf zu analysieren.

 

Facebook

Wir erinnern uns, von Anfang März an, hatte Norbert Hofer mit Abstand die meiste Interaktion. Seit rund zwei Wochen hat sich das aber gedreht. Es scheint also als hätte Alexander Van der Bellen das Ruder herumgerissen:

Interaktionsverlauf

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Die erste HOCHRECHNUNG: Wer hat den Social Media Wahlkampf gewonnen?

Österreich wählt heute ein neues Staasoberhaupt, bzw. zwei Bewerber die dann 4 Wochen später in die Stichwahl kommen werden.

Für mein heutiges Summary der letzten Wochen und Monate stellte ich mir die Frage wie das plattformübergreifende Gesamtbild aussieht? Wer konnte die meisten Menschen erreichen und am WählerInnenmarkt die meiste Interaktion für sich verbuchen? Liegen die KandidatInnen auch hier im Trend der meisten Meinungsumfragen und der Google Trends die allesamt Alexander van der Bellen in Front sehen?

Die Antwort darauf hab ich gleich für Sie, zuvor lasse ich aber nochmal Revue passieren wie sich die Performance auf den einzelnen Plattformen seit Jahresbeginn entwickelt hat. Wie immer war mir dabei mein Lieblingsanalysetool Fanpagekarma behilftlich.

 

Facebook

Alexander van der Bellen startete hier einem großen Vorsprung in Rennen. Anderes als das restliche Bewerberfeld war er schon vor der Kandidatur auf Facebook aktiv und verfügte damit schon vom Start weg über eine entsprechende Fanbase. Er bekommt auch die meiste „Fanpost“ und seine Seite fällt mit dem besten Servicelevel und einer sehr kurzen durchschnittlichen Antwortzeit auf.

Norbert Hofer ermöglicht es Usern erst gar nicht auf seine Wall zu posten und bekommt somit auch keine Fanpost. Er lieferte aber ansonsten eine rasante Aufholjagd und geht zum Wahlkampffinish nicht nur mit den meisten Fans, sondern auch mit einer absoluten Mehrheit an Interaktionen ins Ziel. Die übrigen Kandidaten fallen zumindest bei Betrachtung der KPIs nicht wirklich auf.

 

Instagram

Wird nur von Alexander van der Bellen, Norbert Hofer und Richard Lugner genutzt. VDB führt hier bei allen Werten haushoch und gewinnt das Match um diesen Kanal klar.

Twitter

Irmgard Griss twittert zwar von allen KandidatInnen am fleißigsten, bei allen anderen wichtigen Messwerten hat aber auch hier Alexander van der Bellen die Nase klar vorne. Norbert Hofer hat zwar mehr Follower als Irmgard Griss, bekommt hier aber – ganz anders als auf Facebook – deutlich weniger Interaktion.

Youtube

Bei oberflächlicher Betrachtung gewinnt Richard Lugner das Match um diesen Channel. Saldiert man aber Likes und Dislikes, hat Lugner den größten Negativsaldo. Nach ihm die meisten Views verzeichnet Rudolf Hundstorfer, allerdings auch mit einem Negativsaldo aus Likes und Dislikes. Einen positiven Saldo haben auch hier die drei Favoriten für die Stichwahl: Norbert Hofer, knapp vor Alexander van der Bellen, gefolgt von Irmgard Griss.

 

Wie schaut das Rennen nun plattformübergreifend aus?

Anders als Google Trends und die meisten Meinungsumfragen, zeigt die plattformübergreifende Analyse von 934.746 ausgewerteten Interaktionen in Form von Shares, Retweets, Likes, Dislikes und Kommentaren nicht Alexander van der Bellen als Frontrunner. Norbert Hofer kann mit 52% eine absolute Mehrheit an Interaktionen verbuchen. VDB folgt ihm mit 22,97% Alle anderen KandidatInnen kommen nur auf einen einstelligen Marktanteil bei den Interaktionen. Interessanter Weise liegen Sie in der Reihenfolge wie in praktisch allen Umfragen: Griss 9,12%, Hundstorfer 6,74%, Khol 5,56 und Lugner 3,47%.

Anteil an Gesamtinteraktionen

Anteil an Gesamtinteraktionen

Auch meine (qualitative) Bewertung für den Kurier bestätigt den Trend zu drei Frontrunnern

Alexander van der Bellen ist von allen Kandidaten in Sachen Social Media am besten aufgestellt. Umso erstaunlicher, dass man es verabsäumt hat gegen die Aufholjagd von Norbert Hofer auf Facebook gegenzusteuern. Wie schon in meiner ersten Bewertung angemerkt, vermisse ich direkte Ansprache und Austausch mit den Usern. Sein Team macht aber beim Beantworten von Userposts den besten Job.

Irmgard Griss ist auf den von ihr bespielten Kanälen die wahrscheinlich Fleißigste, wendet sich auch persönlich an die NutzInnen ihre Channels und setzt stark auf Inhalte. Umso erstaunlicher, dass man sich gegen eine Nutzung von Instagram oder z.B. auch Snapchat entschieden hat um junge Wählergruppen zu erreichen.

 


Norbert Hofer
ist wie von der FPÖ gewohnt gut darin Content zu liefern der zu viel Interaktion und Reichweite führt. Einen echten Dialog führt man aber nicht bzw. versucht man sogar zu unterbinden, #notsosocial aber erfolgreich.
Weniger erfolgreich die drei übrigen Kandidaten:

Andreas Kohl glänzt auf Twitter und Instagram mit Abwesenheit. Tritt auf Facebook dafür persönlich auf. Insgesamt hat man aber Social Media als Wahlkampftool eher vernachlässigt.

 


Rudolf Hundstorfer
kam mit seinem Social Media Wahlkampf nie so recht vom Fleck, nutzt die Möglichkeiten der diversen Plattformen nicht entsprechend aus und braucht am längsten bei der Beantwortung von Fanposts.

 


Richard Lugner
s Wahlkampfstrategie dürfte zumindest anfang „Auffallen um jeden Preis“ gewesen sein. Zumindest auf Youtube ist ihm das gelungen…

 

 

Summary

Auch 8 Jahre nachdem Barack Obama seinen ersten Wahlkampf mit Hilfe von Social Media gewonnen hat, hat man hierzulande immer noch nicht gelernt einen wirklich professionellen Social Media Wahlkampf zu führen. Niemand wendet sich regelmäßig direkt an seine Fans und Follower. Die Trend-Plattform der Stunde Snapchat wird erst gar nicht genutzt. Dabei würde man hier wahrscheinlich schon mit bloßer Präsenz positiv auffallen und junge WählerInnen erreichen können. Auch das in Österreich zweitgrößte Social Network Instagram wird nur von einem kleinen Teil und davon wiederum nur von VDB professionell eingesetzt. Warum wirft man nicht mal einen Blick über den großen Teich und schaut sich an wie geschickt und umfangreich dort Social Media Plattformen (ja auch Snapchat!) im aktuellen Vorwahlkampf genutzt werden?