Unterwegs auf kleinem Fuß ;-)

Gemeinsam mit unseren Freunden von Futura haben wir die Service-Website www.kinderschuhatlas.at entwickelt und am 22.9. live geschaltet – diese wurde in Kooperation mit der Werbegemeinschaft der österreichischen Schuhwirtschaft entwickelt.

Die Zeit wird immer schnelllebiger und digitaler und da will man einfach schnell finden und nicht lange suchen müssen.

Der digitale Kinderschuhatlas hilft Eltern und Großeltern passende Schuhe für ihre Kinder und Enkelkinder in ganz Österreich zu finden.

Das deklarierte Ziel dieses Projektes ist: Gesunde Kinderfüße dank guter Fachberatung durch erfahrene Schuhhändler.

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Wie funktioniert der Kinderschuhatlas?

Der User kann nach unterschiedlichen Kriterien (wie Alter des Kindes und Art des Schuhs) selektieren und mittels Eingabe von Adresse, Ort oder Postleitzahl den geeigneten Kinderschuhhändler in der Nähe finden. Geotargeting und Google Maps Integration sind nur ein paar technische Features, die den Kinderschuhatlas zu einer coolen User Experience machen.

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User Experience

Bei jedem Webprojekt – und bei diesem besonders – ist es wichtig dem User auf möglichst einfache und selbsterklärende Art und Weise zu zeigen, wie er die Seite bedienen kann und was ihn dort erwartet. All das fällt in den immer wichtiger werdenden Bereich User Experience – Seiten, die UX-technisch suboptimal konzipiert sind, werden vom User nicht öfter als 1x besucht werden und sicherlich nicht weiterempfohlen.

Der designtechnisch äußerst puristische Approach dieser Seite kommt genau diesem Gedanken entgegen.

 

Facts & Figures

Bereits 600 Besucherinnen und Besucher haben innerhalb der ersten 2 Wochen auf www.kinderschuhatlas.at nach 920 Shops gesucht. 25% der User nutzen das Angebot mobil.

Vorerst bis Ende des Jahres laufen unterstützend Google Adwords Anzeigen, die den Kinderschuhatlas bekannt machen sollen.

„Wir setzen auf Vorbildwirkung.“, so Obmann Friedrich Ammaschell. „Wir konnten aktuell vier namhafte Hersteller für das Projekt gewinnen und arbeiten aktuell deren Daten in die Website ein. Das ist ein sehr guter Start! Wir hoffen, dass unsere Plattform schnell weiter wächst.“ „Mit diesem Service geben wir den Kinderschuhgeschäften eine, der heute so wichtigen, zusätzlichen Onlinepräsenzen. Der Serviceaspekt für Eltern ist ganz klar: Wir unterstützen mit dem Kinderschuhatlas die Suche nach qualitativ hochwertigen Kinderschuhen.“ [Quelle: PA 10.09.2014; Magazinmedien]

Besser ein kleines Zeichen setzen, als kein Zeichen setzen!

Als ich am Samstag einen Stadtspaziergang machte, passierte einer dieser Momente. Momente die einen betroffen machen, ganz tief drinnen. Dabei müsste es diese Momente im Stakkato geben. Unsere Newsfeeds in den Sozialen Netzwerken, die Nachrichten in Radio und TV, oder die Zeitungen sind voll damit:

Horrormeldungen über Krieg, Leid, Flüchtlingsströme, Finanzkrisen, Bankenpleiten usw… Irgendwie ist das aber alles weit weg von einem selbst, oder man schiebt es einfach von sich weil es Wichtigeres gibt.

 

Es gibt Wichtigeres

DAS Totschlagargument schlechthin. Damit lässt sich alles ganz bequem relativieren, was einem grad einfach irgendwie zu mühsam ist. Und so passiert es, dass so viel passiert, bei dem wir uns fragen “Warum tut da keiner was dagegen?”

Diesen Samstag ist etwas passiert, wogegen ich als Person und wir als SPiNNWERK aber etwas unternehmen wollen. Es passierte praktisch vor unserer Haustür: Die Fassade der Rosa Lila Villa wurde mit Morddrohungen besprüht. “Töte Schwule” stand da auf Deutsch und Serbisch.

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DerStandard.at, Wien Heute oder die Community News Seite GGG.at berichteten und Hunderte fanden sich Sonntag nachmittag zu einer Solidaritätskundgebung ein.

 

Während andere es als Schmierereien von irgendwelchen dummen Buben (Mädels würde man wohl nicht verdächtigen) abtun und sich Wichtigerem zuwenden. Soll sich die Polizei drum kümmern oder die Politik, Hauptsache irgendwer anderes. Und ich verstehe diese Reaktion sogar ein bisschen.

Aber es geht auch anders. Man kann zur Demo gehen und man kann auch einfach ein bisschen überlegen was man sonst noch tun könnte. Und am besten tut man das, was man selbst am besten dagegen tun kann.

 

#DedicateYourWall

Also haben wir SPiNNWERKenden kurzerhand beschlossen eine Kampagne zu starten, eine Bewegung in den Sozialen Netzwerken.

Dahinter steht eine ganz einfache Idee, auf die ich in diesem einen Moment gekommen bin. Ich musste daran denken wie ich mich gefühlt habe als ich am 10. Mai in Kopenhagen vor einer Bühne stand, auf der Conchita Wurst ihre Siegesrede hielt. Und da fiel es mir wieder ein, ich wollte doch versuchen zumindest ein bisschen #unstoppable zu sein.

