Liebevolle Social Media Manager (m/w) gesucht!

Unser #Fanlover-Team sucht dich

Wir sind ein Team von 15 SPiNNerInnen in einer stetig wachsenden Agentur im 5. Bezirk. Unser #Fanlover-Team, kümmert sich liebevoll um bald mehr als 1.200.000 Fans, erarbeitet kreativen Content, schön anzuschauende Bilder, lecker Rezepte und kluge Konzepte und braucht dafür Verstärkung.

Was du als neuer Social Media Manager mitbringen solltest:

  • Großes Interesse an Social Media und dem aktuellen Weltgeschehen.
  • Facebook, Twitter, Instagram, Blogs und Co. sollten für dich keine Fremdwörter sein und am besten hast du schon in dem Bereich gearbeitet.
  • Ein eigener Blog oder die Erfahrung mit Fanseiten auf Facebook sind von Vorteil, aber kein muss.
  • Zeit, um Fans auch am Abend und am Wochenende mit ganz viel Liebe überschütten zu können. Insgesamt im Ausmaß von 20/30/40 Stunden.
  • Texttalent und die Begabung, das Wichtigste einer Botschaft in 90 Zeichen zu pressen (ohne Rechtschreibfehler versteht sich 😉 )
  • Photoshop-Skills
  • Kommunikationstalent, organisiertes Arbeiten und Multitasking-Fähigkeiten, die über gleichzeitiges Lesen und Schreiben hinausgehen.
  • Stressresistenz und flexible Arbeitszeit- und platzgestaltung.

Idealerweise sprichst du auch ein bisschen Französisch und bist koch- und essbegeistert. Besonders Essen spielt bei uns eine wichtige Rolle! 😉

Was wir dir bieten:

  • Ein junges, sympathisches (ganz objektiv gesehen natürlich) und kommunikatives Team im 5. Bezirk
  • Kontakt mit internationalen Kunden
  • Selbstständiges Arbeiten im Team
  • Der Kollektivvertrag Werbung sieht für diesen Job ein monatliches Bruttogehalt von € 1.410,50 (40h/Woche) vor, wir bezahlen echten Wunderwuzzis aber gerne bei entsprechender Qualifikation und Engagement bis zu € 2.200,- bei einem Ausmaß von 40h.

Wenn du jetzt Lust bekommen hast, diesen Haufen an SPiNNern kennenzulernen und mit uns zu SPiNNen, melde dich bei uns mit deiner aussagekräftigen Bewerbung inkl. CV an ichspinne@spinnwerk.at

Ein neues Mitglied der SPiNNfamilie 

Neues Monat, neues Glück ist einer meiner Leitsprüche. Denise blieb nicht lang die Neue, denn schon bald stieß ich zum #Fanlover-Team.

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Das fragte ich mich bereits am ersten Arbeitstag als ich zu etlichen Facebook-Gruppen, der SPiNNgrillerei eingeladen wurde und als ich die erste SPiNNschichtübergabe gelesen habe.
Eine Eistruhe haben wir auch im Büro! Ganz ehrlich: da gefällt’s mir, da bleib ich! Bloß die Klimaanlage fehlte mir ein wenig bei der Hitzewelle Anfang Juli.

Am zweiten Arbeitstag, nach meinem ersten SPiNNredaktionsmeeting wurde das erste offizielle Team-Foto gemacht und ich auf Facebook herzlich willkommen geheißen. Die Freude war groß! :)
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Am fünften Arbeitstag war der heißeste Tag des Jahres. Die Ventilatoren liefen auf höchster Stufe und die Kleidung wurde immer knapper. Da war der Nachmittagstermin in klimatisierten Räumlichkeiten eine angenehme Abwechslung. Es war mein erster Pitch und ich war ehrlicherweise ein wenig nervös. Der Termin war aber sehr erfolgreich, denn ein paar Tage später hatten wir bereits die Zusage vom Kunden.

Am achten Arbeitstag hatte ich schon meinen ersten „freien“ Tag – immerhin hatte ich Geburtstag. Der groß angekündigte SPiNNgrillerei am Abend wollte ich aber nicht entgehen. Chef vom Dienst und Meisterkoch Roland stand am Grill, Beilagen, einen Marillenkuchen, sowie ein feines Vorarlberger Tiramisu gab es von den Kollegen.

Die SPiNNkollegen wussten natürlich von meinem Ehrentag (Facebook sei Dank ;)) , weshalb sogar ein Ständchen für mich gesungen wurde.

