One to make her happy, one to make her sad…

Gute Community Manager – bei uns heißen sie #FanLovers – haben vor allem ein Ziel: Fans happy zu machen. Wie schaut es mit der Happiness aber so ganz allgemein auf Facebook aus? Stimmt es, dass uns Facebook eifersüchtig, neiderfüllt und depressiv macht?

happyonfacebook

Tatsächlich glauben das viele User, stimmen tut das aber glücklicherweise nicht, wie Forscher jetzt herausgefunden haben, dazu aber später mehr 😉

Draußen regnet es und ihr postet ein deprimierendes Bild einer nassen Katze, oder seid ihr eher der Typ für „It’s raining men“? Ihr seid dabei nicht die einzigen, die bestimmen in welche Richtung eure Stimmung ausschlägt.

Who Are Your Happiest Friends?

Eine App die im TIME Magazine vorgestellt wurde, verrät euch, welche Freunde am glücklichsten sind und eine Studie (weiter unten) zeigt, dass uns die positiven und negativen Postings unserer Freunde auf Facebook mehr beeinflussen als wir denken. Wie funktioniert also diese App?

Genehmigungen der AppZunächst werden relativ viele Genehmigungen abgefragt, wie der Zugriff auf die Freundesliste und deren Statusmeldungen. Zuerst werden die Freunde ausgewählt, mit denen man zum Beispiel am häufigsten auf gemeinsamen Fotos ist oder deren Status man vor kurzem geliket hat. Danach werden die Top 25 dieser Liste genauer betrachtet und alle, die weniger als 10 Status-Updates im vergangenen Jahr hatten, werden ausgeschlossen. Die Statusmeldungen werden dann mit einer Liste von über 100 Ausdrücken für Freude und Negatives verglichen.

Dabei wurden folgende Dinge herausgefunden:

  • Die Anzahl der positiven Statusmeldungen ist am Wochenende höher als unter der Woche (no na ned…)
  • Stimmungen verändern sich zur Urlaubszeit nicht nur in die positive Richtung, sondern auch genauso in die negative
  • Wenn es regnet, ist die allgemeine Stimmung eher am Nullpunkt (das haben Forscher mit dem Vergleich der Postingzeit und der aktuellen Wetterlage an dem Ort des Users herausgefunden)

Was diese App allerdings nicht mit berücksichtigt, ist, ob man das Postings des Freundes liket oder nicht…

Hier könnt ihr herausfinden, wer eure glücklichsten Freunde sind und wie sie euch beeinflussen.

Ergänzend zur App berichtet das TIME Magazine von einer aktuellen Studie, die zum Ergebnis kommt, dass uns Soziale Netzwerke nicht negativ, sondern im Gegenteil, positiv beeinflussen. Eine positive Meldung eines Freundes hat mehr Einfluss auf uns, als eine negative. Außerdem veranlassen uns erfreuliche Meldungen dazu, selbst fröhlicher zu sein und zu posten. Was in dieser Studie auch noch heraus gefunden wurde ist, dass jedes positive Posting die Zahl der negativen Statusmeldungen um das Zweifache reduziert, umgekehrt aber die Zahl der negativen Postings die Zahl der positiven nur um 1,3.

Professor James Fowler von der University of California San Diego fand außerdem heraus, dass uns Verhaltensweisen in unserem Freundeskreis, zum Beispiel Rauchen, Fröhlichkeit, Einsamkeit, etc. beeinflussen, wenn wir mit ihnen in persönlichem Kontakt sind. Das trifft allerdings nicht nur auf den persönlichen Kontakt zu, sondern auch auf Emotionen die mit uns auf Facebook geteilt werden.

Zusammenfassend gibt es also zu sagen, dass uns unsere Freunde auf Facebook, je nach dem wie viel wir mit ihnen interagieren, genauso beeinflussen, wie wenn wir mit ihnen ein „analoges“ Gespräch führen. Dazu fällt mir dieses Lied ein, hoffentlich macht es euch eher glücklich als traurig 😉

Teilen macht Freude
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterPin on PinterestEmail this to someone

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.