Mit DedicateYourWall rufen wir deshalb dazu auf zumindest seine Pinnwand einer positiven Botschaft zu widmen und ihr einen rosa Anstrich zu verpassen:

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Damit kann JedeR zumindest ein kleines Zeichen setzten. Ein Zeichen dafür, dass uns Hassparolen, Hetze und Gewalt – egal gegen wen sie sich richten – nicht wurscht sind, nicht wurscht sein dürfen und dass es dafür keinen Platz gibt, nicht auf den Wänden und Fassaden unserer Stadt und schon gar nicht in unser Gesellschaft. Wir wissen nämlich wohin das führt…

4 ist das neue 10 und warum eigene Projekte die schwierigsten sind…

…Friseure gehen seltener zum Friseur als deren Kunden. Architekten planen wahrscheinlich kaum etwas so lange wie deren Eigenheim und wir SPiNNWERKenden arbeiten an unserer eigenen Website viel länger als an anderen vergleichbaren Projekten und das ist gut so weil:

  • Kundenprojekte sind immer wichtiger und dringender
  • Niemanden kritisieren wir so hart wie uns selbst
  • Ideen und Features fallen uns auch immer wieder neue ein
  • Parallax Scrolling darf z.B. auf gar keinen Fall fehlen
  • Und eh klar, eine nagelneue Website muss natürlich responsive sein
  • Und überhaupt gibts ständig neue Trends, die in der Online-Welt fast schneller kommen und gehen als in der Mode

2012 waren wir schon mal fast fertig und hätten dieses Design beinahe an den Start geschickt:

 

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Da sieht man schön was wir alles vorhatten, aber wieder verworfen haben weil sich ein neuer Megatrend angekündigt hat:Flat Design.

Als hieß es alles auf Anfang. Heute feiern wir unseren 4. Geburtstag. Für eine Agentur ist das noch recht jung und knackig, eine 4 jährige Website ist heutzutage aber schon fast steinalt. Deshalb haben wir uns einen neuen Look und eine neue Website geschenkt.

Ihr werdet es wahrscheinlich nicht merken, aber sie ist natürlich noch nicht wirklich fertig, weil das eine Website eigentlich nie ist und man ständig daran arbeiten sollte und weil wir noch ganz viele Ideen haben und ganz viel Content produzieren wollen und überhaupt…

Da fällt mir grade dieses wunderhübsche und recht schlaue Zitat von Les Brown ein: „Shoot for the moon… ’cause even if you miss, you’ll end up in the stars“; schönes Schlusswort eigentlich, aber ich will euch ja noch fragen, wie sie euch gefällt und wie es euch mit eigenen Projekten so geht?

PS.: und hier noch ein Andenken an unsere Website 1.0, das waren noch Zeiten…

 

SPiNNWERK Homepage von 2010 bis 2014

„Nach „lieben“ ist „helfen“ das schönste Zeitwort der Welt.“

Wieder einmal müssen sich die Facebook-Auftritte einer Branche von mir unter die Lupe nehmen lassen. Heute sehe ich mir die Telekommunikationsunternehmen genauer an. Inzwischen gibt es ja eigentlich nur noch drei große Anbieter: A1, T-Mobile Austria und 3 Österreich. Zu A1 gehören dann noch Bob und Yesss! und auch Red Bull nutzt das A1-Netz, während tele.ring zu T-Mobile gehört. Vorweg sei gesagt, dass sich die Facebook-Auftritte aller Anbieter nicht wahnsinnig stark unterscheiden, aber beim Service zeigen sich dann doch einige Eigenheiten, auf die ich weiter unten näher eingehen werde.

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An der Fanspitze steht eindeutig A1 mit mehr als 305.000 Fans. Red Bull und 3 Österreich sind „fast“ gleich auf und weit abgeschlagen, an letzter Stelle befindet sich tele.ring mit lediglich etwas mehr als 36.000 Fans. Bei Red Bull Mobile erkennt man hier klar die Stärke der Marke. Mit weitaus weniger Kunden als bei den anderen Anbietern, schafft es Red Bull alleine schon wegen des Lifestyle-Faktors Fans zu generieren.

Was posten die Telekommunikationsunternehmen Österreichs?

Alle Anbieter posten regelmäßig und bis auf Red Bull Mobile auch mindestens 1x in drei Tagen.

A1 hat in den letzten Wochen natürlich vermehrt über deren BVB Grand Slam in Klagenfurt gepostet, neben Umfrage-Aufrufen, Gewinnspiel-Postings, Quizfragen und Produktaktionen.

3 Österreich punktet hier bei den Fans auch mit vielen Gewinnspielen, neben regelmäßigen App-Tipps, einem wöchentlichen Motto-Posting und Angeboten.

T-Mobile Austria konzentriert sich bei den Postings stark auf eigene Events, aber natürlich werden auch Gewinnspiele und Angebote gepostet. T-Mobile sticht in dieser Kategorie mit einem Kaffeeklatsch (einer Experten-Fragestunde) und zwei Blogs (0676-Blog und T-Mobile Business-Blog), auf die sie gelegentlich verlinken, heraus.

tele.ring hingegen postet äußerst viele Gewinnspielaufrufe, Werbungsposting und Fotos eigener Street-Gewinnspielaktionen.

Red Bull Mobile fokussiert sich auf das, wofür die Marke bekannt ist: Extremsport und Events, geschickt kombiniert mit unterschwelliger Mobile-Werbung.

Wie schlägt sich das Community Management?

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In Sachen Servicelevel und Antwortzeit liegen 3 Österreich und tele.ring circa gleich auf, aber auch A1 und T-Mobile sind relativ fleißig, wenn es ums Beantworten von Kundenpostings geht. Beinahe jedes Anliegen wird vom CM kommentiert, manchmal schneller, manchmal langsamer. Im Gegensatz zur Konkurrenz erlaubt Red Bull Mobile keine Kundenbeiträge auf der Facebook-Page. Leider, … wir hätten gern gewusst, welche Anliegen Red Bull-Kunden so plagen.