Ich bin jetzt nicht nur die Neue, sondern auch das jüngste Mitglied der SPiNNfamilie und freue mich auf zukünftige Herausforderungen und neue Kunden!

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#Fanlover-Fitnesstest

Nach meinem Blogbeitrag über Österreichs größte Systemgastronome und wie sie ihre Facebook-Seiten betreuen ist es allerhöchste Zeit etwas für die Figur zu tun, und somit widme ich mich Österreichs beliebtesten Fitnesscentern. Alle predigen wie wichtig es ist auf seinen Körper zu achten, fit zu sein und immer das Beste aus sich selbst zu machen. Doch wie sehr achten sie auf ihren Online Auftritt? Wie socially fit sind sie? Und holen sie das Maximum aus den digitalen Möglichkeiten heraus? Kurz und knackig habe ich die wichtigsten KPIs für einen kleinen Social-Fitnesswettbewerb zusammengefasst und schnell sieht man wer Österreichs beliebtestes Fitnesscenter ist:

Oder auch nicht? Aufgepasst: McFIT darf sich nur einer solch hohen Fanzahl erfreuen, da hier anscheinend Österreich & Deutschland zusammengelegt wurden und 86% der Fans aus Good Old Germany kommen. Folglich rangieren sie auf Platz 4 (mit 11.660 Fans aus Österreich). Somit darf sich Fitinn über eine Goldmedaille für die meisten Fans freuen. Alles in allem ist jedoch John Harris der Sieger unseres ersten Durchgangs, da nicht nur die Fananzahl, sondern natürlich auch das Engagement und die Post Interaktion wichtige Indikatoren für eine erfolgreiche Facebook-Seite sind. Sie geben Aufschluss darüber, wie sehr die Fans mit den Beiträgen der Fanseite interagieren, oder ob sie kaum wahrgenommen und mit einem „ahjo eh“ überscrollt werden.

Während sich die erste Runde eher mit der Fanseite beschäftigt folgt nun die zweite Runde auf #Fanlover Basis. Soll heißen, dass nun das Servicelevel (wie viele Fanbeiträge beantwortet werden), die Antwortzeit (wie schnell Fanbeiträge beantwortet werden) und die Posts pro Tag (wie fleißig Posten die Gym-Betreiber) genauer unter die Lupe genommen werden.

Was mir hier als Erstes ins Auge sticht? Utopische 42 Stunden Antwortzeit von unserem Goldmedaillen-Gewinner John Harris. Liegt es an der Ausdauer, der Motivation oder geht zu viel Zeit auf der Langbank drauf? Im Juni bekamen manche User sogar erst nach einem Monat eine Antwort – quite shocking! Auch, dass 30% aller Fanbeiträge von Fitinn ignoriert werden lässt mein #Fanlover-Herz nicht höher schlagen. Zumindest sind die Antwortzeiten von zirka 4 Stunden akzeptabel, sofern kein konsequentes Community Management eingesetzt wurde. McFIT könnte natürlich 1 – 2 Posts pro Woche mehr vertragen, um die organische Reichweite zu erhöhen, wenngleich ihr Postingmix abwechlungsreich und ihre Bildsprache klar definiert ist und etwas hergibt.

Ab in den Ring!

Jetzt lassen wir mal die digitalen Fäuste in Form von hard facts fliegen! Unser Turnier wird in drei Runden aufgeteilt und der Sieger bekommt Standing Ovations – let the rumble begin! (Folgende Daten beziehen sich auf den Zeitraum 30.06.2015 – 27.07.2015)

Round #1: Ein klares Ergebnis. McFIT scheidet gleich nach der ersten Runde aus. Wie schon oben erwähnt zählt die Fananzahl leider nicht, da es sich hier um eine DACH-weite Fanpage handelt ;( Aber Kopf hoch! Ein paar Posts mehr die Woche, konsequentes Community Management und ein bisschen Liebe – dann sieht die Welt schon ein wenig anders aus.

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 Round #2: Auch bei den exklusiveren Fitnessstudios gibt es einen eindeutigen Gewinner. Falls ihr euch fragt, wie man einen Service Level von 0% erreicht – Holmes Place hat im vergangenen Juli zwei Wall-Beiträge von Fans erhalten und auf keinen einzigen reagiert. Jawohl, so schnell kann’s gehen und so einfach hätte es sein können …

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Finale: Und wieder ein kurzer Prozess! Doch eines soll gesagt sein: Bei all unseren Wettkämpfern liegt definitiv Potenzial vor und #Fanlovern ist einfach nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. #nopainnogain 😉

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Post, love, comment, repeat

Mittlerweile habe ich euch mehr als genügend Zahlen um die Ohren geschmissen. Einige „soft facts“ sollen euch zeigen, was denn überhaupt machbar ist in der großen weiten Facebookwelt. 😉

Fitinn: Wer nach Motivation und einem Tritt in den Allerwertesten sucht ist hier wohl genau richtig. Mit coolen Sprüchen und klaren Ansagen wird ihre Unternehmensphilosophie unmissverständlich kommuniziert. Besonders toll finde ich auch die Studio-Tour, in der man sich in Ruhe in einem Studio um- und die Einrichtung und die Geräte inklusive Zusatzinfos ansehen kann. Einziger Kritikpunkt bei den Postings sind die direkten Aufrufe zum Liken, Kommentieren und Freunde markieren. Da stellt es einem ja die Nackenhaare auf…

McFIT: Als Pendant zu Fitinn ist hier die klare Botschaft der positiven Wirkung durch Fitness auf das Aussehen nicht zu übersehen. Ob im Slogan „Einfach gut aussehen“ oder ihren Postings wird diese Message ständig übermittelt. Von Schweiß und Anstrengung keine Spur. Dafür vermitteln sie wohl generell ein „gutes Gefühl“ beim Sporteln zu haben und wissen auch, was ihren Fans wichtig ist. Mit ihrer „Dies oder das„-Serie schaffen sie es auch, Unterschiede beim Training, der Ernährung und Ausstattung anzusprechen, die die User interessieren. Wer dann auch noch Erfolgsgeschichten von Menschen wie dir und mir postet hat sowieso die halbe Miete gewonnen in Sachen #Fanlove.

Holmes Place: Ein Blick auf die Facebook-Seite genügt und man fühlt sich wie in einer Wellness-Oase. Tipps für eine schöne Haut, gesunde Rezepte und hübsche Bilder erwarten einen. Eine nette Idee, doch wo bleibt der Bezug zum eigentlichen Produkt/Service? Weit und breit kein Foto von Trainern oder Räumlichkeiten, die Vertrauen erwecken bzw. eine persönliche Verbindung herstellen könnten. Neben einem verspäteten Post im Juni über die letzte Weihnachtsfeier und einer verpassten Chance, aufgrund von fehlenden Infos bzw. einer eher minderen Übersicht darüber, was eigentlich verlost wird, scheint mir die Seite generell etwas unübersichtlich zu sein.

John Harris: Hier gibt’s wohl von allem etwas, ohne unübersichtlich oder überfüllt zu wirken. Angefangen bei sex appeal, Motivation und tollen Kurzvideos zu Fitnesslügen, random fun und branded random. Somit zeigen sie in jedem einzelnen Post wer sie sind, was sie machen und gleichzeitig bringen sie ihre Fans zum Lachen oder bieten ihnen in irgendeiner Art und Weise einen Mehrwert. Da kann man ruhig mal klatschen. 😉

Nichtsdestotrotz hat leider niemand von ihnen konsequentes Community Management betrieben, wodurch ganz viel #Fanlove-Potenzial verloren gegangen ist. Genauso wie Muskeln nach einem harten Training mit Proteinen versorgt werden wollen, so wollen Fans rasche Antworten mit einer zufriedenstellenden Aussage und (erfahrungsgemäß) sogar Unterhaltungen führen können. #neverskipfanloveday

Hier findet ihr noch alle erwähnten Beispiele auf einem Blick:

 

Mega Beachparty auf der Wiener Ringstraße 2021

Jetzt teilnehmen! Die Open Air Beach Party in Wien. Sommer, Sonne, Strand. Auf der Wiener Ringstraße. Die komplette Wiener Ringstraße wird mit ca. 83 Tonnen Sand aufgeschüttet und wir veranstalten die größte Beach Party die Österreich je gesehen hat. Datum? Irgendwann im Sommer 2021!