Wie zu erwarten, sieht es da auf den Seiten der anderen Anbieter schon viel belebter aus. Die Fans beschweren sich über Netzausfälle, zu hohe Kosten, Preiserhöhungen und fehlenden oder schlechten Kundenservice. Hier wäre (Achtung, absichtlich im Konjunktiv!) Fingerspitzengefühl und einwandfreier Kundenservice gefragt, denn wirklich jeder bestehende oder potentielle Kunde kann mitlesen.

A1, T-Mobile und tele.ring geben sich besonders persönlich, indem ihre Community Manager jedes ihrer Kommentare mit dem eigenen Namen unterzeichnen und in der ICH-Form den Fans antworten. Oft lassen sie ihre eigene Meinung einfließen, aber ob das so angebracht ist, bei einem Telekommunikationsunternehmen?!

tele.ring und T-Mobile scheint das alles egal zu sein. Sie teilen sich nicht nur ein Netz, sondern werden ganz offensichtlich auch vom selben Community Management betreut. Erkennt man aber nicht nur daran, dass die Community Manager beider Facebook-Pages die gleichen Namen unter ihre Postings setzen, sondern auch daran, dass auf beiden Seiten der gleiche, immer wieder etwas harsche, unfreundliche Ton herrscht. Sollte dieser „lässige“ Umgangston Strategie sein, um möglichst fassbar und menschlich zu wirken, geht diese eindeutig nicht auf. Dass sich nicht mehr Kunden darüber beschweren wundert mich sehr, besonders da diese Postings auffallend oft von ein und derselben Person kommen.

Klar, das Leben eines Community Managers ist nicht immer leicht und man denkt sich schon öfter mal seinen Teil über Anfragen und Beschwerden (wir könnten euch da Geschichten erzählen …), aber man muss sich dann einfach zurückhalten können und mit einem durchaus auch ironischen (wenn es in der Situation passt), aber trotzdem noch freundlichen Ton antworten. Wer das nicht kann, sollte CM lieber lassen. Hier muss man ganz nach Rolf Hansen rangehen: „Das Feedback der Kunden ist manchmal schmerzhaft, aber immer gut“. Eingeschnappt sein und auf den Kunden nicht einzugehen hat nichts mit Service zu tun und wer witzig sein will, muss dies überlegt und angemessen tun. Ironie und Witz sind nämlich geschrieben nicht immer ganz so eindeutig zu erkennen.

Ein Anfang wäre ja schon einmal eine nette Schlussfloskel – ein einfaches „Liebe Grüße“ ist schon vollkommen ausreichend und endet jedes Kommentar gleich viel sympathischer und herzlicher. Hat der Fan nicht gleich alle relevanten Infos geschickt, dann kann man ruhig einmal gelassen nachfragen und muss nicht gleich die Krallen ausfahren ;) Klar wiederholen sich bei so vielen Kunden die Inhalte der Fragen, so etwas lässt sich bei vielen Branchen eben nicht vermeiden, aber wir FanLovers gehen trotzdem auf jede noch so oft gestellte Frage ernst und aufmerksam ein. Und da ich heute so in Zitat-Stimmung bin, auch hier ein Satz, den sich jeder CM, ja jeder Marketer, dick hinter die Ohren schreiben sollte: „Wer keine Probleme löst, darf sich nicht wundern, dass sich keiner für das Angebot interessiert“ (Peter Sawtschenko), denn nur auf hohen Kundenzahlen kann man sich nicht ausruhen. Wer das tut, hat auf lange Sicht schon verloren.

Zum Abschluss ein paar „nette“ aktuelle Beispiele dazu, wie T-Mobile und tele.ring antworten:

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 Ja freut euch doch ;)

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Ernsthaft? Selbstüberschätzung ist nicht nur im Privatleben gefährlich…

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 Ruhig Blut, das lässt sich doch bestimmt alles klären! ;)

Telko_Blogpost5

Was soll man darauf noch sagen? …

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Den Kunden angreifen kommt immer gut, … not

Für uns alles ein absolutes No-Go, da nicht lässig und frisch, sondern einfach nur schnippisch und unsympathisch!

Real-Time Marketing – The Real Shit?

Beinahe jede Firma macht inzwischen „irgendetwas mit Social Media“ und die Fans wollen bei Laune gehalten werden. Es reicht nicht mehr, plumpe Werbung rauszuschmeißen. Postings wollen gut überlegt sein, auf die Fangemeinschaft abgestimmt, für sie relevant und die Fans miteinbeziehend. Mehr als 90 Prozent aller Konsumenten haben sich schon einmal von einer Firma abgewandt, weil sie für sie irrelevante Nachrichten und Werbung erhalten haben.

Wie geht man es also richtig an?

Die nötigen Ressourcen sind Kreativität, Spontanität und schnelle Reaktion, und am allerwichtigsten die Fähigkeit Gelegenheiten zu erkennen und zu nutzen. Marketing wird immer schneller und wer da nicht mithält, hat klar verloren. Kunden wollen Aufmerksamkeit, Rückmeldung und Wertschätzung, und all das am besten möglichst schnell, denn unzufriedene Kunden äußern ihre Unzufriedenheit auch. Aber gerade dieses unmittelbare Feedback ist es ja, was Social Media so spannend macht.

OreoDas vermeintliche Zauberwort des schnellen Marketings heißt Real-Time Marketing (RTM), also Marketing in Echtzeit. Aber Vorsicht, wie alles, das zwar wahnsinnig toll funktionieren kann, kann es auch genauso extrem nach hinten losgehen. Wenn ich als Firma nichts zu sagen habe, sollte ich es auch lassen.