Nein, es gibt keine Ringstraßen Beachparty. Es handelt sich hier nur um einen Marktschrei um eure Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Genau das scheint sich gerade zu einem neuen Trend auf Facebook zu entwickeln. Es werden Veranstaltungen angelegt, die möglichste viele Menschen zum “Beitreten” anregen soll, um die Wall der Veranstaltung dann später als Werbetool für andere Veranstaltungen oder Fanseiten nutzen zu können. Diese erfundenen „Fake-Veranstaltungen“ haben dann meist große Reichweiten und werden im Newsfeed der User wahrscheinlich eher angezeigt als Postings von Fanseiten.

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So werden beispielsweise Veranstaltungen wie “Beach Party Wien” oder “Filmnacht Open Air” gegründet, die ein Datum weit in der Zukunft haben und im Beschreibungstext “Datum und Ort wird noch bekanntgegeben” angeben. Sobald dieses Datum in der Zukunft dann näher rückt, werden die Teilnehmer mit “Das Event ist leider auf 2016 verschoben” vertröstet. Sie werden damit aber nicht verjagt, da sie ja weiterhin nett auf der Gästeliste bleiben, in der Hoffnung dass diese tolle Party wirklich stattfindet.

So hoffen die User weiter. Vorfreude ist bekanntlich die größte Freude.

Irreführung der User

In Wahrheit werden diese Veranstaltungen aber gezielt “erfunden” und ins Leben gerufen, um eine Plattform zu generieren, um dann für wirkliche Events und Veranstaltungen oder andere Dinge zu werben. Es handelt sich also um einen Trick des Veranstalters, um möglichst viele Leute zu erreichen.

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Zwei Veranstaltungen in Wien, die in diese Kategorie fallen, haben bis zu 40.000 Zusagen (dazu kommen „Vielleicht“ und „Eingeladen“ User) und damit große Reichweiten. Vor allem sehen alle Freunde der Teilnehmer diese Veranstaltung bei ihren “Veranstaltungsvorschlägen” und vermutlich auch öfter in Ihrem Newsfeed.

Ich möchte natürlich ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich nicht weiß oder beweisen kann, dass es sich wirklich um erfundene Veranstaltungen handelt, oder diese Parties wirklich geplant sind und dann irgendwann stattfinden.

Vielleicht will ein potentieller Eventveranstalter im Vorfeld erst einmal das Interesse abfragen. Die Vorteile und Benefits für Werbetreibende und Spammer liegen aber auf der Hand und sind durch die große Reichweite klar sichtlich. Ich glaube auch kaum dass ein seriöser Veranstalter eine Facebook Veranstaltung anlegt, ohne jegliche Daten und Lokalitäten abgeklärt zu haben. Der Imageschaden einer möglichen Absage wäre zu groß.

Ob Facebook dieser Missbrauch bekannt ist und wie weit das ganze auch in anderen Gegenden verbreitet ist, weiß ich nicht genau. Man kann allerdings als User die Veranstaltungen als Spam melden und somit hoffen, dass man sich in Zukunft keine unnötigen Hoffnungen auf tolle Beachparties machen muss :)

Sind euch auch schon solche Veranstaltungen aufgefallen, auf die Ihr euch gefreut habt, die aber nie stattgefunden haben? Ich freue mich auf Beispiele und Feedback.

How I became a SPiNNer_in

Seit Anfang Juni bin ich Teil des #FanLover Team bei SPiNNWERK. Aller Anfang ist bekanntlich schwer und man tastet sich immer etwas langsam und vorsichtig in den neuen Bereich (und an die neuen Kollegen & Kolleginnen) heran. Irgendwie war das bei mir dieses Mal aber etwas anders als gedacht.

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Tag 1
Mein erster Arbeitstag führt mich zugleich in ein fulminantes Abenteuer: Nach Hamburg wird die Agentur gerufen – und nimmt mich als Frischling gleich mit dahin. Unter vielen Oh’s und Ah’s (immerhin ist es nicht nur mein erster Arbeitstag, sondern auch mein erstes Mal in der Hansestadt) geht die Reise vom Flughafen in das so ungewohnt grüne Herz der Stadt. Sogar das Wetter scheint meine neue berufliche Entscheidung gutzuheißen: Mit 20 Grad & Sonnenschein herrscht in Hamburg beinahe Hochsommer. Um die kurze Zeit auch entsprechend zu nutzen, gehen wir alle gemeinsam in ein Kabarett. Ein sehr lustiges Kabarett. Mit ein bis zwei Cocktails.