Bestes RTM Beispiel ist ein Spontan-Tweet Oreos, als Reaktion auf einen Stromausfall beim Super Bowl 2013, der um die ganze Welt ging.

Viele Nachahmer folgten, beinahe jedes Ereignis wird nun von zig verschiedenen Firmen aufgegriffen und verarbeitet.

Wie definieren Marketer RTM?

Eine Studie von Evergage und The Realtime Report im Februar ergab, dass 76 % der weltweiten Marketer unter Real-Time Marketing  personalisierte Inhalte verstehen, die auf Interaktion mit dem Kunden abzielen. Klar, dass hier Social Media als häufigst genutzter Kanal dafür mit 48 % genannt worden ist. Dicht dahinter sind Websites mit 45 % und E-Mail mit 39 %.

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Für 88 % aller Marketer ist Real-Time Marketing ein Bestandteil ihrer Werbepläne in 2014, 76 % sind schon jetzt auf den Zug aufgesprungen und haben die Möglichkeiten, die sich daraus ergeben können, erkannt.

Nach dem gestrigen WM-Sieg Deutschlands, postete die Lufthansa ein nettes Beispiel guten RTMs. Zwar hatten sie natürlich im Vorfeld ein paar Tage Zeit dieses zu planen und war nicht ganz spontan, aber trotzdem zeigt es, was ideenreiche Postings auf aktuelle Ereignisse können.

Auch wir betreiben Real-Time Marketing. Schnelle Reaktion auf Kundenfeedback,  Wünsche und kundennahe und aktuelle Postings sind für uns selbstverständlich, aber auch RTM im eigentlichen Sinne, also Marketing als Reaktion auf spontane Ereignisse, darf bei uns nicht fehlen.

Aktuellstes Beispiel ist hier die Fußball-WM und der inzwischen weltbekannte Biss von Uruguays Spieler Suarez und der Hattrick des Schweizer Spielers Shaqiri, den wir gleich nach Spielende auf der Wall unseres Kunden Knorr Schweiz mit einem Posting feierten.

Zusammengefasst sei also gesagt, dass Real-Time Marketing ein Muss ist, wenn man mit der Konkurrenz mithalten will, aber alles im richtigen Maß und ohne dabei zu vergessen, dass schon so einige RTM-Maßnahmen gewaltig gescheitert sind.

Und zum Schluss noch eine bildliche Zusammenfassung der oben genannten Studie von Evergage und The Realtime Report:

 

 

Die FB-WM der Starspieler

Was tut sich eigentlich auf den Facebook-Pages der Fußballstars seit dem WM-Start? Unsere #Fanlovers-Serie verrät es euch!

Da ja am Abend das erste Spiel des Halbfinales ansteht, nehme ich heute jeweils zwei Größen der verbliebenen vier Mannschaften unter die Lupe. Wer dieser acht Fußballgrößen  holt sich den Sieg, wenn es um Fanzahlen und Likes geht? ;-)

An den Start gehen:

Deutschland: Thomas Müller und Mats Hummels

Holland: Robin van Persie und Wesley Sneijder

Brasilien: Neymar Jr. und David Luiz

Argentinien: Lionel Messi und Ezequiel Lavezzi

Den Pokal für die meisten Fans bekommt ganz klar Messi mit 62,2 Millionen. Seit Beginn der WM sind 1,89 % Fans hinzugekommen. In Sachen Wachstum kann Messi aber trotzdem nicht mit Luiz, Lavezzi und Neymar mithalten. Mit mehr als 18 % Fanzuwachs in nur drei Wochen bei Luiz und Lavezzi und 12,7 Mio. gewonnenen Fans bei Neymar sind diese drei die absoluten Spitzenreiter.

Messi ist übrigens der einzige Spieler, der seine Seite nicht alleine betreut oder es zumindest nicht vorgibt, denn unter seine persönlichen Postings mischen sich immer wieder Postings seines FB-Teams.

Fußballspieler sind auch Selfie-Meister, besonders Neymar, Messi, Müller und Lavezzi versorgen ihre Fans mit Selbstportraits in allen möglichen Locations. Van Persie ist in der Hinsicht eher zurückhaltend und sieht sich anscheinend lieber spielend auf dem Feld, als in der Umkleidekabine, während Mats Hummels mit seinen langen Postingtexten wohl schon ein Buch füllen könnte. Auch Wesley Sneijder hält es wie sein Landsmann van Persie und postet vorwiegend Matchfotos.

Haben die Fans die Wahl zwischen Text- und Fotopostings, bevorzugen sie eindeutig zweiteres. Hummels lässt da wenig Wahl, denn Fotos gibt es selten, im Vergleich zu seinen Fußball-Kollegen.

Messi hat zwar die meisten Fans, Neymar Jr., Lavezzi, Luiz und Müller aber die aktivsten. Messis beste Postings in den letzten Wochen brachten jeweils bis zu 1,7 Mio. Likes, 50.000 Kommentare und 80.000 Shares. Neymar trumpft hier mit bis zu 2,7 Mio. Likes, mehr als 90.000 Kommentaren und 150.000 Shares auf. Prozentuell gesehen liegt Lavezzi ganz vorne mit 8,4 % Post Interaktion, gefolgt von Luiz mit 5,4 % und Müller mit 5,1 %.

Deshalb lasse ich das Servicelevel und die Antwortzeit dieses Mal auch außen vor, denn wer schafft schon ganz alleine (außer bei Messi) solche Massen zu bedienen? Zumal Fußball-Fans auch nicht Reaktion auf jedes ihrer Postings erwarten.  Persönliche Worte an alle und sie sind glücklich!

Wesley Sneijder sticht übrigens aus der Semifinal-Gruppe heraus. Und zwar nicht nur mit seiner Stoppelglatze, sondern auch mit seinen Sprachkenntnissen! Er postet in Niederländisch, Englisch, Spanisch und Türkisch. Denn zur Zeit spielt er für den türkischen Club Galatasaray Istanbul und die Jahre zuvor war er ein Teil des Real Madrid CF. Fanfreundlich und sympathisch macht ihn das, den kleinen Holländer mit kräftigem Schuss.

Gewonnen hat aber wirklich jeder dieser acht Spieler in der WM 2014 und zwar Fans. Ob sie aber den Pokal die nächsten vier Jahre mit nach Hause nehmen dürfen, sehen wir ja dann ab heute Abend! ;-)

Like! Share! Comment! Win! Win?

Vor knapp einem Jahr hat Facebook Pinnwand-Gewinnspiele auf Unternehmensseiten erlaubt und damit den Weg, Fans noch glücklicher zu machen, freigemacht – ganz nach dem Geschmack von uns #Fanlovers! Wie für Kunden und Fans eine Win-Win-Situation entsteht, analysiere ich hier.Viele haben damals befürchtet, dass der Newsfeed von banalen Gewinnspielfragen und minderwertigen Postings geflutet wird um Interaktion zu erreichen. War das der Fall? Ein guter Mix von Service, Fun und Gewinnspielen ist immer noch der Schlüssel zum Erfolg. Nur Gewinnspiele zu machen, hat nicht wirklich einen Mehrwert für die Seite.Eine Frage die aber immer noch besteht, ist, wann man am besten ein Gewinnspiel über ein Wallposting macht oder eine App dafür programmiert. Ich hab mir das angesehen und auch zusammengefasst, was es bei den beiden Gewinnspiel-Arten zu beachten gibt.

Die Grundfrage liegt im Ziel des Gewinnspiels. Will man eine Community aufbauen, will man mehr Reichweite für seine Seite gewinnen, will man Feedback zu Produkten oder zur Marke selbst,…? Hier jetzt einige Punkte, über die man sich vor dem Start im Klaren sein sollte um zu wissen, welche Art von Gewinnspiel gerade die richtige ist:

Ich will mehr Fans!Wenn man Fans für die Seite generieren will, ist die Abwicklung über eine App zu empfehlen, denn hier kann man mittels Fangate eine “Hürde” einbauen, damit die Personen die am Gewinnspiel teilnehmen auch Fans der Seite werden. Bei einem Posting können sowohl Fans als auch nur Besucher der Seite mitspielen. Außerdem kann man eine Funktion einrichten, mit der via Gewinnspielapp auch Freunde von Fans erreicht werden können. Fans können Freunden von der App mittels Wallposting, Nachricht oder direkter Einladung zum Gewinnspiel erzählen.

Ich will Mehrwert bieten!
Will man mit dem Gewinnspiel ein neues Produkt vorstellen, kann man das zum Beispiel mit einem Bild- oder Link-Posting machen. Idealerweise ist dann der Gewinn auch dieses Produkt oder ein ganzes Produktpaket. Will man jedoch Fans animieren z.B. Rezepte hochzuladen oder längerfristig mit der Seite zu interagieren, empfiehlt sich eine App. Hier hat man mehr kreativen Freiraum um sich ein Spiel oder Ähnliches zu überlegen.

Ich will wissen, wer mitspielt!
Je größer die Seite, umso mehr Fans werden wahrscheinlich am Gewinnspiel teilnehmen. Hier muss man sich im Klaren sein, ob man die Daten der Fans sammeln möchte um diese dann z.B. für Newsletter zu verwenden (muss natürlich in der App gekennzeichnet und eine Opt-In-Funktion sein) oder nicht. Teilnehmer in einer App müssen sich mittels Gewinnspielformular registrieren, bei einem Pinnwandgewinnspiel fällt das weg. So ein Formular kann für viele Fans eine Hürde sein.

Bei einem Gewinnspiel über die Pinnwand kann die Auswertung der Gewinner aber mühsam sein, wenn bei einem Posting über 500 Teilnehmer sind. Die Gewinner dann mittels Kommentar dazu aufzufordern ihre Kontaktdaten zu übermitteln, diese in eine Tabelle einzutragen und gegebenenfalls zu kontrollieren, ist Aufwand. Bei einer App kann man sich Daten und Gewinner automatisch auswerten lassen.

Die Messbarkeit des Erfolgs eines Gewinnspiels lässt sich bei einem Posting nur in wenigen KPIs messen: Likes, Kommentare, erreichte User und Shares. In einer App kann man genau nachvollziehen, wer wie viele Freunde eingeladen hat, wie oft darüber gesprochen wurde etc.

Ich will wenig machen müssen!
Hier gibt es zwei Dinge die man unterscheiden muss: die Vorbereitung eines Gewinnspiels und die Nachbereitung. Viel Aufwand im Vorfeld ist eine App. Diese muss designed, programmiert, getestet und auch auf Fehler schnell reagiert werden. Bei einem Posting braucht man nur ein Bild oder Link und Teilnahmebedingungen. Bei Gewinnspielen müssen Teilnahmebedingungen immer bereit gestellt werden. Diese werden am besten auf der Kampagnen- oder Markenwebsite zusammen mit einer kurzen Gewinnspielbeschreibung abgebildet. Die Verlinkung zu den Teilnahmebedingungen wird direkt in der Teilnahmeaufforderung eingebunden, sodass diese beim Weiterleiten mit erwähnt werden. Diese sind allerdings rechtlich ein großer Angriffspunkt. Welche Fragen sollten hier geklärt sein:

  • Wer hat die Rechte an den Inhalten?
  • Was geschieht mit den Daten der Teilnehmer?
  • Wie lange dauert das Gewinnspiel?
  • Was gibt es zu gewinnen?
  • Wer führt das Gewinnspiel durch?
  • Wer darf teilnehmen?
  • Wie werden die Gewinner ermittelt?
  • Wie werden die Gewinner informiert?
  • Wie nimmt man teil?
  • Welche rechtlichen Punkte (z.B. bei Fotowettbewerben) müssen noch beachtet werden?