Tag 2
Über Nacht wurde ich scheinbar offiziell in das bunte Rudel aufgenommen. Zumindest hoffe ich, dass die Bezeichnung „SPiNNerin“ dies kennzeichnet. Ich lasse mir nichts anmerken und meistere den Tag in Hamburg quasi als Voll-SPiNN-Profi. Hoffe ich zumindest. Ansonsten: Nicken und Lächeln.

Tag 3
Heute werde ich zurück in Wien noch dem kompletten Rudel vorgestellt – alle SPiNNer unter einem Dach sozusagen. Ich glaube, die eine Hälfte heißt Markus und bei der anderen bin ich mir nicht so sicher. Gott sei Dank werden auf der Homepage Bilder verwendet – ein kluger Schachzug. Sie haben mir außerdem das Versteck des Eiscreme-Vorrats verraten. Ich glaube, sie vertrauen mir jetzt voll und ganz. Ich lächle wieder mein Siegerlächeln.

Tag 4
Eines muss man allen hier lassen. Sie haben das faszinierende Talent, dass man sich gar nicht als Frischling vorkommt. Obwohl ich erst meinen vierten Tag in der SPiNNgeschichte schreibe, merke ich schon, wie ich mich verändere. In meinem Kopf SPiNNen sich die Fäden, das Eis vernebelt meine Sinne und geht mir ins Blut über und – ich wusste gar nicht, dass dies überhaupt noch möglich ist – ich beschäftige mich noch intensiver mit Social Media & den Möglichkeiten.

Tag 5
Das Bezirzen mit der Eiscreme (a never ending lovestory) und mit dem außergewöhnlichen Charme von Roland, Markus, Markus, Markus (ich habe es mir nicht eingebildet), Lena, Thomas, Julian, Matthias, Raphael, Kurt, Dominique, Sabine und Paul hat seine Wirkung gezeigt: Ich fühl mich schon wie ein alter SPiNNhase. Und ich hoffe, ich habe jetzt niemanden vergessen. Und wenn doch: SORRY, ich bin die Neue!

Fanlove geht durch den Magen

Als jemand, der Essen mehr als nur zu schätzen weiß, und #Fanlover in der Job Description stehen hat, liegt mir dieser Blogbeitrag besonders am Herzen. Systemgastronomiebetriebe müssen heutzutage nämlich nicht nur schnell gutes Essen zaubern können, sondern auch nett zu ihren Fans sein! Deshalb habe ich mich mit vier erfolgreichen Systemgastronomen in Österreich auseinander gesetzt. Auch hier wurden Servicelevel & Antwortzeit, aber auch die Inhalte und deren Interaktion als Schlüsselmerkmale herangezogen. Der erste Eindruck lässt nichts Schlimmes vermuten. Jedes Unternehmen hat eine fundierte Fanbase, die auch recht fleißig mit den Beiträgen interagiert:


Basierend auf der Fanbase ist Mc Donald’s der absolute Sieger. Auch Engagement und Interaktion der Fans sehen nicht übel aus. Mit täglichen Posts und sogar einer eigenen Social Media-Kampagne #viennabuzzconcert wird deren Facebook-Seite auch gewissenhaft gepflegt. Schon weit abgeschlagen befindet sich am zweiten Platz Burger King, jedoch mit der höchsten Post Interaktion (Dieser Wert gibt an, wie gut die Fans auf einzelne Posts reagieren. Es ist der Durchschnitt der Anzahl Likes, Kommentaren und Shares pro Fan über alle Posts). Im Hinblick auf die Fananzahl hat Subway zwar mehr erreicht, verglichen mit Vapiano lassen das Engagement und die Interaktion aber zu Wünschen übrig.

Was unterscheidet diese Systemgastronomen außer Burger, Pommes, Pizza & Co?

Der einzige Franchiser aus unserem Ranking, der tatsächlich regelmäßig Beiträge postet, ist Mc Donald’s. Bei allen anderen kann man nur alle paar Tage mit einem Post rechnen. So etwas sehen #Fanlover natürlich nicht gerne.

Mc Donald’s hat aber auch ganz offensichtlich das nötige Werbebudget. Neben der österreichischen Hashtag-Kampagne #viennabuzzconcert läuft unter imlovinit24.com sogar weltweit so einiges ab, wie ihr hier sehen könnt. Auch wenn Mc Donald’s auf fast alle Kommentare ihrer eher anspruchsvollen Fans eingeht, machen sie es manchmal recht einfach, indem sie auf das Restaurant verweisen, sollte es sich um Beschwerden handeln, oder lediglich mit traurigen, zwinkernden oder busselnden Smileys antworten. 😐

Burger King hingegen fährt wieder mehr die preisliche Schiene mit Angeboten und Burgerwochen. Ab und zu gibt’s aber auch bei ihnen Burger mit Bussis oder Hüten, um ein wenig social zu werden. 😉

Vapiano postet eher produktbezogen und versucht die Fans in die Filialen zu holen. Besonders putzig finde ich die gelegentlichen Beiträge „hinter den Kulissen“ mit und von Mitarbeitern, zum Beispiel beim Pizza backen, oder Weihnachtsgrüße der einzelnen Filialen.

Subway gleicht nahezu einem Produktflyer, was sehr schade ist, da bis Anfang 2015 richtig nette Beiträge gepostet wurden (wenn auch im Abstand von ein bis mehreren Wochen), wie zum Beispiel kreative Kurzvideos, Vorstellungen einzelner Mitarbeiter, Tipps und unterhaltsame Wortspiele.

Wie (sehr) geht das Community Management auf Fanbeiträge ein?

Offensichtlich konzentrieren sich unsere Kandidaten mehr auf ihr schnelles Essen, als auf die schnelle Beantwortung ihrer Fanfragen- und anliegen. Einzig und allein Mc Donald’s bemüht sich rasch zu antworten, aber mindestens genau so sehr unerwünschte Beiträge einfach zu löschen … Als #Fanlover braucht man eben Geduld und eine dicke Haut, egal bei welcher Kritik. Nach dem Faux Pas, beliebte Burger gegen einen neuen auszutauschen, was einen Shitstorm zur Folge hatte, haben sie aber richtig reagiert und gutes Community Management bewiesen, indem sie einen der Klassiker zurückholten. Subway darf sich in diesem Ranking über unser Lob freuen. Nur ein Viertel der unerwünschten Beiträge wird gelöscht und kein Beitrag bleibt unbeantwortet! Wenn sie jetzt nur nicht so eine Schlaftablette wären… 😉 Die Sorgenkinder sind hier ganz klar Vapiano und Burger King. So viele Beiträge zu ignorieren bzw. zu löschen und die Fans fast einen Tag auf eine Antwort warten zu lassen, ist eher bedenklich.

Kostproben

Da fast alle unserer Kandidaten leider kaum Community Management betreiben, haben wir nur einen kleinen, aber feinen Fundus an Schmankerln für euch zubereitet.

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Smileys sagen mehr als tausend Worte! #not

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Auch solch einfach formulierten Beiträge soll man nicht ignorieren. Wozu denn dann ein Facebook-Auftritt?

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Und schon wieder … Mc Donald’s scheint es tatsächlich die Sprache verschlagen zu haben.

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Aber sie bringen einen doch auch ab und zu zum Schmunzeln. 😉

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Auch Vapiano schafft es mit Witz und Charme den Fans zu antworten.

Abschließend kann man also sagen, sollten zu viele Köche den Brei verderben, lässt man eben einen Teil davon mit den Kunden reden. Denn nur so weiß man, was sie sich wirklich erwarten und kann Shitstorms oder ein schlechtes Image vermeiden, und im Idealfall sogar Liebe ernten! 😉

Wer SPiNNt mit?

Unser #Fanlover-Team sucht dich

Wir sind ein Team von 10 SPiNNerInnen in einer steSPiNNWERK_werSPiNNtmittig wachsenden Agentur im 5. Bezirk. Das #Fanlover-Team, das täglich mit über 750.000 Fans in Kontakt steht und unsere Kunden mit kreativem Content, Fotos und Konzepten auf Social Media Kanälen betreut, besteht aus 5 SPiNNerinnen und SPiNNern. Hierfür brauchen wir Verstärkung!

Was du mitbringen solltest:

  • Großes Interesse an Social Media und dem aktuellen Weltgeschehen.
  • Facebook, Twitter, Instagram und Co. sollten für dich keine Fremdwörter sein und am besten hast du schon in dem Bereich gearbeitet.
  • Zeit, um Fans auch am Abend und am Wochenende mit ganz viel Liebe überschütten zu können. Insgesamt im Ausmaß von 20/30/40 Stunden.
  • Texttalent und die Begabung, das Wichtigste einer Botschaft in 90 Zeichen zu pressen (ohne Rechtschreibfehler versteht sich 😉 )
  • Photoshop-Skills
  • Kommunikationstalent, organisiertes Arbeiten und Multitasking-Fähigkeiten, die über gleichzeitiges Lesen und Schreiben hinausgehen.
  • Stressresistenz und flexible Arbeitszeit- und platzgestaltung.