Wie aber schon ein Punkt weiter oben beschrieben, ist die Gewinnermittlung auch ein großer Unterscheidungsgrund. Was es hier auch noch zu beachten gibt:

  • Namen von Gewinnern dürfen ohne Zustimmung nicht veröffentlicht werden
  • Eine persönliche Gewinnbenachrichtigung via Nachricht ist auch nicht erlaubt, man darf den Fan nur unter seinem Kommentar anschreiben.
  • Eine automatische Gewinnermittlung ist auch nicht möglich, da die Daten bei Facebook liegen und man diese nicht exportieren kann.

In welcher Variante die Fans am wenigsten machen müssen, ist wahrscheinlich auch schon offensichtlich: bei einem Posting reicht es zu kommentieren, zu liken, ein Bild als Kommentar hochzuladen oder eine Nachricht zu schreiben. In einer App kann von Fans mehr verlangt werden.

Die Kosten eines Pinnwandgewinnspiels beschränken sich hier auf die Preise, den Versand und die Arbeitszeit eines Community Managers. Bei einer App muss schon mehr ausgegeben werden. Vor allem, wenn diese nicht von der Stange ist sondern professionell erstellt wird.

Ich will die maximale Aufmerksamkeit!
Nein, man darf User nicht dazu zwingen nur zu gewinnen, wenn das Posting als “Like & Share” angelegt wird. Erlaubt ist es, “gefällt mir” klicken zu müssen, zu kommentieren oder auf die Pinnwand zu posten. Dadurch verbreitet sich das Posting nur organisch, außer man hilft ein wenig mit einer Werbeanzeige nach. Diese Kommunikation der Fans mit der Seite wird dann entsprechend im KPI “Interaktion” sichtbar.

In einer App kann, wie schon vorher beschrieben, dazu aufgerufen werden Freunde einzuladen und mit ihnen zu spielen. Diese Aktionen sind viel näher am User, den ich als Fan einlade, als wenn ein Freund von mir einen Beitrag einer Seite liket oder kommentiert.

Vergleich Gewinnspiel über App oder PostingFazit und unsere Erfahrung
Gewinnspiele in der Chronik eignen sich für die Aktivierung oder Belohnung der Community, sind im Aufwand eher gering und es fallen wenig Kosten an. Die Eintrittshürde für Fans ist extrem niedrig, dafür ist der Aufwand die Gewinner zu ermitteln hoch. Die Viralität hängt stark vom Erfolg des Postings ab und welche Art von Gewinnspielbedingung zu erfüllen ist. Außerdem eignen sie sich perfekt für aktuelle Themen oder spontane Aktionen.

Zielpunkt WM-Gewinnsspiel über PostingsWir haben hier vor kurzem für unseren Kunden Zielpunkt eine Posting-Gewinnspiel-Serie zur WM in Brasilien gemacht. Hier konnten mit einem Tipp auf den Sieger der Matches Zielpunkt-Gutscheine gewonnen werden. Über 250 Kommentare in den ersten 4 Stunden sprechen wohl für sich. ;-)

Gewinnspiele in Apps eignen sich perfekt für die Generierung von Fans und sind gut für Branding und Reichweite. Die Administration und die Sammlung von Daten sind einfach. Der Aufwand und die Kosten sind aber wesentlich höher als bei Gewinnspielen in der Chronik, die Möglichkeiten dafür aber enorm viel grösser.

So eine App haben wir für Mitsubishi Österreich gemacht. Hier geht es darum möglichst viele Autoschlüssel aus dem Sand zu graben und somit die Gewinnchancen zu erhöhen. Um mitzuspielen muss man Fan werden, ein Teilnahmeformular ausfüllen und man kann Freunde einladen und davon erzählen!

Wie social sind Banken

Nachdem ich euch beim letzten Mal die wichtigsten messbaren Kriterien für Community Manager – oder wie wir sie nennen #FanLovers – anhand des österreichischen Lebensmitteleinzelhandels näher gebracht habe, nehme ich heute die österreichische Bankenlandschaft auf Facebook unter die Lupe. Neben Servicelevel und Antwortzeit habe ich mir dieses Mal auch die Interaktion und Inhalte näher angesehen.

Vergleichen wir mal die Fananzahl der sieben ausgewählten Banken. Die Bawag PSK führt hier mit 59.000 Fans, gefolgt von der Erste Bank & Sparkasse mit knapp 47.190, der Raiffeisen mit 42.400,  gefolgt von der Unicredit Bank Austria AG mit 36.500 und der Volksbank mit 13. 1200 und als Schlusslichter reihen sich ING-DiBa mit rund 6.200 und easybank mit lediglich 670 Fans in die Liste ein.

Keine Überraschung, dass easybank nur derart wenig „gefällt mir“ generieren kann, bei solch, so gut wie nicht vorhandenem Facebook-Auftritt. Außer einem Header herrscht auf der Fanpage nämlich absolut gähnende Leere. Schade, denn gerade bei einer online-basierten Bank ließe sich einiges aus dem Auftritt machen.

Wenig überraschend

In Sachen Inhalte unterscheiden sich die sieben ausgewählten Banken nicht viel. Alle Banken posten beinahe jeden Tag, viele sogar hin und wieder mehrmals täglich, mit Inhalten bezüglich Infos rund um die Bank,  vielen Gewinnspielen  und einigen Tipps rund um Finanzierung, Bausparen und Sicherheit.

Bis auf die Raiffeisen Bank und easybank führen auch alle Banken eigene Blogs, auf deren Artikel verlinkt wird. Unter anderem hier der Erste Bank & Sparkasse Informations-Blog “Newsroom” für Unternehmer, der Finanznews-Blog “Gut mit Geld” der ING-DiBa, der Fachblog für Immobilienkauf “Wohnfinanzierung” der Volksbank und der Informationsblog “Mitten im Land” der Bawag PSK. Die Raiffeisen Bank wiederum sticht mit unter den sieben Fanpages mit regelmäßigen Immobilien-Angebotspostings heraus.

Raiffeisen betreibt neben dem Hauptauftritt auf Facebook auch noch Seiten speziell für einige Bundesländer und den Raiffeisen Club, der besonders das junge Klientel ansprechen soll.

Die Banken und ihre Werbegesichter

Omnipräsent auf allen Fanseiten, außer der von ING-DiBa, ist der Sport, insbesondere Testimonials aus dem Profisport findet man auf jedem Facebook-Auftritt. David Alaba für die Unicredit Bank Austria AG, Hermann Maier für Raiffeisen, österreichische Skispringer für die Volksbank und die Bawag PSK wirbt mit bekannten heimischen Fußballspielern.

Dynamisch, sympathisch und vertrauenswürdig wollen sie alle wirken, die Social Media Auftritte der Banken, und die vielen Gewinnspiele locken Fans auf Facebook an.

Antwortzeit, Servicelevel, Interaktion, Engagement

SPiNNWERK_Banken_Service

(Aufgrund der nicht betreuten, leeren easybank – Fanpage läuft diese Bank bei unserem Vergleich jetzt mal außer Konkurrenz!)

Die Führung übernimmt hier bei Servicelevel und Antwortzeit - Erste Bank und Sparkasse mit einem Servicelevel von 82 % und einer Antwortzeit von 0,8 h. An letzter Stelle findet sich hier die Raiffeisen Bank mit einem Servicelevel von 43 % und langen 39 h Antwortzeit. Diese Antwortzeit wird allerdings übertroffen von der ING-DiBa mit gewaltigen 69 h, bis man durchschnittlich eine Antwort auf sein Posting bekommt.

Interessant ist es hier auch Post Interaktion und Engagement näher zu betrachten.

SPiNNWERK_Banken_Engagement

Die Post Interaktion gibt an, wie aktiv die Fans einer Seite sind. Dieser Wert stellt die durchschnittliche Menge sämtlicher Interaktionen, also Likes, Shares, Kommentare pro Fan pro Post dar.

Das Engagement gibt die durchschnittliche Anzahl an Likes, Kommentaren und Shares pro Tag, geteilt durch die Anzahl der Fans an.

Bei beiden Messgrößen liegt die ING-DiBa an der Spitze mit 0,3 % PI und 0,2 % E, dicht gefolgt von der Volksbank mit 0,3 % PI und 0,1 % E, während die Erste Bank und Sparkasse mit 0,04 % PI und 0,04 E hier auf dem letzten Platz liegt.

ING-DiBa und Volksbank und erreichen beide diesen Post Interaktion Wert unter anderem auch durch viele Likes und Kommentare bei Gewinnspielen.

Was aber wünscht sich der Kunde vom Facebookauftritt einer Bank?

Eine Studie der ibi research, die 2013 in Deutschland durchgeführt worden ist, ergab, dass 21 % der Fans einer Bank möchten, dass diese täglich neue Angebote zum Thema Finanzen bereitstellt. 23 % wollen mehrmals oder mindestens einmal pro Woche über Ereignisse am Finanzmarkt informiert werden und nur 8 % der befragten Fans sind an Finanzinhalten auf der Fanpage nicht interessiert.

Auch Sicherheitshinweise zum Thema Online-Banking sind gefragt. Rund 17 % erwarten mehr Informationen zu diesem Thema und 40 % der Befragten wünschen sich mindestens einmal pro Woche Postings zu Bankinformationen, Gewinnspielen, Kampagnen und Produkten.

Banken sollten somit einen guten wöchentlicher Mix aus all diesen Bereichen in ihren Postings bringen, um ihre Fans und somit (potentiellen) Kunden, bei Laune zu halten und sie so gut wie möglich zu erreichen!

6 Steps um wieder clean zu werden ;)

Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und alle prahlen damit fleißig ihren Frühjahrsputz zu erledigen. Doch seid mal ehrlich: wann habt ihr zuletzt eure Passwörter geändert oder eure Freundeslisten “ausgemistet”?

In 6 einfachen Schritten lasst ihr eure Social Media-Ichs in neuem Glanz erstrahlen:

1.) Eure Passwörter sind der Zugang zu eurer digitalen Präsenz.
Lasst sie nicht wie ein altes Fahrrad im Keller verstauben, bis es sich jemand anderer geschnappt hat, und ändert sie regelmäßig. Ganz hilfreich kann hier ein Passwortgenerator sein.

2.) Facebook ändert gerne mal seine Privateinstellungen.
Haltet euch auf dem Laufenden und überprüft diese gelegentlich und passt sie euren Bedürfnissen an.

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3.) Man erlaubt schnell mal eben diversen Apps Zugang zu seinen eigenen Daten, um zu erfahren welchem Star man ähnlich sieht oder wo auf der Welt man leben sollte. Genauso schnell vergisst man sie, obwohl sie immer noch Zugriff auf das Profil haben.

Deshalb ist es ab und zu wichtig ihnen diese Rechte wieder zu entziehen.