Idealerweise sprichst du auch ein bisschen Französisch und bist koch- und essbegeistert. Besonders Essen spielt bei uns eine wichtige Rolle! 😉

Was wir dir bieten:

  • Ein junges, sympathisches (ganz objektiv gesehen natürlich) und kommunikatives Team im 5. Bezirk
  • Kontakt mit internationalen Kunden
  • Selbstständiges Arbeiten im Team
  • Der Kollektivvertrag Werbung sieht für diesen Job ein monatliches Bruttogehalt von € 1.410,50 (40h/Woche) vor, wir bezahlen echte Wunderwuzzis aber gerne besser 😉

Wenn du jetzt Lust bekommen hast, diesen Haufen an SPiNNern kennenzulernen und mit uns zu SPiNNen, melde dich bei uns mit deiner aussagekräftigen Bewerbung inkl. CV an ichspinne@spinnwerk.at

Und so schauts abseits der Bühne aus

Die Social Media Perfomance der österreichischen ESC Finalisten

Einen Tag vor dem großen österreichischen Vorentscheid hab ich mit Hilfe des Analysetools Fanpagekarma die Performance der Facebook Seiten der Finalisten unter die Lupe genommen und wage eine Prognose für den Ausgang morgen Abend…

ZOË konnte die meisten Fans gewinnen.

ESC Acts - Anzahl Fans Die Folkshilfe führt bei der wichtigen Kennzahl Post-Interaktion. Bildschirmfoto 2015-03-11 um 22.47.00 Johann Sebastian Bass bekommen die meiste Fanpost. Bildschirmfoto 2015-03-11 um 22.47.42 DAWA und Johann Sebastian Bass kümmern sich am besten um ihre Fans. Bildschirmfoto 2015-03-11 um 22.56.51 Die Folkshilfe verbucht, gefolgt von The Makemakes, die meisten Likes unter ihren Postings. Bildschirmfoto 2015-03-11 um 22.47.22 Die Folkshilfe ist haushoch führend bei den Shares. Bildschirmfoto 2015-03-11 um 22.47.33 Die Folkshilfe erhält die meisten Kommentare zu ihren Posts. Bildschirmfoto 2015-03-11 um 22.47.10 Wenn man also von den wichtigsten KPIs ausgeht, lässt sich ein oberösterreichischer Sieg prognostizieren! Man darf gespannt sein, ob ich mit der Prognose richtig liegen werde 😉

Unterwegs auf kleinem Fuß ;-)

Gemeinsam mit unseren Freunden von Futura haben wir die Service-Website www.kinderschuhatlas.at entwickelt und am 22.9. live geschaltet – diese wurde in Kooperation mit der Werbegemeinschaft der österreichischen Schuhwirtschaft entwickelt.

Die Zeit wird immer schnelllebiger und digitaler und da will man einfach schnell finden und nicht lange suchen müssen.

Der digitale Kinderschuhatlas hilft Eltern und Großeltern passende Schuhe für ihre Kinder und Enkelkinder in ganz Österreich zu finden.

Das deklarierte Ziel dieses Projektes ist: Gesunde Kinderfüße dank guter Fachberatung durch erfahrene Schuhhändler.

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Wie funktioniert der Kinderschuhatlas?

Der User kann nach unterschiedlichen Kriterien (wie Alter des Kindes und Art des Schuhs) selektieren und mittels Eingabe von Adresse, Ort oder Postleitzahl den geeigneten Kinderschuhhändler in der Nähe finden. Geotargeting und Google Maps Integration sind nur ein paar technische Features, die den Kinderschuhatlas zu einer coolen User Experience machen.

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User Experience

Bei jedem Webprojekt – und bei diesem besonders – ist es wichtig dem User auf möglichst einfache und selbsterklärende Art und Weise zu zeigen, wie er die Seite bedienen kann und was ihn dort erwartet. All das fällt in den immer wichtiger werdenden Bereich User Experience – Seiten, die UX-technisch suboptimal konzipiert sind, werden vom User nicht öfter als 1x besucht werden und sicherlich nicht weiterempfohlen.

Der designtechnisch äußerst puristische Approach dieser Seite kommt genau diesem Gedanken entgegen.

 

Facts & Figures

Bereits 600 Besucherinnen und Besucher haben innerhalb der ersten 2 Wochen auf www.kinderschuhatlas.at nach 920 Shops gesucht. 25% der User nutzen das Angebot mobil.

Vorerst bis Ende des Jahres laufen unterstützend Google Adwords Anzeigen, die den Kinderschuhatlas bekannt machen sollen.

„Wir setzen auf Vorbildwirkung.“, so Obmann Friedrich Ammaschell. „Wir konnten aktuell vier namhafte Hersteller für das Projekt gewinnen und arbeiten aktuell deren Daten in die Website ein. Das ist ein sehr guter Start! Wir hoffen, dass unsere Plattform schnell weiter wächst.“ „Mit diesem Service geben wir den Kinderschuhgeschäften eine, der heute so wichtigen, zusätzlichen Onlinepräsenzen. Der Serviceaspekt für Eltern ist ganz klar: Wir unterstützen mit dem Kinderschuhatlas die Suche nach qualitativ hochwertigen Kinderschuhen.“ [Quelle: PA 10.09.2014; Magazinmedien]

Besser ein kleines Zeichen setzen, als kein Zeichen setzen!

Als ich am Samstag einen Stadtspaziergang machte, passierte einer dieser Momente. Momente die einen betroffen machen, ganz tief drinnen. Dabei müsste es diese Momente im Stakkato geben. Unsere Newsfeeds in den Sozialen Netzwerken, die Nachrichten in Radio und TV, oder die Zeitungen sind voll damit:

Horrormeldungen über Krieg, Leid, Flüchtlingsströme, Finanzkrisen, Bankenpleiten usw… Irgendwie ist das aber alles weit weg von einem selbst, oder man schiebt es einfach von sich weil es Wichtigeres gibt.

 

Es gibt Wichtigeres

DAS Totschlagargument schlechthin. Damit lässt sich alles ganz bequem relativieren, was einem grad einfach irgendwie zu mühsam ist. Und so passiert es, dass so viel passiert, bei dem wir uns fragen „Warum tut da keiner was dagegen?“

Diesen Samstag ist etwas passiert, wogegen ich als Person und wir als SPiNNWERK aber etwas unternehmen wollen. Es passierte praktisch vor unserer Haustür: Die Fassade der Rosa Lila Villa wurde mit Morddrohungen besprüht. „Töte Schwule“ stand da auf Deutsch und Serbisch.

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DerStandard.at, Wien Heute oder die Community News Seite GGG.at berichteten und Hunderte fanden sich Sonntag nachmittag zu einer Solidaritätskundgebung ein.

 

Während andere es als Schmierereien von irgendwelchen dummen Buben (Mädels würde man wohl nicht verdächtigen) abtun und sich Wichtigerem zuwenden. Soll sich die Polizei drum kümmern oder die Politik, Hauptsache irgendwer anderes. Und ich verstehe diese Reaktion sogar ein bisschen.

Aber es geht auch anders. Man kann zur Demo gehen und man kann auch einfach ein bisschen überlegen was man sonst noch tun könnte. Und am besten tut man das, was man selbst am besten dagegen tun kann.

 

#DedicateYourWall

Also haben wir SPiNNWERKenden kurzerhand beschlossen eine Kampagne zu starten, eine Bewegung in den Sozialen Netzwerken.

Dahinter steht eine ganz einfache Idee, auf die ich in diesem einen Moment gekommen bin. Ich musste daran denken wie ich mich gefühlt habe als ich am 10. Mai in Kopenhagen vor einer Bühne stand, auf der Conchita Wurst ihre Siegesrede hielt. Und da fiel es mir wieder ein, ich wollte doch versuchen zumindest ein bisschen #unstoppable zu sein.

Mit DedicateYourWall rufen wir deshalb dazu auf zumindest seine Pinnwand einer positiven Botschaft zu widmen und ihr einen rosa Anstrich zu verpassen:

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Damit kann JedeR zumindest ein kleines Zeichen setzten. Ein Zeichen dafür, dass uns Hassparolen, Hetze und Gewalt – egal gegen wen sie sich richten – nicht wurscht sind, nicht wurscht sein dürfen und dass es dafür keinen Platz gibt, nicht auf den Wänden und Fassaden unserer Stadt und schon gar nicht in unser Gesellschaft. Wir wissen nämlich wohin das führt…