Ihr gelangt über euer Facebook-Profil zu eurem Aktivitätenprotokoll, wo ihr all eure Likes und Permissions für jeweilige Apps, Seiten, etc.  findet.

 

 

 

4.) Jetzt nehmt euch mal bei der Nase; Facebook-Freundschaften sind manchmal schneller geschlossen als Brangelina Kinder adoptieren. Vor allem findet man gelegentlich Leute, die skurrilste Vorlieben haben. Wolltet ihr schon immer wissen, welche Freunde  schlechten Musikgeschmack haben oder auf Hausfrauen-Porno stehen? Solche Informationen können hilfreich dabei sein herauszufinden, auf welche Freunde man verzichten kann. ;)

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5.) Nun gibt es Facebook ja bereits seit einem Jahrzehnt. Das ist genug Zeit um so einige an Likes zu drücken, die einem schon lange nicht mehr gefallen beziehungsweise schon unangenehm sein könnten. Vergewissert euch, dass ihr wirklich nur die Seiten mit “gefällt mir” markiert habt, die euch tatsächlich gefallen. Unser SPiNNputz hilft euch sogar dabei, euren Newsfeed wieder zu entrümpeln. #LetsdotheSPiNNputz


 

6.) Über soziale Netzwerke kann man nicht nur privat Freunde finden, sondern auch berufliche Kontakte knüpfen. Nicht aber, wenn ihr eure Profile nicht up to date haltet. Wann habt ihr zum Beispiel das letzte Mal euer LinkedIn oder Xing-Profil aktualisiert?

So einfach wie diese Tipps sind, so schnell sind sie gemacht und so gut fühlen sie sich nach getaner Arbeit an! Also auf mit euch und schwingt den digitalen Besen! ;)

“Mittelmaß ist der falsche Maßstab”

Welche Kriterien geben eigentlich Aufschluss darüber, ob Community Management erfolgreich betrieben wird oder eben nicht?

Klar, eine hohe Fananzahl und viele Likes und Kommentare auf Postings wünscht sich jede Fanpage, doch macht sich daran wirklich der Erfolg einer Seite aus? Wirklich aufschlussreich und für uns #FanLovers im Community Management wichtig, sind die Größen Servicelevel und Antwortzeit. Beide Kriterien geben Infos darüber, ob eine Seite überhaupt auf Fanpostings reagiert und wenn sie das tut, wie schnell.

Anhand der Auftritte österreichischer Lebensmitteleinzelhändler will ich euch diese zwei Größen näher bringen.

SPiNNWERK_LEH

Servicelevel                                                                            

Der Servicelevel gibt in Prozent an, wie viele Wall-Fanposts, in Relation zu allen Wall-Fanposts der  Seite, vom Community Management beantwortet, geliked oder gelöscht werden. Durchschnittlich hat die österreichische Lebensmitteleinzelhändlerbranche einen Servicelevel von 97,5%. Spitzenreiter sind hier ganz klar Zielpunkt und Unimarkt mit je 100%. Beide Seiten reagieren also ausnahmslos auf jeden einzelnen Wall-Fanpost. An letzter Stelle im Serviclevel-Ranking stehen MPreis und Hofer mit einem Wert von nur je 64% und 80%. Wie Community Management richtig gemacht wird, sieht man also ganz klar an unserem Kunden Zielpunkt, der von Futura und uns betreut wird! ;)

Antwortzeit 

Vergleicht man die einzelnen Einzelhändler miteinander, dann zeigt sich, dass Zielpunkt mit einer durchschnittlichen Antwortzeit von 0,3 und Unimarkt mit 0,6 Stunden am schnellsten auf Kommentare von Fans reagieren.  Im Branchendurchschnitt warten Fans 10,1 Stunden bis sie eine Reaktion seitens des Community Managements in Form eines Kommentares, oder zumindest eines Likes erhalten. Am längsten hierfür brauchen Merkur und Penny Markt mit durchschnittlich jeweils 20 und 21 Stunden. Auch hieran erkennt man ganz gut, wie socially devoted wir SPiNNWERK Community Manager sind. ;) Dass eine schnelle Antwortzeit für Fans wichtig ist, zeigt eine Studie von Lithium Technology. 53% aller Fans erwarten sich laut dieser eine Reaktion innerhalb einer Stunde. Handelt es sich bei dem Post um eine Beschwerde, steigt die Zahl auf 72%.

Ein wichtiger Aspekt bei der Bewertung von Servicelevel und Antwortzeit ist natürlich auch die Fananzahl. Während Unimarkt nur rund 8.600 Fans aufweist, liegt Zielpunkt mit mehr als 29.000 Fans im Mittelfeld. Die meisten Fans kann Lidl mit 273.000 aufweisen. Viele Fans bedeuten natürlich auch mehr Fanposts und mehr Betreuungsaufwand, doch ein Community Management mit höchsten Qualitätsansprüchen betreut jeden Facebook-Auftritt mit 100% Servicelevel.

So muss es gemacht werden  

Erfolgreiches Community Management beschränkt sich somit nicht auf Fanakquise und Wallpostings, sondern setzt sich auch aus dem für uns großen und wichtigen Teil Servicelevel und Antwortzeit zusammen. Der Servicelevel ist nämlich wesentlich für das Wachstum einer Seite, wie Fanpagekarma in einer ihrer letzten Bestandsaufnahmen herausgefunden hat. Jene Seiten mit hohem Servicelevel kommen im Durchschnitt auf ein knappes Prozent Zuwachs – das ist doppelt so viel wie bei solchen mit einem Servicelevel von weniger als 10 Prozent.

Wer also schnell und dabei auch auf wirklich jedes Fananliegen reagiert und so viel wie möglich mit seinen Fans interagiert, betreibt Community Management auf höchstem Niveau.